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Thema: Als wie wichtig seht ihr Trapping im JKD an?

  1. #16
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    ich benutze Trapping halt in der Infight Distanz, wobei diverse Clinchhaltungen wie Over- und Underhook etc für mich auch Trapping sind! Alles, was die Extremitäten des Gegners temporär bindet mit dem Ziel, ihn zu schlagen.

    Das Bruce Lee sich davon abgewandt hat kann ich durchaus verstehen, bei seiner Größe, seinem Gewicht und seiner Explosivität macht das Reingehen in diese Distanz und verbleiben kaum Sinn. Genauso wie Bodenkampf. Das sind halt Dinge für die die Attribute passen müssen.
    Frank Burczynski

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  2. #17
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    ich benutze Trapping halt in der Infight Distanz, wobei diverse Clinchhaltungen wie Over- und Underhook etc für mich auch Trapping sind! Alles, was die Extremitäten des Gegners temporär bindet mit dem Ziel, ihn zu schlagen.

    Das Bruce Lee sich davon abgewandt hat kann ich durchaus verstehen, bei seiner Größe, seinem Gewicht und seiner Explosivität macht das Reingehen in diese Distanz und verbleiben kaum Sinn. Genauso wie Bodenkampf. Das sind halt Dinge für die die Attribute passen müssen.

  3. #18
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    ...
    Zu Glover:
    wann und wo soll er das gesagt haben? Quelle?

    Gehe mal davon aus, dass Du diese Frage auf (meinen) post #11 bezogen hast.

    Der übersichtlichkeit halber nummeriere ich es mal durch:

    I)
    Das von mir genannte interview stand/steht in einer "karate"-zeitung aus den späten 70ern/frühen 80ern, soweit ich mich richtig erinnere.
    Die zeitung müsste ich auch noch auf dem (real existierenden) dachboden meiner Eltern haben.
    Bei gelegenheit könnte ich sie dort mal raussuchen.
    Wäre aber ein nicht unerheblicher aufwand.

    II)
    Das war ein ziemlich ausführliches interview zu verschiedenen themen, von dem ich noch so einiges (sinngemäß) im kopf habe, da ich für mich interessante artikel damals durch ständig wiederholtes lesen praktisch auswendig gelernt habe.
    Das woran ich mich diesbezüglich auf anhieb erinnere, gebe ich mal im folgenden wider.
    Kann auch sein, dass dabei etwas mit anderen interviews mit jesse glover vermischt ist, meine aber eher nicht.
    Alle angaben also nach bester erinnerung, aber ohne gewähr:

    1)
    Zunächst ging es um das kennenlernen zwischen jesse und bruce über die uni von seattle, zu einem zeitpunkt, als jesse judo-braungurt war.
    2)
    Dann wurde über die trainingskollegen, deren hintergrund und motivation berichtet, bei bruce zu trainieren (taky kimura, ed hart, leroy garcia u.a.).
    Es ging dabei darum, dass die meisten von diesen bereits kk-/kampfhintergrund hatten, aber dann bei bruce trainierten, da sie von der wirksamkeit seines unterrichtsstoffes überzeugt wurden.
    3)
    Auf die frage nach der (un)wirksamkeit von "hohen" kicks antwortete jesse ungefähr so:
    "Nun, kicks sind keineswegs unwirksam, wenn ein talentierter spezialist deren anwendung jahrelang geübt hat. Aber mit dem, was ich unterrichte, kann ich auch einem durchschnittlich talentierten mann in relativ kurzer zeit beibringen, sich zu verteidigen."
    4)
    Auch nach bruces wegzug von seattle hatte jesse weiterhin kontakt mit ihm, jedenfalls brieflich und soweit ich mich richtig erinnere auch ab und an persönlich.
    5)
    Jesses bedauern hinsichtlich bruces unterrichtsart betraf mEn bereits eine diesbezügliche veränderung in seattle, als bruce dort mehr schüler als nur den ursprünglichen harten kern zu unterrichten begann.
    Dies war einerseits auf die trainingsintensität-/härte bezogen, zb hinsichtlich im verhältnis zu vorher deutlich weniger gewordenen trainingsverletzungen, andererseits auf die technikart.
    Letzters kann aber auch erst auf die phase(n) nach dem umzug bezogen gewesen sein.
    Es ging dabei darum, dass das training technisch nicht mehr (ausschließlich) auf realistische anwendung, sondern mehr darauf ausgerichtet war, zahlende schüler bei der stange zu halten.
    Demnach habe bruce jesse schriftlich oder mündlich in etwa mitgeteilt:
    " ... Aber die Leute wollen es ja so und deswegen bekommen sie es auch: Show statt Wirksamkeit."
    6)
    Sein diesbezügliches emotionales erleben beschrieb er in etwa so:
    "Mir ging es wie jemandem, dem man die Wirkung einer 44er Magnum gezeigt hatte und der nun eine Spielzeugpistole in die Hand gedrückt und gesagt bekommt, er solle ab jetzt damit zufrieden sein.

