Vollständige Version anzeigen : Wirtschaftliche Einbußen durch Corona
Willi von der Heide
03-07-2020, 16:13
Es müssen ja nicht unbedingt gleich Aktien sein. Wem die Arbeit ordentliche rauszusuchen zu viel ist und der Risiko, dass das Unternehmen den Bach runter geht zu hoch, der kann ja mit ETFs anfangen. Beziehungsweise da bleiben. Eine einfacher World reicht ja schon.
Man muss trotzdem damit umgehen können, dass der auch mal eine Zeit im Minus sein kann.
Und man muss halt auch genug Geld über haben, dass langfristig zu binden.
Aber besser als ein Bausparvertrag oder eine Rentenversicherung ist so ein ETF allemal.
:klatsch::klatsch::klatsch:
Ich bin selber ein großer ETF-Fan ... neben meinem Paket. Gerade für Kleinanleger ist das eigentlich der Königsweg der Geldanlage !
hand-werker
03-07-2020, 17:03
Es müssen ja nicht unbedingt gleich Aktien sein. Wem die Arbeit ordentliche rauszusuchen zu viel ist und der Risiko, dass das Unternehmen den Bach runter geht zu hoch, der kann ja mit ETFs anfangen. Beziehungsweise da bleiben. Eine einfacher World reicht ja schon.
Man muss trotzdem damit umgehen können, dass der auch mal eine Zeit im Minus sein kann.
Und man muss halt auch genug Geld über haben, dass langfristig zu binden.
Aber besser als ein Bausparvertrag oder eine Rentenversicherung ist so ein ETF allemal.
ETF Sparpläne gibt es ja schon ab 25 Euro im Monat. Wenn man da mit Ende 20 anfängt zu sparen sollte man sich das doch locker leisten und eine Krise auch mal aussitzen können. Man sollte natürlich rechtzeitig umschichten, damit man nicht plötzlich 3 Jahre vor der Rente fett im Minus ist. Das Pantoffeldepot von Finanztest sollte für die meisten Menschen gut passen.
Es geht ja nicht darum, wie man mit Zeit, Lust, Laune, Hintergrundwissen, blabla Geld erfolgreich anlegt, sondern
seine Rentenlücke, die je nach Einkommen ca 40000€ (keine Grenze nach oben) beträgt.
Dazu wurde den Leuten in den 80ern hochaggressiv Kapitallebensversicherungen ans Bein gebunden,
Strukturvertrieb nannte sich das.
Habe ich damals naklar nicht gemacht, nicht nur weil Norbert Blüm (den ich übrigens so gar nicht schätze) behauptet hat, die Renten seien sicher.
Das war halt absehbar, daß das über 50 Jahre mit Konzernen wie Allianz und HamburgMannheimer nicht funktionieren wird.
Aktien für Kleinanleger zumal, wenn sie durch ´ne Hausbank verwaltet werden, diskutiere ich gar nicht erst.
Wenn Du selbständig oder Beamter bist, bitte schön, aber als gewerblicher Arbeitnehmer?
......
Es geht nur darum Ersparnisse möglichst Krisen- und Inflationssicher zu erhalten.
Ansonsten legt doch ´mal bitte dar, wie Eure Anlagen die Krisen in den 80ern (AEG, ArbedSaarstahl,...), Anfang 90er,
Internet 2.0 Desaster Ende 90er, BinLaden 2003, Lehman 2007, Corona 2020 so überstanden haben.
Ich bin ganz sicher, daß ich da noch Dinge vergessen habe, wie z.B. die Telekomnummer.
Aktien für das Volk jaja.
Ja Geld auf dem Giro oder Sparbuch "bringt" nix, soll ja auch nichts bringen, soll Deinen Lebensstandard irgendwann mal
halbwegs auf Niveau halten.
Habt Ihr überhaupt ´ne Vorstellung davon, wie wenig Geld Euch nach 48 Jahren Erwerbstätigkeit ohne größere
Ausfallzeiten als überdurchschnittlich verdienender Arbeiter zur Verfügung steht?
Da spielst Du nicht mit Deinen Ersparnissen an der Börse ´rum.
Es geht nicht um spielen an der Börse sondern um strategisches Investieren. Klar, für jemanden der kurz vor der Rente steht ist es risikoreicher, da man dazu nur Geld nehmen sollte, auf das man zur Not ein paar Jahre verzichten kann. Für jüngere Leute ist das Risiko alles zu verlieren aber quasi 0 wenn sie in einen oder mehrere ETFs investieren und sich an die wichtigste Regel halten. Buy and hold. Und das hold gilt auch wenn die Kurse einbrechen. Denn die Wirtschaft hat sich bisher immer erholt und dann einen drauf gesetzt. Der MSCI World hatte seit den 70ern zum Beispiel eine Durchschnittsrendite von rund 7%. Trotz der Krisen die es zwischenzeitlich gab. Und alles verlieren kannst du beim World eigentlich nur, wenn die Wirtschaft der Industrienationen so den Bach runter geht, dass Geldanlange egal welcher Art das geringste deiner Sorgen sind.
Sehe ich auch so und mit einem entsprechenden Sparplan kann man auch nicht so viel verkehrt machen, da muss man sich schon Mühe geben. Allweather-Portfolio, ggf. Rebalancing, das schafft jeder. Man darf es halt nicht als Alternative zum Tagesgeldkonto betreiben.
Ein "Börsenexperte" sagte mal, daß es nicht schwierig sei an der Börse Millionär zu werden...
Man müsste nur vorher Milliadair gewesen sein...
Die "Börse" braucht immer kleine, viele Fische die mitschwimmen wollen..
Ein "Börsenexperte" sagte mal, daß es nicht schwierig sei an der Börse Millionär zu werden...
Man müsste nur vorher Milliadair gewesen sein...
Andersrum wird ein Schuh draus, imho.
Andersrum wird ein Schuh draus, imho.
Si klaro, wenns hart auf hart kommt regieren an der Börse nicht die Fische....
Börse ist eben Spekulatius...
Ich finde es nicht gut, daß es kein Rentenkonzept gibt, ausser an Aktienmärkten zu spekulieren..
Riester tot, Lebensversicherung tot, Einzahlungen in die Rentenkasse tot, Sparbuch tot....
Aber kannst ja spekulieren mit World ETFs...
Traurig...!
Ein "Börsenexperte" sagte mal, daß es nicht schwierig sei an der Börse Millionär zu werden...
Bei der Altersvorsorge per buy and hold geht es nicht ums spekulieren und auch nicht ums reich werden, sondern darum nicht arm zu sterben. Wenn du dir ein ordentliches Portfolio zulegst, dann hast du zwar eine niedrigere Rendite(immer noch höher als mit der klassichen Altersvorsorge), als wenn du spekulieren würdest. Das Risiko ist aber dafür auch viel kleiner. Klar auf dem Sparbuch ist dir dein Guthaben bis 100k€ vom Staat garantiert. Aber wenn die Wirtschaft mal so einbricht, dass auch ein World ETF überhaupt nichts mehr wert ist, dann bringen dir auch 100k auf dem Sparbuch nichts mehr.
