Ich habe auch eine Handvoll Kämpfe (mit einigen der hier genannten Leuten) von der Zeit auf Video (digitalisierte VHS) weil mir Leute die damals dabei waren Zeigen wollten was für eine Zeit ich verpasst habe und ich ein paar Dinge für mich sehen wollte. Das war schon ein gutes Regelwerk.
Wirklich schade das es bezüglich Wettkämpfen usw. in der ETF so eingeschlafen ist. Niceland macht verständlicherweise auch keine Messer Turniere mehr. Für meine Kampfsport Generation gibt es da im Escrima/Stick Fighting/Messer Bereich ja nicht wirklich was an Wettkämpfen.
Wann immer ich schaue finde ich nur das Jährliche Necopa WEKAF turnier.
Geändert von Smals (18-03-2026 um 10:10 Uhr)
Naja, so wie ich das aktuell wahrnehme, scheint die ETF, nachdem B.S. Deutschland den Rücken gekehrt hat ohnehin ja leider eher im Zerbröseln begriffen zu sein - Schade.
Macht denn die EWTO noch Escrima-Turniere in dem Stil?
Dog Brothers? Zum einen sind ja m.W. die regulären Gatherings da offen für alle bzw. machen die einzelnen Gruppen ja m.W. auch mal so Sparringstreffs (Stickday?).
VG Dorschi
Geändert von Dorschbert (18-03-2026 um 10:52 Uhr)
Auch das fand René Latosa hervorragend: Figure8-ion Escrima, das damals noch stiloffene freundliche Sparringstreffs anbot.
Was Uruk über manche Teilnehmer im hohen Norden zwischen den Zeilen andeutet überrascht. Menschen die offenbar Ego-Probleme haben mit PP oder Stahl trainieren lassen? R.L. und B.N. hatten ganz klare Wertvorstellungen, nicht jeder ist des Stahles würdig.
Baumgarten
[QUOTE][Eigentlich K.Y. ;-)/QUOTE]
![]()
escrima-rostock.de
Hier von René Latosa demonstriert der schon oft von mir erwähnte Latosa Escrima Push.
https://youtu.be/7e1VeWQNM38?si=qz5qLhrO4RGhx_nQ
Der Latosa Escrima Push in seiner Basisform sollte für einen Fortgeschrittenen Latosa Escrimador die meisten Nothilfesituationen erfolgreich meistern lassen; falls nicht, würde es sich empfehlen, intensiver am Latosa Push zu arbeiten.
Bei manchen Latosa Escrima Interpretationen sagen Dritte vom WT oder VT, das würde aussehen wie WT oder VT. Auch dazu im Folgenden eine einfache Erklärung, für die die Ausführungen von dem WT-Meister André nützlich sind, der auf YouTube auch schon mehrfach Falschaussagen hinsichtlich René Latosa richtiggestellt hat. Für André ist offenbar die Wahrheit wichtig, das macht ihn sehr sympathisch.
André zeigt bei Sekunde 14 die Escrima Schläge Nummer 1 und 2, allerdings aus der WT-Körperhaltung und nicht aus der Escrima-Körperhaltung heraus, was aber logisch und richtig ist, da er ja WT zeigen möchte und nicht Latosa Escrima. https://www.youtube.com/watch?v=nMSgAsVq49s
Bei Minute 0:47 zeigt André den Bong Sao aus dem WT mit dem Stock. Latosa-Escrima-Beginner lernen am Anfang teilweise einen ähnlichen Block mit der Stockspitze nach unten, allerdings mit der Latosa-Escrima-Körperhaltung und dem Latosa-Escrima-Vorwärtsdruck (Druck vom ganzen Körper in den Stock übertragen, Latosa Escrima Concept of Connection). Latosa Escrima Anfänger können durch einen solchen Block ein besseres Verständnis bekommen für Gleichzeitigkeiten (das Konzept der Gleichzeitigkeiten gibt es im Latosa Escrima und im WT) und das Zusammenwirken beider Hände (um die waffenlose Verteidigung zu trainieren wird im Latosa-Escrima z.B. der Stock auch mit beiden Händen außen gehalten und dann wird damit in verschiedenen Winkeln zugeschlagen, was dann auch zu ähnlich aussehenden „Blöcken“ führen kann). Wie schon mehrfach geschrieben und von verschiedenen Latosa Escrima Ausbildern hier im Thread bestätigt werden bei Fortgeschrittenen im Latosa Escrima derartige Blocks in der Regel wieder weggelassen, weil das Lernziel der Anfänger erreicht wurde und da bei schnellen harten Schlägen, Stichen oder Tritten bei gleich guten Latosa Escrimadoren keine Zeit bleibt für diesen Escrima-Block. Aber auch hier spielt wieder die Freiheit des Latosa Escrimas hinein: Falls ein Latosa Escrima Ausbilder im Rahmen des freien Denkens des Latosa Escrimas der Meinung ist, auch bei Fortgeschrittenen diesen Latosa Escrima Block zu unterrichten bzw. ihn beim waffenlosen Sparring und beim Waffensparring einzusetzen, dann sieht das in der Tat für Dritte ähnlich aus wie der Bong Sao aus dem WT oder VT.