    III)
    Hier in sifu kernspechts hörbuch teil 4, ab minute 22:45, teilte dieser mit, dass er während seiner trainingszeit mit jesse glover dessen, jedenfalls chi sau/trapping hands betreffend, nicht herr werden bzw. ihn nicht einmal treffen konnte:

    https://open.spotify.com/show/0rl25Qg2wP27m97vGIlhrf

    War das erste mal, dass ich das von ihm gehört/gelesen habe.
    Geändert von Kunoichi Girl (12-01-2026 um 18:34 Uhr)

  4. #19
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Dazu sagte Dan Inosanto mehrfach beim Training: wir üben hier einen Teil der Trainingszeit für etwas, was kaum im Kampf vorkommt. Jeder sollte sich dessen bewusst sein.

    ...

    Hat er auch den grund für dieses vorgehen genannt?

  5. #20
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    Zitat Zitat von Kunoichi Girl Beitrag anzeigen
    Gehe mal davon aus, dass Du diese Frage auf (meinen) post #11 bezogen hast.
    Was hat das meiste davon mit deiner Aussage zu tun? Nichts ...
    Frank Burczynski

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  6. #21
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    Zitat Zitat von Kunoichi Girl Beitrag anzeigen
    Hat er auch den grund für dieses vorgehen genannt?
    Ja
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  7. #22
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Ja


    wie die fragen, so die antworten....

  8. #23
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    Na es hat einen Stellenwert,

    vielleicht nur Ideen vermitteln, es wurde auch in American Football in LA Teams exportiert, da gab es dann bessere Ergebnisse:

    https://www.youtube.com/watch?v=ugI6QVob90c


    https://www.youtube.com/watch?v=_5y2OP_UGts


    https://www.youtube.com/watch?v=NIEYyraiaLU
    Geändert von concrete jungle (12-01-2026 um 18:27 Uhr)

  9. #24
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    Trapping, so wie ich es als nicht JKD‘ler verstehe, besteht in den CMA aus Listening und Sticking, das durch Vibrating erzeugt wird.
    Grob kann man sagen, man etabliert den Kontakt zu der gegnerischen Waffe (oder Arm, Kopf, Nacken etc.) und manipuliert ihn so dass er „steif“ wird und selber nicht die Initiative hat, so dass anfängt der eigenen Bewegung zu folgen. Diese Art der Manipulation ermöglicht es dann den Anderen zu kontrolliere um Ihn dann zu schlagen, stechen etc.

    In der Praxis habe ich festgestellt dass dies um so besser funktioniert je mehr die Leute im „Ausrastermodus“ oder auf Koks, Amphe etc. sind, da die Bewegungen dann eher aus den instinktiven Zentren kommen.

    Macht auch Sinn da diese Konzepte ja primär aus dem Waffenkampf kommen und man da sehr schnell in der Überforderung ist, selbst wenn es nur stumpfer Stahl und minimaler Schutz ist. Scharf und „all in“ ist man da sofort (und da kommt das Konzept her).

    Was und wie BL das gelernt hat weiß ich nicht, nur dass er in China Leute kannte, die das beherrschten (über seinen Vater).

    Als Antwort auf die Ausgangsfrage: Bridging und Sticking ist essentiell.