Hier weitere freudige Nachrichten bezüglich der Verbesserung des allgemeinen Wohlstands:
"Die Mindestlohnkommission hat Ende Juni 2020 ihre Empfehlung für die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns für die Jahre 2021 und 2022 beschlossen. Der Mindestlohn soll bis 2022 in vier Schritten von derzeit 9,35 Euro auf 10,45 Euro steigen."
Na dann, wie es heißt es doch: "Nicht alles auf einmal ausgeben!"
https://www.dgb.de/themen/++co++6ca263de-fb0e-11e9-bdcf-52540088cada
Si klaro, wenns hart auf hart kommt regieren an der Börse nicht die Fische....
Ne, es ging mir eher darum, dass es halt mit viel Kapital vergleichsweise leicht ist, noch viel mehr draus zu machen. Während du dich halt als Kleinanleger sinnvollerweise an solide Sparpläne halten solltest (wie es Oliver und Willy beschreiben).
Bei der Altersvorsorge per buy and hold geht es nicht ums spekulieren und auch nicht ums reich werden, sondern darum nicht arm zu sterben. Wenn du dir ein ordentliches Portfolio zulegst, dann hast du zwar eine niedrigere Rendite(immer noch höher als mit der klassichen Altersvorsorge), als wenn du spekulieren würdest. Das Risiko ist aber dafür auch viel kleiner. Klar auf dem Sparbuch ist dir dein Guthaben bis 100k€ vom Staat garantiert. Aber wenn die Wirtschaft mal so einbricht, dass auch ein World ETF überhaupt nichts mehr wert ist, dann bringen dir auch 100k auf dem Sparbuch nichts mehr.
Buy and Hold ist aber auch die konservativste Anlageform, die man wählen kann, kaufen und vergessen..
Das war früher das Sparbuch mit seinen Zinsen...
Aber du hast Recht, die Rendite, klein, aber es gibt noch eine, ist höher, als in anderen Anlageformen...
Ne, es ging mir eher darum, dass es halt mit viel Kapital vergleichsweise leicht ist, noch viel mehr draus zu machen. Während du dich halt als Kleinanleger sinnvollerweise an solide Sparpläne halten solltest (wie es Oliver und Willy beschreiben).
Ja klar, weiss was du meinst, aber mit viel Kapital kannst du auch Märkte zu Gunsten, oder auch Ungunsten von "KleinMittelAnlegern" beeinflussen...
Willi von der Heide
06-07-2020, 15:11
Ich finde es nicht gut, daß es kein Rentenkonzept gibt, ausser an Aktienmärkten zu spekulieren..
Riester tot, Lebensversicherung tot, Einzahlungen in die Rentenkasse tot, Sparbuch tot....
Aber kannst ja spekulieren mit World ETFs...
Nun ja, Banken und Versicherungen investieren das Geld ja wieder ... und wo ? Richtig an der Börse.
Außerdem gibt es neben Aktien auch noch Immobilien, Anleihen, Rohstoffe und Edelmetalle ... außerdem das Feld der " alternativen " Investments. Ich habe aber das Gefühl, daß du was ganz anderes meinst ?
Altenative Investments: Ackerland, Uhren, Wein, Oldtimer und Co. ... Im Manager Magazin stand mal ein Artikel über die Investitionen in Wald. Ich war erstaunt, daß gerade alte, reiche Familien so große Waldgebiete besitzen ... muß was dran sein.
AlexAikido
06-07-2020, 15:17
Land/Wald ist immer eine gute Investition. Wir verpachten hier zB einen großen Teil unseres Ackerlandes und das bringt ordentlich Geld für die Familie als „Anlage“ ein.
Willi von der Heide
06-07-2020, 17:19
Land/Wald ist immer eine gute Investition.
Mir gehört selber etwas ererbtes Ackerland. Nach Steuern ist der Cash Flow, ungefähr so wie eine durchschnittlich vermietete ETW in unserer Region. Hilft ungemein den Kredit für unsere DHH abzutragen ... danach wird der Betrag wieder voll investiert.
Ich schätze mal, daß man lediglich 1 - 2 % Rendite bei Land/Wald hat und trotzdem ... ein knappes Gut, denn nicht beliebig vermehrbar ! Die wirklich Vermögenden trennen sich sicherlich nicht davon und wissen schon warum.
Stixandmore
06-07-2020, 17:39
Mir gehört selber etwas ererbtes Ackerland. Nach Steuern ist der Cash Flow, ungefähr so wie eine durchschnittlich vermietete ETW in unserer Region. Hilft ungemein den Kredit für unsere DHH abzutragen ... danach wird der Betrag wieder voll investiert.
Ich schätze mal, daß man lediglich 1 - 2 % Rendite bei Land/Wald hat und trotzdem ... ein knappes Gut, denn nicht beliebig vermehrbar ! Die wirklich Vermögenden trennen sich sicherlich nicht davon und wissen schon warum.
Stimmt- die Familie meiner Frau hat ihre Großgrundfarm für den Anbau von Zuckerrohr verpachtet; das bringt momentan richtig Kohle, da aus dem Zuckerrohr Alkohol hergestellt wird, der dann zu Kraftstoff, Cachaça und momentan ganz wichtig zu Alkoholgel und Reinigungsalkohol weiterverarbeitet wird
Jaja, Grundbesitzer reden über über Zuckerrohrplantagen und Geldvermehrung.. :biglaugh:
Ich finde es gut, wenn Menschen wirtschafliche Erfolge erzielen und bin da auch null neidisch..
Ich gönn es jedem, warum auch nicht..
Aber in einem Thread, wo es um wirtschaftliche Einbußen geht zu empfehlen man könne ja, wenn man nicht doof ist, bessere Vorsorge treffen, mit ETFs, oder mit seinem Grundbesitz gutes Geld verdienen, finde ich schon ein wenig arrogant..
Kann man machen, ist aber sehr OT..
Bitte nicht persönlich nehmen... :)
Off Topic im Off Topic... :p Recht hast du. :)
Nur sind Rücklagen nicht nur Altersvorsorge, sondern auch Medizin in Zeiten wie diese. Und wer in guten Zeiten für eben diese gesorgt hat, hat es jetzt etwas leichter. Ein gewisser Zusammenhang ist also da.
Billy die Kampfkugel
06-07-2020, 22:45
Großmutter hat fünf Kinder mit einem etwas größeren Garten mit versorgt. Subsistenzwirtschaft hat was für sich. Noch nehmen sie keine Steuern auf die eigenen Tomaten.