Baumgarten
[QUOTE=Baumgarten;3942934]
Bei manchen Latosa Escrima Interpretationen sagen Dritte vom WT oder VT, das würde aussehen wie WT oder VT.
QUOTE]
Das Pushen ist mir im WingChun-Bereich primär beim VT aus den WSL-Linien (PhB etc.) begegnet. Diese zeichnen sich, ähnlich wie die Latosa-basierten-Stile, dadurch aus, dass viel Wert auf Stabilität und Struktur gelegt wird. Nur auf dieser Basis kann man sowas ja auch effizient bringen.
VG Dorschi
[QUOTE=Dorschbert;3942936]Genau richtig erkannt, Stabilät und Struktur sind sehr wichtig für den Latosa Escrima Push. Und in dem Latosa-Push-Video erklärt René Latosa ja auch nochmals die verschiedenen Aspekte seiner Latosa Escrima Kunst. Den Push hat René Latosa nicht für den Sport unterrichtet, sondern für die Nothilfe. René Latosa hat immer genau differenziert, ob eine seiner Latosa Escrima Techniken oder Konzepte für den Sport gedacht sind oder für die Nothilfe. Und jeder konnte von René Latosa immer genau das lernen, was für ihn persönlich wichtig und hilfreich ist. Diesen individuellen Latosa Escrima Unterricht kann kein anderer jemals hinbekommen, weil keiner dieselbe tiefe Analysefähigkeit wie René Latosa hatte.
Wie gesagt: Wer den Latosa Escrima Push mit hinreichender Leidenschaft lange genug intensiv trainiert, der kann damit die meisten Nothilfesituationen erfolgreich meistern. Erfolg heißt sowohl der körperliche Erfolg in der Notwehr als auch der Erfolg bei eventuellen Gerichtsprozessen (zu denen es aber beim Latosa Escrima Push meistens gar nicht kommt).
Baumgarten
Mit diesem Wissen wirst Du mir vermutlich Recht geben: A.W. und H.L. haben wie YouTube zeigt dank Präzision im Sparring eine enorme Freundlichkeit und Nettigkeit entwickelt; andere Zeiten andere Sitten. Jetzt noch verbale Nettigkeit von A.W. und dann wäre wieder die von H.L. betonte gute Laune da.
So ist es.
Eigentlich K.Y. ;-)
Wir sollten mit Klarnamen hier vorsichtig sein.
Nicht das es deswegen noch "einen riesigen Zirkus gibt".
Edit: Ah, da kommt ja sogar der jungsche Axel drin vor.
Ja, und andere Heroen der Zeit.
Auch der junge B.Ö., der zwischenzeitlich so abgerutscht ist, irre.
Der I. sitzt immer noch (wieder?) ein, seine Vollpension kostet uns seit Jahrzehnten gute 350 Euro m Tag, na sauber.
Wichtig, auf dem Video ist das "neue K.Y" zu sehen, das alte (in der Doppel"garage") ist es nicht.
Ich habe auch eine Handvoll Kämpfe (mit einigen der hier genannten Leuten) von der Zeit auf Video (digitalisierte VHS) weil mir Leute die damals dabei waren Zeigen wollten was für eine Zeit ich verpasst habe und ich ein paar Dinge für mich sehen wollte. Das war schon ein gutes Regelwerk.
Ja, sorry.
Uns haben heute 4 Personen angeschrieben, wegen den Videos.
Nochmal sorry, die sind im Schrank, irgendwann kommen die mal ins Netz (seriös).
Wir haben zig Aufnahmen, auch von den ersten Turnieren (im Dreieck) und aus den Diskos in HH und aus den Diskos in London (Bruder von B.N.)