  10. #25
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    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Trapping, so wie ich es als nicht JKD‘ler verstehe, besteht in den CMA aus Listening und Sticking, das durch Vibrating erzeugt wird.
    Grob kann man sagen, man etabliert den Kontakt zu der gegnerischen Waffe (oder Arm, Kopf, Nacken etc.) und manipuliert ihn so dass er „steif“ wird und selber nicht die Initiative hat, so dass anfängt der eigenen Bewegung zu folgen. Diese Art der Manipulation ermöglicht es dann den Anderen zu kontrolliere um Ihn dann zu schlagen, stechen etc.

    In der Praxis habe ich festgestellt dass dies um so besser funktioniert je mehr die Leute im „Ausrastermodus“ oder auf Koks, Amphe etc. sind, da die Bewegungen dann eher aus den instinktiven Zentren kommen.

    Macht auch Sinn da diese Konzepte ja primär aus dem Waffenkampf kommen und man da sehr schnell in der Überforderung ist, selbst wenn es nur stumpfer Stahl und minimaler Schutz ist. Scharf und „all in“ ist man da sofort (und da kommt das Konzept her).

    Was und wie BL das gelernt hat weiß ich nicht, nur dass er in China Leute kannte, die das beherrschten (über seinen Vater).

    Als Antwort auf die Ausgangsfrage: Bridging und Sticking ist essentiell.
    Also... ich manipuliere einen Körperteil des Gegners mit Vibrating, bis er steif wird und meiner Bewegung folgt, was am besten funktioniert, wenn der Gegenüber auf Droge ist, und dann schlage und/oder steche ich auf ihn ein.

    Ich bleibe dann doch eher beim JKD-Trapping, ohne vibrieren und Drogen und abstechen. Bin da etwas langweilig.

  11. #26
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    Zitat Zitat von Kunoichi Girl Beitrag anzeigen
    Aber ist wt nicht die basis des jkd?
    Oh je, nein.
    www.jeetkunedo-frankfurt.de
    "I have no confidence in classical martial arts any more. Now I'm fencing with hands and feet." -Bruce Lee

  12. #27
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    Zitat Zitat von the schmu Beitrag anzeigen
    Also... ich manipuliere einen Körperteil des Gegners mit Vibrating, bis er steif wird und meiner Bewegung folgt, was am besten funktioniert, wenn der Gegenüber auf Droge ist, und dann schlage und/oder steche ich auf ihn ein.

    Ich bleibe dann doch eher beim JKD-Trapping, ohne vibrieren und Drogen und abstechen. Bin da etwas langweilig.
    Funktioniert halt auch wenn man nicht auf Drogen ist und ohne Waffen und ist echt gruselig wenn es an einem selbst gemacht wird.
    Viele Grüße
    Thomas
    https://www.thiele-judo.de/portal/

    The reality is, you can say ANYTHING you want. You just have to be willing to face the consequences of your choice.

  13. #28
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    Hier Anwender Perspektiven zum JKD Trapping, glaube nicht das der Herr unnützes Zeug zeigen würde:

    Lethwei Dave Leduc:

    https://www.youtube.com/watch?v=VvJyFaayB-k

  14. #29
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Funktioniert halt auch wenn man nicht auf Drogen ist und ohne Waffen und ist echt gruselig wenn es an einem selbst gemacht wird.
    Klingt der Beschreibung nach aber eher wie Pimp Kune Do.


    Zitat Zitat von concrete jungle Beitrag anzeigen
    Hier Anwender Perspektiven zum JKD Trapping, glaube nicht das der Herr unnützes Zeug zeigen würde:

    Lethwei Dave Leduc:

    https://www.youtube.com/watch?v=VvJyFaayB-k
    Ich erinnere mich tatsächlich an diese Techniken aus dem JKD-Training, allerdings haben wir das nie mit solchem Druck und in diesem Kontext trainiert. Cool, das so zu sehen, danke für den Link!

  15. #30
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    Zitat Zitat von the schmu Beitrag anzeigen
    Klingt der Beschreibung nach aber eher wie Pimp Kune Do.
    Nein, gibt es so im Xingyi, Yiquan, Bagua, Tongbei, Tai Chi, diversen südchinesischen Stilen etc.
    Das war früher in den CMA ein verbreitet Konzept. Ist nur immer mehr aus diversen Gründen in Vergessenheit geraten.

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