Stixandmore
06-07-2020, 23:33
Jaja, Grundbesitzer reden über über Zuckerrohrplantagen und Geldvermehrung.. :biglaugh:
Ich hab da momentan so direkt auch nichts davon;) Die Farm gehört meinen Schwiegereltern und nicht mir und ist schon seit 2 oder 3Generationen in Familienbesitz
Das einzige wo ich Nutznießer bin, ist wen Mal wieder eine Kuh oder Lamm geschlachtet worden sind bzw wen die Mango- Limetten- und Litschibäume Früchte tragen(das bewegt sich aber alles nur in etwas größeren Eigengebrauchsmengen)
...
Aber in einem Thread, wo es um wirtschaftliche Einbußen geht zu empfehlen man könne ja, wenn man nicht doof ist, bessere Vorsorge treffen, mit ETFs, oder mit seinem Grundbesitz gutes Geld verdienen, finde ich schon ein wenig arrogant..
Kann man machen, ist aber sehr OT..
Bitte nicht persönlich nehmen... :)
Ich finde Wald- und Grundbesitz ist hier schon auch ein wichtiger Punkt und in keinster Weise OT. Viele aus meiner Generation (70er Baujahre) sehen (meist ererbten) Grundbesitz (Wald, Wiesen, Äcker) als etwas an, dass man nicht benötigt und das man gerne verkauft. Lebt man doch in einer vermeintlich gesicherten Existenz und kann sich Nahrung und Heizmittel kaufen.
Dabei wird übersehen, welchen Vorteil ein solcher Besitz in Krisenzeiten darstellt (und sei es nur temporär um finanzielle Engpässe zu überbrücken):
Holz zum Heizen, Anbaufläche für Obst- und Gemüse, Platz für Nutztierhaltung,…
Man muss nur in die USA schauen, dort sind die Preise für solche Grundstücke mit der aktuelle Krise explodiert.
Also hätte man besser in Grundbesitz anstatt in ein Unternehmen investiert? Sehr interessant und hilfreich.
Stixandmore
07-07-2020, 13:47
Also hätte man besser in Grundbesitz anstatt in ein Unternehmen investiert? Sehr interessant und hilfreich.
Kann man so direkt nicht sagen- es kommt auf das Unternehmen an
Also hätte man besser in Grundbesitz anstatt in ein Unternehmen investiert? Sehr interessant und hilfreich.
Nö, lieber in Bildung da lernt man, dass die Welt nicht binär ist. :p
Oder kurz gesagt, beides hat Vor- und Nachteile.
Nebenbei, dein Beitrag ignoriert folgenden Hinweis:
Viele aus meiner Generation (70er Baujahre) sehen (meist ererbten) Grundbesitz (Wald, Wiesen, Äcker) als etwas an, dass man nicht benötigt und das man gerne verkauft..
und wenn Ihr ´nen neuen Fred anlegt, wo Ihr den jungen Leuten qualifizierte und vor allem finanzierbare
Altersvorsorge empfehlt?
Thema ist immer noch Verluste durch Corona und das betrifft vor allem auch eben Ersparnisse, Rentensparverträge, Versicherungen, ...,
die a) heftige Verluste aufweisen und b) bei Verlust der Arbeit nicht zu finanzieren sind,
ganz zu schweigen von Schul-/Studienjahrverlusten, am Ende fehlt jeder Rentenpunkt
das hier irgendwann irgendwer ein richtiges, gerechtes, finanzierbares Rentenkonzept auflegt, könnt Ihr vergessen, egal welcher Partei Ihr Euer "Vertrauen" schenkt
Das ist doch ein mal ein Vorschlag. Jetzt muss es nur noch jemand machen! :D
Willi von der Heide
07-07-2020, 17:13
Das ist doch ein mal ein Vorschlag. Jetzt muss es nur noch jemand machen! :D
... und machen dürfen ... ich könnte nur schreiben, wie ich es mache, aber das ist dann mein Weg, der für mich richtig ist und ich glaube nicht, daß ich Anlageberatung machen darf.
Wieso solltest du keinen neuen Fred aufmachen dürfen?:gruebel:
Willi von der Heide
07-07-2020, 18:32
Wieso solltest du keinen neuen Fred aufmachen dürfen?:gruebel:
Ich darf rein juristisch bestimmt keine Anlageberatung machen ... ich bin ja auch kein Profi auf dem Gebiet, sondern könnte höchstens " meinen " Weg ( der nur für mich funktioniert ) beschreiben. Ist auch alles andere als spannend ...
Darum geht es doch gar nicht... ;)
Wenn es um Anlage für Altersvorsorge geht gebe ich dem Panzerknacker recht, wenn es aber darum geht was man tun kann um solche temporäre Einbußen in Krisenzeiten (wie jetzt) bzw. ihre Auswirkungen abzufedern passt es wieder hier her.
Gerade bei letzterem finde ich vieles was hier angeführt wurde nicht hilfreich. Ein Aktienpaket für die Altersvorsorge ist toll, um Krisenzeiten abzufedern kann es aber bedeuten mit Verlusten auszusteigen – nicht wirklich der richtige Weg.
https://www.focus.de/finanzen/boerse/milliarden-an-krediten-vom-ausfall-bedroht-sparkassen-und-volksbanken-gefaehrdet-deutschland-steht-vor-einer-bankenkrise_id_12204136.html
https://www.focus.de/finanzen/boerse/milliarden-an-krediten-vom-ausfall-bedroht-sparkassen-und-volksbanken-gefaehrdet-deutschland-steht-vor-einer-bankenkrise_id_12204136.html
Wie sagt Fefe immer so schön: "Hätte uns doch nur jemand gewarnt..!!"
Hier mal ein Interview, wie andere Länder ticken, undenkbar für Deutschland...
https://www.heise.de/tp/features/Die-halbe-Billion-ist-weniger-als-Deutschland-im-eigenen-Land-investiert-4845953.html
Interessant finde ich auch, dass Portugal seit Jahren links regiert wird, es dem Land so gut, wie lange nicht mehr geht und im Land alles andere, als ein Sozialismus ala DDR ausgebrochen ist..
Wie gesagt, undenkbar für Deutschland..
Willi von der Heide
19-07-2020, 15:23
Es geht aufwärts ! Die Krise ist überstanden.
https://www.berenberg.de/files/Asset%20Management/Houseview/2020/horizonte_handout_juli.pdf
Spanien nächstes Jahr: + 9,0 % ( Prognose ! )
Jetzt ist also der richtige Zeitpunkt um einzusteigen liebe Neuinvestoren !