Wirklich schade das es bezüglich Wettkämpfen usw. in der ETF so eingeschlafen ist. Niceland macht verständlicherweise auch keine Messer Turniere mehr. Für meine Kampfsport Generation gibt es da im Escrima/Stick Fighting/Messer Bereich ja nicht wirklich was an Wettkämpfen.
Naja, so wie ich das aktuell wahrnehme, scheint die ETF, nachdem B.S. Deutschland den Rücken gekehrt hat ohnehin ja leider eher im Zerbröseln begriffen zu sein - Schade.
Ein Kern hält sich, der Rest geht in alle Winde...
So ist der Gang aller Dinge...
B.S. schießt wieder aktiv, statischen .357 Magn. Revolver (hatte dafür seine Leidenschaft aus den USA) und hat sogar in den letzten Jahren mehrere Meisterschaften gewonnen., Glückwunsch.
Wirklich schade das es bezüglich Wettkämpfen usw. in der ETF so eingeschlafen ist.
B.S. hat nach seinem Austritt einen großen Anteil der - in der EWTO verankerten, vom Schloss gesteuerten - P-EWTO mitgenommen.
Das ginge eine Jahre, dann war es zu Ende.
Macht denn die EWTO noch Escrima-Turniere in dem Stil?
Nein, wir haben die um Maintal herum über mehrere Jahre gemacht.
Höchst erfolgreich.
Mit den Titelkämpfen am Abend (zwischen Boxen, Kickboxen und MMA) im Ring, das war super.
Und es wurde durchgekämpft, Vollkontakt, mit 10 Sek. aktivem Bodenkampf, Tritten, pp., kein ETF-3-Point-Must-System.
Videos kommen...
Was Uruk über manche Teilnehmer im hohen Norden zwischen den Zeilen andeutet überrascht. Menschen die offenbar Ego-Probleme haben mit PP oder Stahl trainieren lassen? R.L. und B.N. hatten ganz klare Wertvorstellungen, nicht jeder ist des Stahles würdig.
Ja, das stimmt.
Für gewisse Schulen galt das aber nicht, eine war die von B.S.
Was auch vom Schloss (A.G. und KRK) sehr kritisch gesehen wurde.
Hier von René Latosa demonstriert der schon oft von mir erwähnte Latosa Escrima Push.
https://youtu.be/7e1VeWQNM38?si=qz5qLhrO4RGhx_nQ
Ja, genau.
Super.
Krass, wie "alt" er da wirkte, stark abgenommen und mit ...
Danke für alles R.L., schade das wir uns in dieser Welt nicht mehr sehen.
Hier von René Latosa demonstriert der schon oft von mir erwähnte Latosa Escrima Push.
https://youtu.be/7e1VeWQNM38?si=qz5qLhrO4RGhx_nQ
Ja, genau.
Super.
Danke für alles R.L., schade das wir uns in dieser Welt nicht mehr sehen.[/QUOTE]
Auch von meiner Seite herzlichen Dank an René Latosa: Sein Unterricht (sei es direkt von ihm oder vermittelt durch seine Schüler) hat vielen Menschen das Leben, die Gesundheit und die Jungfräulichkeit des polizeilichen Führungszeugnis gerettet.
Baumgarten
Geändert von Baumgarten (19-03-2026 um 07:29 Uhr)
Unter dem Heiko Lempio Video „Wahrheit über Kampfkünstler“
weist Dieter Knüttel in den Kommentaren auf seine Sicht zu Unwahrheiten betreffend seine Person hin.
https://youtu.be/FExi73-s1Es
Gut gemeinte Empfehlung an Heiko Lempio:
1. Sich sofort öffentlich bei Dieter Knüttel entschuldigen für den eigenen Fehler.
2. Die Denkkappe aufsetzen und sich selbst fragen: Selbst wenn diese Geschichte der Wahrheit entsprochen hätte, was sagt es über einen Escrimador aus, der solche öffentlichen Aussagen über andere Personen trifft? Sind nicht auch die anderen Stile sehr freundlich und nett zu UCC, indem gewisse selbst für Blinde offensichtliche Defizite mancher Schüler nicht gezeigt werden?
