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Thema: Dulli Dehmann oder dein winziges Gehirn

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  1. #19
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    Zitat Zitat von derKünstler Beitrag anzeigen

    Als übergeordnetes Beispiel zeige ich mal ein Video von 2 Weltspitze Tangotänzern, die ich persönlich kenne und wo ich weiß, dass hier alles null abgesprochen ist.
    Frage: Wie willst Du erkennen, was die beiden für eine Körpersprache haben, für ein Feingefühl für unscheinbarste Impulse, dass sie sowas wie im Video hinlegen können, jederzeit. Und sogar mit ihnen fremden Tänzern auf gleichem Niveau

    [/url]
    1. Bitte den Kontext beachten. Es geht bei unserer Diskussion um KK.
    Ich achte also auch auf Dinge wie jemand sein Kopf hält , bewegt , und schützt innerhalb einer eigenen Aktion. Das muss keine grosse Bewegung sein. Siehe das Kevin Lee Video letztens. Wie sich seinen Körperschwerpunkt verändert , wenn er agiert . Steigt er oder geht er ins Hohlkreuz , will er unbedingt über die Extrmität des anderen drüber schlagen und bringt sich damit hoch ... Wie er (der Demonstrierende) die Distanz behandelt und im Auge behält , auch vor und nach einer eigenen Aktion. Bleibt er einfach stehen wie ein Lulli und arbeitet nur aus den Armen heraus . Sind keine kleine aber sichtbare Veränderungen seiner Position UND Ausrichtung zum Anderen zu erkennen , um auch mit Körperbewegungen die notwendigen Winkel für ein weiteres Vorwärtsgehen bzw einer sinnvollen Reaktion zu schaffen , falls doch etwas unerwartetes geschieht. .
    Wie sein Verhalten nach einer gezeigt Aktion ist. Erfahrene Leute und Wettkämpfer behalten den anderen immer danach , auch nach einer Demo , noch im Auge ob nicht doch noch eine unerwartete oder zusätzliche Bewegung kommt. Sie sind immer noch in Bereitschaft und das sieht man ihnen an. Das ist wie ein kurzes Überprüfen ob tatsächlich nichts mehr kommt. Das erzeugt eine ebenfalls kleine aber wahrnehmbare Grundspannung die sich durch den ganzen Körper zieht. das findest du bei Mannes , bei den UCC-Leuten , bei Wettkämpfer sowieso, auch wenn sie gerade etwas nur erklären. Aber bei KRK z.b. hat es auch sehr oft gefehlt . was mir eine Menge über seine tatsächliche , ich nenne es mal "Kampfbereitschaft" sagt, inklusive der Erfahrung dazu.

    wie jemand Speed und/oder Power generiert. da kommen einige der oben genannten Punkte mit rein. Auch wie jemand auf die veränderte Körperposition des gegenüber reagiert , nach dem er ihn getroffen , bewegt hat . Bleibt er enfach auf der gleichen Höhe oder passt er sein Verhalten dem anderen an , wenn der z.b. leicht zusammenklappt durch Treffer. In dem er z.b. seine Beine nun sichtbar anders, besser schützt , da dieses zusammenklappen den anderen tiefer bringt und Verzweiflungsaktionen oder Konter oder selbst ein Stolpern und klammern oft auf die Beine des Angreifers geht. Das nur als einige Beispiele.

    Ich achte also auf das was sich sichtbar verändert , aber noch mehr geben mir Dinge Auskunft die sich NICHT verändern .

    2. bringst du öfter Beispiele aus dem Spitzenbereich . Wie turnen oder tanzen . Gleichzeitig sprichst du aber darüber das es keine unterschiedlichen Mechaniken geben soll, weil wir ja alle nur ein physisches , physiologisches und biomechanisches System haben. Und propagierst deshalb ein natürliches , ganzheitliches Bewegen und Technikdrills bezeichnest du als "sich festlegen".

    Nirgendwo wird soviel und stark gedrillt, an Technik gefeilt , sich vom Natürlichen weg bewegt zu einer Technik die allein der Funktion Leistungsverbesserung dient , wie im Spitzensport. Das geht schon im unteren Leistungssport los. Diese Leichtigkeit die du gerade so bewirbst hat als Fundament hartes Handwerk UND es ist sichtbar. In Kopfhaltung, Körperhaltung, In der Art wie sie sich bewegen , in der Aussenrotation ihrer Füsse, selbst wenn sie nicht tanzen , sich einfach nur durch die Strasse bewegen , im Hohlkreuz auch ausserhalb des Tanzens , in der permanent zu findenden Schulterdepression , was dann einen scheinbar langen Hals erzeugt . Das gilt auch für die Mädels aus der rhythmischen Sportgymnastik und Turner , Wobei Turner sich schon wieder Stabiler, zentrierter bewegen.

    All das ist kein Ergebnis von gefundener Natürlichkeit , oder angeboren oder ein Überbleibsel aus Kindertagen .Nein, es ist antrainiert, hart antrainiert , geformt , und diese Leichtigkeit hat oft gesundheitlich einen Hohen Preis.
    Der Punkt ist. Das Tanzen im Spitzenbereich hinkt einfach als Vergleich , weil es eben ein ganz anders Fundament hat (Leistungssport und damit auch das Training eines leistungssports) und nicht das Ergebnis von Tragen eines Paars an Gesundheitslatschen und Fascientheorie ist.
    Geändert von Cam67 (11-01-2026 um 13:32 Uhr)
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

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