Billy die Kampfkugel
19-07-2020, 17:07
Wer es übrig hat, kann ja setzen:
https://www.youtube.com/watch?v=rKMmc0eF9CM
Ordentliches Budgetloch in den österreichischen Krankenkassen wegen fehlender Abgaben durch den Lockdown.
https://www.derstandard.at/story/2000119438400/was-bei-der-rettungsaktion-fuer-die-sozialversicherungen-auf-dem-spiel
Billy die Kampfkugel
20-08-2020, 11:41
Dass sich die fehlenden Umsätze wegen der Lockdowns auch bei den Sozialkassen/Krankenkassen bemerkbar machen liegt auf der Hand. Und spätestens nach den wichtigen Wahlen wird in den jeweiligen Ländern von allen Seiten der Sparkurs eingeschlagen werden. Zieht sich letztlich durch alle Bereiche. Muss man schlicht dagegenhalten, dass man eventuell eine schwere Schädigung vermieden hat oder es vielleicht nicht überlebt hätte.
hand-werker
20-08-2020, 12:59
Für Deutschland scheint das bisher nicht zu stimmen:
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-08/einnahmenueberschuss-krankenkassen-coronavirus-2020-halbjahr-patienten-arztbesuche-krankenhaus
Billy die Kampfkugel
20-08-2020, 13:14
Abwarten, wenn die Operationen und verschleppten Krankheiten nachgeholt werden. Rausziehen ist meist keine so gute Idee.
Muss man schlicht dagegenhalten, dass man eventuell eine schwere Schädigung vermieden hat oder es vielleicht nicht überlebt hätte.
Eventuell nur bringt das halt wenig wenn der Preis dafür den Nutzen immer weiter zu übersteigen beginnt.
Das ist ja erst der Anfang, die wirtschaftlich Erholung setzt nicht so ein wie erwartet und die zweite Welle bahnt sich an.
Die Einnahmen werden nicht mehr werden, eher noch weniger. Wird gerade eine Neverending Story.
Eventuell, aber nein, nicht wirklich.
https://www.derstandard.at/story/2000119451653/20-prozent-weniger-krebsbehandlungen-waehrend-des-lockdowns
Billy die Kampfkugel
22-08-2020, 15:58
Wird gerade eine Neverending Story.
Die Zeit arbeitet gegen das Virus.
Es soll teilweise in eine harmlosere Form mutieren
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-mutationen-schwaechung-schnupfen-100.html
Es wird an Impfstoffen und Medikamenten gearbeitet.
Tests werden entwickelt.
https://www.apotheken-umschau.de/Coronavirus/Corona-Nachweis-Die-Testverfahren-im-Ueberblick-558071.html
Die Herdenimmunität ist umstritten, aber das menschliche Immunsystem wird sich auch anpassen.
Man kriegt das mit der Zeit in den Griff, nur halt nicht innerhalb weniger Monate.
.
Man kriegt das mit der Zeit in den Griff, nur halt nicht innerhalb weniger Monate.
Aber das Groß der Maßnahmen war genau darauf ausgelegt. Und das wird zum immer größeren Problem :)
Billy die Kampfkugel
23-08-2020, 12:19
Sicherlich nehmen die negativen Effekte zu, je länger eingeschränkt wird und wirken sich negativ auf alle Lebensbereiche aus. Die Frage ist, gibt es im Moment seriöse gangbare Alternativen. Es reicht nicht zu sagen, dass man beispielsweise keine Maske mehr möchte, sondern man müßte glaubhaft machen, wie man sonst vorgehen will, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Ohne Maske könnte die Konsumbereitschaft besser werden, das Gesamtpaket muss aber trotzdem stimmen.
Die Demos bergen die Gefahr der starken Virenverbreitung, auf der anderen Seite ist es ein Antrieb über Alternativen nachzudenken. Es ist auch bequem bei bewährten Vorablösungen zu bleiben nach dem Motto alte Lösungen sind gute Lösungen und keine Experimente. Verzagtheit verspielt Chancen.
Auch wenn Corona "vorbei" ist, die nächste Pandemie wird kommen und dafür wünsche ich mir, dass wir bei den Bekämpfungsmöglichkeiten schon etwas gewitzter wären als jetzt.
Auch wenn Corona "vorbei" ist, die nächste Pandemie wird kommen und dafür wünsche ich mir, dass wir bei den Bekämpfungsmöglichkeiten schon etwas gewitzter wären als jetzt.
So viele Möglichkeiten etwas anders zu machen hat man aber gar nicht. Auch bei einer nächsten Pandemie mit einer ansteckenden Krankheit wird es auf die Schritte hinauslaufen, die auch jetzt gegangen werden. Stichwort Containment. Und selbst wenn bei uns alles ganz optimal gelaufen wäre, wären wir jetzt nicht in einer wesentlich besseren Situation. Im Gegenteil, es ist bei uns bisher sehr gut gelaufen. Wir konnten alle Coronapatienten aller Altersklassen behandeln. Das war und ist längst nicht in jedem Land der Fall. Es ist auch nicht garantiert, dass es bei uns dabei bleibt, dass wir alle behandeln können, auch wenn es momentan ganz gut aussieht. Wenn ein Coronainfizierter 2-3 Menschen ansteckt, dann ist das eine Situation, die sehr schnell sehr hässlich werden kann. Das ist leider noch immer nicht bei allen so richtig angekommen. Jedenfalls nicht bei denen, die davon reden, dass die Kosten der Maßnahmen den Nutzen überwiegen würden. Sowas kann auch nur von Leuten kommen, die das Risiko für sich als sehr gering einschätzen (zu gering wohlgemerkt) und denen das Risiko für andere Altersgruppen wumpe ist. Und das geht weit vor Seniorenalter los.
Billy die Kampfkugel
23-08-2020, 13:36
Ich sehe in den letzten Jahren den Trend Probleme nicht zu lösen, sondern mit viel Geld in die Zukunft zu verschieben. Der politische Begriff dafür ist die "Bazooka" zu nehmen.
https://www.nzz.ch/wirtschaft/corona-deutschland-faehrt-wirtschaftspolitische-bazooka-auf-ld.1546295
Bin ja froh, dass man über diese Mittel bei uns verfügt. Allerdings wurde auch zu Beginn der Pandemie klargemacht Corona sei nicht die Pest.
https://www.srf.ch/news/schweiz/ausbruch-des-coronavirus-die-pest-hatte-ganz-eine-andere-dimension
Seuchen haben in ihrer Gefährlichkeit auch Luft nach oben und wenn wir bei Corona schon das Großkaliber brauchen, was machen wir dann erst bei etwas üblerem? Mehr Möglichkeiten müssen unbedingt entwickelt werden. Vor Corona war ja auch im Gespräch, dass der Klimawandel die Verbreitung von Krankheiten begünstigen würde. Ich hoffe nicht dass sich das bewahrheitet, aber die Bazooka kann sich die Gesellschaft auf Dauer nicht leisten.
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Auch wenn Corona "vorbei" ist, die nächste Pandemie wird kommen und dafür wünsche ich mir, dass wir bei den Bekämpfungsmöglichkeiten schon etwas gewitzter wären als jetzt.
Wird nicht passieren, wir haben jetzt schon null Plan. Stolpern von einem Politikum ins nächste und eigentlich ist der Virus schon lange unwichtig. Wir Eiern wegen Zahlen im 1% Prozentberreich herum. Masken hier, Masken da, dann wieder nicht, Grenze auf und zu, blabla.