Baumgarten
Dieter war mein erster lehrer. und da ich bei ihm persönlich 4 mal die woche training hatte, als er noch auf der Sporthochschule in Köln war und wweil er ein hervoragender "didakt" ist, hat mir das bis heute und für spätere FMAs viel gebracht..
auf ihn lass ich nichts kommen. der stil ist halt, was er ist: eine einführung in die fmas, der von Presas im rahmen eines wettbewerbs für den "national sport" of the filippines "modernisiert" wurde, um ihn für den landesweiten schul- und universitätssport passend zu machen (von daher auch die idee mit dem "unterstützen block & fassen". damit ließen und lassen sich viele anfänger leichter und härter trainieren, ohne die hände zu gefährden. und tstsächlich hatte er die ausschreibung gegen den konkurrenten Pekiti Tirsia gewonnen.
was man - von diesem "modern konzept" einmal abgesehen, sonst noch lernen und ausprobieren kann, war unter Dieter eine Menge, denn auch er, wie auch mein leider kürzlich verstorbener oberguro Jeff hielten SEHR viel von individueller stilistik. bei Jeff gab es bei prüfungen oft nur erste vorgaben, wie eingang und erster konter nach vorgabe und dann "kür" (denkt euch was aus, macht, was ihr von woanders her könnt, aber bleibt im "prinzip").
Rene, Dieter und Jeff scheinen sich da im grundsätzlichen einig gewesen zu sein: am ende hat jeder seinen eigenen "stil" zu finden (kann das aber natürlich nur auf grundlage der vorlagen. und deshalb ist die empfehlung: schaut euch die unterschiedlichsten sachen im KK bereich an! die empfehlung kam auch immer wieder von Dieter).
wer Dieters schlagkraft kennt (zumindest die, die er in den 80er/90er jahren hatte), wird sich nicht über zu wenig "short power" beschweren, da die kraftgenerierung bei ihm zt. anders läuft. wer aus dem WT universum kommt, kann damit weniger anfangen, Karateka eher mehr...
aber egal... das führt zu weit und ist ja auch schon seit jahrzehnten nicht mehr der "stil", den ich selbst betreibe und die spuren aus den ersten lehrjahren sind größtenteils transformiert und mit anderen einflüssen fusioniert, so dass sie kaum noch zu erkennen sind.
dieses lehrer und stilgebashe geht mir unendlich auf den keks, wer sowas hier macht, wird verwarnt (wenn es denn über sachliche kritik, hinausgeht. die kann man bei allen anbringen - je nachdem, worum es konkret geht...)
Geändert von amasbaal (19-03-2026 um 12:54 Uhr)
Vielen Dank, amasbaal das finde ich eine sehr schöne Betonung von menschlichen, intellektuellen und technischen Gemeinsamkeiten diverser FMA-Größen (ob das Latosa Escrima überhaupt noch FMA ist, darüber kann man sicherlich auch ganz verschiedener Ansicht sein und ich halte alle Ansichten hierzu gleichermaßen gut begründbar)!
Apropos Intellekt:
Wie Alexander Herz richtig hervorgehoben hat, war der Unterricht von René Latosa immer auch dadurch geprägt, dass er Fragen stellte und auch sonst stets zum Mitdenken anregte und ein Mitdenken auch forderte. Diese Fragen von René Latosa waren so schwer, dass man nur selten eine richtige Antwort finden konnte. Meine Vermutung ist: René Latosa war es gar nicht so wichtig, ob die richtige Antwort gefunden wurde, sondern wichtig war für ihn, dass er eine geistige Bemühung erkennen konnte, dass er sah, dass von seinen Escrimadoren die verschiedene Konzepte seiner Kunst bei der Suche nach einer Antwort eigenständig mit Selbstdenken und mit Kreativität. Ehre, wem Ehre gebührt: Dass diverse europäische Waffen einen intensiveren Eingang in das Latosa Escrima Eingang gefunden haben war nach meiner Erinnerung der Verdienst von Bill Newman. Auch das zeichnete René Latosa aus: Man konnte ihm die leichtesten und schwersten Waffen vorbeibringen, er nahm sie alle in die Hand und hatte sofort sehr gute Ideen und Konzepte für diese jeweiligen Waffen und die Transition zum waffenlosen Latosa Escrima unter Berücksichtigung der individuellen Stärken und Schwächen des jeweiligen Latosa Escrima Schülers und stellte auch hierzu wieder zum Nachdenken anregende Fragen. Jeder Fortgeschrittene hat im Latosa Escrima seine individuellen Lieblingswaffen genau wie die individuellen Lieblings-empty-hand Techniken, für René Latosa waren europäische Waffen genauso willkommen wir japanische, chinesische, amerikanische, philippinische oder sonstige Waffen. Entscheidend war nur die intelligente individuelle Umsetzung seiner Konzepte mit der jeweiligen Waffe und die Transition zum Waffenlosen.
Baumgarten
Geändert von Baumgarten (19-03-2026 um 21:04 Uhr)
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)