Es geht nicht mal um die Maßnahmen sondern um den Langzeitplan dahinter. Und da gibt's nix konkretes sondern nur viele Vielleichts die massiv Steuergeld kosten.
Trotz Schutz hat das Gesundheitsystems in Österreich ein riesen Budgetloch und wurde so gut geschützt, dass einfach ein Haufen Patienten nicht behandelt wurden.
In dieser unsicheren Zeit soll man aber wirtschaften ohne zu Wissen ob dir deine Branche nicht plötzlich zugedreht Word weil die Regierung deinen Job nicht mehr als gangbar ansieht. :)
Ich hoffe auch, aber ich geh nach allem was passiert ist nicht davon aus, dass es besser wird.
Selbst wenn wir jetzt die Erfahrung haben, ist die Frage ob wir bis zur nächsten noch die Ressourcen haben um es umzusetzen oder ob wir nicht zu viel verbrannt haben.
Und das verbrennen geht munter beider.
Billy die Kampfkugel
23-08-2020, 14:41
Je nachdem, was man betrachtet und wie groß der Spielraum durch die Fehlerquellen ist, kann ein Prozent dramatisch sein. Ich habe den Eindruck es wird mehr Wert darauf gelegt die Bevölkerung in Statistik nachzuschulen, als sich zu überlegen, was die Gesellschaft letztlich krisenfester macht.
Es wird sich auch in anderen Bereichen sehr auf einzelne Kennzahlen fixiert und wenn man nur lange genug leider mäßig erfolgreich ist, wird es hingebogen und sei es trickeich per Definition.
https://www.focus.de/finanzen/news/tid-28320/armut-szenarien-teuerungsraten-arbeitslosenzahlen-d-arbeitslosenquote_aid_870442.html
Die Diskussion ist viel zu sehr im Detail für Experten und verliert den Überblick wo die Opfer zu bringen sind und auf wessen Schultern wieviel Last liegen soll.
Die Diskussion ist viel zu sehr im Detail für Experten und verliert den Überblick wo die Opfer zu bringen sind und auf wessen Schultern wieviel Last liegen soll.
Genau das alles wird schon lange kritisiert. Ich kann nur für Österreich sagen, ich hab von zig Leuten aus den verschiedensten Bereichen wie Bildung, Gesundheit, Bundesheer, ... gehört, es wird Hilfe angeboten wo es nur geht um gangbare Lösungen zu finden. Es interessiert die Regierung schlicht nicht.
Und solange alle genug Angst haben wird es sie auch nicht interessieren weil man mit, aber Corona, eh jedes Argument gewinnt.
Barbecue
29-08-2020, 13:48
Wie lange können das Discos oder Clubs eigentlich noch durchhalten? Der Herbst kommt und eine Öffnung dieses Jahr ist wohl utopisch?
ja es gibt wirtschaftszeige, die irgendwie unter dem schirm laufen.
ja es gibt wirtschaftszeige, die irgendwie unter dem schirm laufen.
Das sind ja nicht einfach Wirtschaftszweige, das sind auch soziale Aufenthaltsräume.
Diskotheken, Musikkneipen, Theater, Sportstätten, Kulturvereine, Schulen, .....
Das passiert, wenn man die Folgen seines Handelns nicht bedenkt und dann nicht den ***** in der Hose hat,
seine Entscheidungen anzupassen.
was meinst du mit anpassen? weitere lockerungen?
Wie lange können das Discos oder Clubs eigentlich noch durchhalten? Der Herbst kommt und eine Öffnung dieses Jahr ist wohl utopisch?Es ist so ziemlich der gesamte Bereich Kultur (mit Ausnahme vielleicht vom Literaturbetrieb), der gerade komplett vor die Hunde geht. Theater, Musik (alle Richtungen), Kabarett, Kino, you name it. Fällt voll hintenüber. Und da sieht es, soweit ich das mitbekommen habe, nicht so irre aus mit Fördermitteln, schon gar nicht für Solokünstler.
Oh, Stichwort Kultur und Lockerungen: Hier noch ein Kommentar:
https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/warum-wird-dieser-professor-der-charite-gar-nicht-gehoert?amp
Tja, warum nur?
Bücherwurm
29-08-2020, 19:34
Ach kommt Leute, jetzt seid mal nicht so kleinlich ... wer braucht denn schon Kultur?!
was meinst du mit anpassen? weitere lockerungen?
Stell dich doch nicht dumm..
Finanzielle Unterstützung natürlich...
Bücherwurm
29-08-2020, 19:46
Stell dich doch nicht dumm..
Finanzielle Unterstützung natürlich...
:biglaugh:
Billy die Kampfkugel
29-08-2020, 19:48
Wenn man es sich konkret ansieht ist das Risiko einfach sehr hoch, das ein Veranstalter eingeht:
https://www.nordbayern.de/region/fuerth/party-mit-corona-infiziertem-im-mach1-fast-alle-gaste-identifiziert-1.10385710
Auf der anderen Seite laufen hier am Rand der Kleinstadt wieder seit ein paar Wochen kleinere Veranstaltungen auf einer Bühne in einem Biergarten.
Man braucht einfach das Glück, dass der eigene Betrieb dafür geeignet ist trotz Corona weiterzulaufen und dass die Fixkosten niedrig genug sind.
Finanzieller Ausgleich bis zu einem gewissen Grad, aber es werden doch etliche pleite gehen. Braucht man sich nichts vormachen.
Es geht gerade eine komplette Branche den Bach runter und zwar die Kulturbranche..
Silbereisen und Helene Fischer gehts natürlich noch gut, aber das ist auch keine Kultur..
Es ist sehr traurig das anzusehen, viele können/machen sich wahrscheinlich kein Bild davon, was das bedeutet, ich finde es echt schlimm und nachdenkenswert...
was meinst du mit anpassen? weitere lockerungen?
Anpassen, freundliche Beschreibung eines Vorganges, Dinge den gewünschten, beabsichtigten Nutzen/Zweck/Funktion anzugleichen, nachdem man feststellt, daß die ursprünglich beabsichtigte Form nicht paßt.
Da gibt´s verschiedene Möglichkeiten, von zurück ins Entwicklungslabor über ich nehme ´mal ´nen Hammer bis ach paßt schon, merkt Kunde eh nicht oder halt mir doch Latte was der Kunde meint, das sitze ich aus, der hat schon bezahlt.
Kannst Dir aussuchen, was die BRD unter der derzeitigen Führungs"elite" macht.
Es geht ja noch deutlich tiefer, als das da eine große Anzahl an Leuten durch unqualifizierte Maßnahmen ihre Existenz verlieren.
Studenten die ein Semester verlieren, kriegen die Bafögverlängerung? Ein Jahr später Berufseinstieg? Ein Jahresgehalt weniger? Ein Jahr fehlt in 50 Jahren zur Rente?
Schüler verlieren ein Jahr und drängen mit anderem Jahrgang gleichzeitig auf den Markt (hatten wir schon bei G8,G9, Wehrpflicht W15, W18)....
Schülern wird ein Jahr erlassen? Nachfolgende Ausbildungen verzichten dann auf Inhalte?
Das ist nicht einfach mit Geld auszugleichen, was da passiert, abgesehen davon, daß wir wieder Banken und Autoindustrie retten, diesmal vermutlich auch noch die Versicherer und
somit das Geld sicher nicht bei weiter oben erwähnten Kulturschaffenden ankommt, außer irgendeiner Staatsoper naklar.
Junge Leute, die nirgendwo hin können? Keine Sport-, Musikversanstaltungen?
Was da wohl passiert? Richtig Party im öffentlichen Raum inklusive Flaschenwürfen, Sachbeschädigungen und Körperverletzungen, ganz natürlich, muß man sich auch nicht wundern oder empören.
Wer führen will, muß das halt tun, mit allen Konsequenzen.
Aus lauter Hilflosigkeit Strafandrohungen zu erhöhen ist kein Führen.
Führen bedeutet in Haltung und Pflichterfüllung vorbildlich von vorn führen.
Mag altmodisch klingen, ist aber halt zielorientiert und erfolgreich.
Alfons Heck
30-08-2020, 09:49
Marek Lieberberg zum Thema: https://mp3podcasthrdl-a.akamaihd.net/mp3/podcast/hr-info_gespraech/hr-info_gespraech_20200828_85671145.mp3 in hr-info.
Im Bereich Unterhaltung, Sport, Tourismus und Gastronomie werden wir wohl in den nächsten Jahren die größten Veränderungen erleben.
Gruß
Alfons.
Wie lange können das Discos oder Clubs eigentlich noch durchhalten? Der Herbst kommt und eine Öffnung dieses Jahr ist wohl utopisch?
Die ersten haben schon dicht gemacht.
@Panzerknacker: Das ist ja alles ganz „schön und gut“, aber was KONKRET schlägst Du vor?
@Panzerknacker: Das ist ja alles ganz „schön und gut“, aber was KONKRET schlägst Du vor?
Zugegeben, dass man es verkackt hat und die Länge der Pandemie völlig verkannt hat und das Volk auf einen langen und harten Wirtschaftseinbruch einschwören.
Wäre ehrlich, aber deswegen wird's auch nicht passieren. ;)
Alfons Heck
31-08-2020, 13:17
In FFM Kultursommergärten (max 250Personen aktuell/angedacht war 1000) statt Disco:
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt-clubs-bekommen-open-air-flaechen-16875835.html
https://www.sueddeutsche.de/politik/kommunen-frankfurt-am-main-frankfurt-will-mit-kultursommergaerten-clubszene-helfen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200724-99-916500
https://www.fr.de/frankfurt/weniger-gaeste-bei-party-in-frankfurter-sommergaerten-90027533.html
Gruß
Alfons.
Zugegeben, dass man es verkackt hat und die Länge der Pandemie völlig verkannt hat und das Volk auf einen langen und harten Wirtschaftseinbruch einschwören.
Wäre ehrlich, aber deswegen wird's auch nicht passieren. ;)
Also erst haben die laut Dir unnötig Panik verbreitet wegen Pandemie und jetzt soll man Panik wegen Wirtschaftseinbruch machen? Das ist bestimmt ein guter Vorschlag.
die wirtschaft entwickelt sich laut der wirtschaftsinstitute in der gesamtheit nicht schlecht..... einzelne branchen haben aber totale einbrüche....
@Panzerknacker: Das ist ja alles ganz „schön und gut“, aber was KONKRET schlägst Du vor?
Meinst Du das jetzt in Form von "wie hättest Du das denn besser gemacht"?
Ich bin ja nicht die BRD Regierung mit allen Möglichkeiten, ich habe Anfang 80er Jahre als Zugführer in der Ausbildung (Rekruten und Unteroffizieranwärter) und als Einsatzzugführer
einer gekaderten Feldjägerkompanie bis zu 60 Mann führen dürfen.
Das ist für meinen Bedarf an "Chef sein" mehr als genug, interessiert mich auch nicht wirklich als Tätigkeit.
Langt aber um eklatante Führungsschwächen aufzeigen zu können.
Auch wenn es sich hier um Zivilgesellschaft handelt, bleiben die Grundlagen von Führung halt unverändert.
Befehle, die man gibt, müssen dienstlichen Zweck haben, rechtmäßig sein und geeignet, erforderlich und verhältnismäßig sein.
Fast noch wichtiger ist es, Befehle dann auch durchzusetzen,.
Falsche Entscheidungen passieren, das liegt in der Natur der Sache, besser eine falsche Entscheidung als gar keine.
Allerdings sind alle Entscheidungen immer wieder zu überprüfen und entsprechend anzupassen.
Gar nicht schwer oder?
Tja wenn man aber lieber zaudert und dann bei Eskalation überreagiert (aka operative Hektik ersetzt geistige Windstille) geht´s halt in die Hose.
Steckt man nun fest in seinen Entscheidungen und ist aus (partei-)politischen Gründen nicht Willens, sich halt auch mal gerade zu machen, hat
man endgültiges das Momentum verloren, dann wird´s halt bitter.
Die Situation ist doch kaum noch zu retten, da gehen ganze Branchen den Bach runter, andere stoßen sich gesund, jeder der ´ne andere Meinung hat,
ist ein Aluhutträger oder Verschwörer und eigentlich sind das sowieso alles Nazis.
So kann man doch keine Innenpolitik in einer Krise betreiben, geschweige denn pragmatische Lösungen finden.
In meinen Augen ist der drops gelutscht, die bringen jetzt größere Teile der Bevölkerung gegen sich auf und da ist noch nicht
´mal verkündet, wer die Zeche bezahlt.
Das politische Desinteresse wird weiterhin fröhlich wachsen, dann gibt´s wieder Krokodilstränen.
Panzerknacker: Meinst Du das jetzt in Form von "wie hättest Du das denn besser gemacht"?
Ja, genau so meinte ich das.
MaddinG: Zugegeben, dass man es verkackt
Und damit wieder die Frage an dich (bisher 3x oder 4x unbeantwortet). Was KONKRET, hättest Du anders gemacht? Wie hätte man es nicht "verkackt"?
Panzerknacker:
Befehle, die man gibt, müssen dienstlichen Zweck haben, rechtmäßig sein und geeignet, erforderlich und verhältnismäßig sein.
Fast noch wichtiger ist es, Befehle dann auch durchzusetzen,.
Falsche Entscheidungen passieren, das liegt in der Natur der Sache, besser eine falsche Entscheidung als gar keine.
Allerdings sind alle Entscheidungen immer wieder zu überprüfen und entsprechend anzupassen.
Gar nicht schwer oder?
Dem stimme ich zu. Ist aber meines Erachtens nach in vielen Bereichen passiert - wenn auch sicher nicht in allen und sicher nicht überall ohne Fehler (wobei meine Beobachtungen in erster Linie auf dem Königreich Bayern - Besatzungsmacht -basieren). Ein Beispiel, eine Maßnahme die ich und viele andere scharf kritisierten (u.a. direkt an Herrn Söder adressiert) wurde innerhalb kürzester Zeit zurückgenommen - wenn auch mit einer zugegebenermaßen faulen Ausrede.
Dem stimme ich zu. Ist aber meines Erachtens nach in vielen Bereichen passiert - wenn auch sicher nicht in allen und sicher nicht überall ohne Fehler (wobei meine Beobachtungen in erster Linie auf dem Königreich Bayern - Besatzungsmacht -basieren). Ein Beispiel, eine Maßnahme die ich und viele andere scharf kritisierten (u.a. direkt an Herrn Söder adressiert) wurde innerhalb kürzester Zeit zurückgenommen - wenn auch mit einer zugegebenermaßen faulen Ausrede.
Wie soll ich das jetzt verstehen? Franken von Bayern besetzt oder von Preußen?
Ernsthaft betrachtet ist noch nie was Gutes dabei herausgekommen, wenn dieses Land/diese Länder von Berlin aus regiert wurde(n).
San Valentino
31-08-2020, 17:30
Königreich Bayern - Besatzungsmacht
Erstmal müssen wir zusammen da raus. Auch wenn wir Euch gerne bei uns hätten werden wir Euch keine Steine in den Weg legen wenn Ihr Euch danach lieber dem Deutschland anschliessen wollt. :)
Meinst Du das jetzt in Form von "wie hättest Du das denn besser gemacht"?
Ich bin ja nicht die BRD Regierung mit allen Möglichkeiten, ich habe Anfang 80er Jahre als Zugführer in der Ausbildung (Rekruten und Unteroffizieranwärter) und als Einsatzzugführer
einer gekaderten Feldjägerkompanie bis zu 60 Mann führen dürfen.
Das ist für meinen Bedarf an "Chef sein" mehr als genug, interessiert mich auch nicht wirklich als Tätigkeit.
Langt aber um eklatante Führungsschwächen aufzeigen zu können.
Auch wenn es sich hier um Zivilgesellschaft handelt, bleiben die Grundlagen von Führung halt unverändert.
Befehle, die man gibt, müssen dienstlichen Zweck haben, rechtmäßig sein und geeignet, erforderlich und verhältnismäßig sein.
Fast noch wichtiger ist es, Befehle dann auch durchzusetzen,.
Falsche Entscheidungen passieren, das liegt in der Natur der Sache, besser eine falsche Entscheidung als gar keine.
Allerdings sind alle Entscheidungen immer wieder zu überprüfen und entsprechend anzupassen.
Gar nicht schwer oder?
Tja wenn man aber lieber zaudert und dann bei Eskalation überreagiert (aka operative Hektik ersetzt geistige Windstille) geht´s halt in die Hose.
Steckt man nun fest in seinen Entscheidungen und ist aus (partei-)politischen Gründen nicht Willens, sich halt auch mal gerade zu machen, hat
man endgültiges das Momentum verloren, dann wird´s halt bitter.
Die Situation ist doch kaum noch zu retten, da gehen ganze Branchen den Bach runter, andere stoßen sich gesund, jeder der ´ne andere Meinung hat,
ist ein Aluhutträger oder Verschwörer und eigentlich sind das sowieso alles Nazis.
So kann man doch keine Innenpolitik in einer Krise betreiben, geschweige denn pragmatische Lösungen finden.
In meinen Augen ist der drops gelutscht, die bringen jetzt größere Teile der Bevölkerung gegen sich auf und da ist noch nicht
´mal verkündet, wer die Zeche bezahlt.
Das politische Desinteresse wird weiterhin fröhlich wachsen, dann gibt´s wieder Krokodilstränen.
Seh ich zum grossen Teil, leider, auch so...
Nicht gut..
Pansapiens
01-09-2020, 04:50
Befehle, die man gibt, müssen dienstlichen Zweck haben, rechtmäßig sein und geeignet, erforderlich und verhältnismäßig sein.
Fast noch wichtiger ist es, Befehle dann auch durchzusetzen,.
Falsche Entscheidungen passieren, das liegt in der Natur der Sache, besser eine falsche Entscheidung als gar keine.
Allerdings sind alle Entscheidungen immer wieder zu überprüfen und entsprechend anzupassen.
Gar nicht schwer oder?
Und wie sollen die "Befehle" nun konkret angepasst werden?
OT: Wir wollen uns gar nicht trennen. In Bayern haben wir ja inzwischen schon die Staatsführung übernommen und die in der BRD ist auch in Arbeit.
Auch von mir noch mal an Panzerknacker und MaddinG die Frage was KONKRET hätte IHR anders / besser gemacht?
Auch von mir noch mal an Panzerknacker und MaddinG die Frage was KONKRET hätte IHR anders / besser gemacht?
Alles besser!
Deutschland geht es verhältnismäßig gut:
Die Arbeitslosenzahlen steigen fast überall auf der Welt an. Unter den großen europäischen Volkswirtschaften schert jedoch ein Land aus: Deutschland. Nur das Gastgewerbe macht Sorgen.
irgendwie scheint man in deutschland die krise ja bis jetzt gut bewältigt zu haben, vorallem wegen der umsichtigen coronapolitik
Kurzarbeiter sind nicht in der Statistik.
Das dämpft die Statistiken entsprechend.
Zumal es in der BRD noch mehr Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Ländern gibt.
Geh mal auf gapminder und guck Dir globale Statistiken in allen möglichen Kombinationen an.
Da fallen immer die gleichen Länder oben und unten raus.
Billy die Kampfkugel
08-09-2020, 12:03
Bei der Ausnahme in Bezug auf die Insolvenzantragspflicht momentan.
Erst bis September:
https://www.dw.com/de/insolvenz-welle-zombieunternehmen/a-54605422
Jetzt bis 31. Dezember:
https://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/090220_Insolvenz.html
Man kann sich ja viel vormachen.
man kann auch alles negativ sehen ;)
natürlich geht es ja nur um den vergleich mit anderen europäischen ländern , auch zb schweden.
china und japan sind besser über den berg gekommen
man kann auch alles negativ sehen ;)
natürlich geht es ja nur um den vergleich mit anderen europäischen ländern , auch zb schweden.
Oder realistisch, wir sind in einer Zwischenphase, angeschlossen ist da noch gar nichts und Wirtschaftsprognosen sind in der Regel Ratespiele.
Was wir wissen, bis Dato geht alles langsamer als Anfang gedacht, das ganze Ausmaß ist noch nicht mal Ansatzweise in Sicht. Fast alle Prognosen sind schlechter ausgefallen als gedacht.
Und wir hängen in Europa halt alle zusammen. Deswegen sind Ländervergleiche zwar nett, aber eher noch beängstigend.
man sieht ja gerade in frankreich und spanien wie die wirtschaft immer weiter in einen abwärtsstrudel gerät, wenn man covid nicht unter kontrolle bringt, aber die bevölkerung schützen will und nicht wie in den USA die wirtschaften interessen an erste stelle stellt und coronal laufen lässt ohne eindämmungsmassnahmen.
Kurzarbeiter sind nicht in der Statistik.
Das dämpft die Statistiken entsprechend.
Und das geht jetzt bis Ende 2021! Praktisch, da kann man die Wahlen im Herbst noch mitnehmen :-)
https://www.weser-kurier.de/deutschland-welt/deutschland-welt-wirtschaft_artikel,-kurzarbeitergeld-wird-bis-dezember-2021-verlaengert-_arid,1930174.html
man sieht ja gerade in frankreich und spanien wie die wirtschaft immer weiter in einen abwärtsstrudel gerät, wenn man covid nicht unter kontrolle bringt, aber die bevölkerung schützen will und nicht wie in den USA die wirtschaften interessen an erste stelle stellt und coronal laufen lässt ohne eindämmungsmassnahmen.
Jo, war aber von Anfang klar, genau das wird ja seit Monaten vorausgesagt.
Und das geht jetzt bis Ende 2021! Praktisch, da kann man die Wahlen im Herbst noch mitnehmen :-)
das ist die absicht der regierungsparteien , aber natürlich gäbe es auch einen rießigen umbruch auch ohne corona. durch die forderungen der umweltverbände und der ihnen zugeneigten parteien ist die automobilindustrie in einen immensen handlungsdruck geraten, der nicht schnell zu lösen ist und ausländische herstellern in die karten spielt.
Bücherwurm
08-09-2020, 12:49
durch die forderungen der umweltverbände und der ihnen zugeneigten parteien ist die automobilindustrie in einen immensen handlungsdruck geraten, der nicht schnell zu lösen ist und ausländische herstellern in die karten spielt.
Weil es ja im "Ausland" keine Organisationen mit entsprechenden Forderungen gibt.... :narf:
Heute Morgen kam mir die Idee, einen Kurzdenkerpreis zu stiften und ihn Klaus zu überreichen. Aber nun muß ich mir das nochmal überlegen.
ja der wäre wohl für dich :D
welches land in europa aht die größte automobilindustrie mit zulieferern , die in erster linie produzenten bedienen?
Bücherwurm
08-09-2020, 12:59
ja der wäre wohl für dich :D
welches land in europa aht die größte automobilindustrie mit zulieferern , die in erster linie produzenten bedienen?
ok, du kannst ihn nicht bekommen. Denn ich merke grade, du denkst überhaupt nicht.
MaddinG. / Panzerknacker. Wie sieht es aus, meine Frage an Euch ist noch unbeantwortet.
MaddinG. / Panzerknacker. Wie sieht es aus, meine Frage an Euch ist noch unbeantwortet.
Nein, hab ich dir schon beantwortet, willst du nur nicht lesen. ;)
Einzelne Punkte hast du gebracht (denen ich teilweise sogar zustimme, wie der Punkt mit der "Ehrlichkeit").
Wie konkret vorgegangen wärst (bzgl. Wirtschaft) hast Du aber sicher nicht beantwortet. Du kannst ja leicht das Gegenteil beweisen, einfach den Link und die Nummer des Beitrags hier posten.
Einzelne Punkte hast du gebracht (denen ich teilweise sogar zustimme, wie der Punkt mit der "Ehrlichkeit").
Wie konkret vorgegangen wärst (bzgl. Wirtschaft) hast Du aber sicher nicht beantwortet. Du kannst ja leicht das Gegenteil beweisen, einfach den Link und die Nummer des Beitrags hier posten.
Nö, wozu soll ich hier ein Mehrseitiges Krisenpapier schreiben? Das hier ist eine offene Diskussion, und in dieser geht man auf einzelne Punkte ein und das dynamisch.
Leg vor, dann reden wir weiter. Aber ich hab zu einzelnen Punkten mehrfach Dinge verlinkt die dann von diversen Usern schlicht interpretiert wurden. Und irgendwann reicht's.
Bücherwurm
08-09-2020, 21:25
Die Arbeitslosenzahlen steigen fast überall auf der Welt an. Unter den großen europäischen Volkswirtschaften schert jedoch ein Land aus: Deutschland. Nur das Gastgewerbe macht Sorgen.
Von Kultur hältst du eh nix, hm?
irgendwie scheint man in deutschland die krise ja bis jetzt gut bewältigt zu haben, vorallem wegen der umsichtigen coronapolitik
Yo, basst scho. Alles wird gut. Mutti doch nicht so schlecht, hm?
Von Kultur hältst du eh nix, hm?
Yo, basscht scho. Alles wird gut. Mutti doch nicht so schlecht, hm?
doch kultur ist super. war schon im theater , auf konzerten. läuft alles. aber irgendwie anders., aber es gefällt mir sogar.
mutti ?? macht nicht alles gut. ich habe große differgenzien mit ihr ;) kredite bzw geschenke für südeuropa etc.
War zu erwarten:
Die Autoindustrie erwartet in jeder Krise (sowie wie für Forschung) vom Staat (uns allen) Geld obwohl dieser selbst hoch verschuldet ist. Gleichzeitig wurde uns (ein großer Konzern in der Zulieferindustrie) beim Hinweis auf die Notwendigkeit eines massiven Stellenabbaus gerade erst vom Management mitgeteilt, dass er unumgänglich ist weil man ja keine Schulden machen möchte und zur Zeit Verluste einfährt.
Fazit: Der Staat darf gerne Schulden anhäufen um die Verluste der großen Automobilkonzerne abzusichern. Sie selbst sind dazu aber nicht bereit, würde ja bedeuten, dass man nach der Krise erstmal einige Jahre weniger Gewinn und damit weniger hohe Aktienausschüttungen und Vorstandsprämien hätte.
Von Arbeitsplatzsicherung als Gegenleistung für Prämien erst gar nicht zu reden, die Verlagerungen von Arbeitsplätzen ins Ausland zeigen dies sehr deutlich.
Wie immer Privatisierung der Gewinne, Verstaatlichung der Verluste.
Little Green Dragon
09-09-2020, 13:03
läuft alles. aber irgendwie anders., aber es gefällt mir sogar.
Läuft - braun den Berg runter aber läuft...
Neun von zehn Veranstaltern droht Insolvenz
https://www.hessenschau.de/wirtschaft/protest-vor-dem-landtag-neun-von-zehn-veranstaltern-droht-insolvenz-,corona-veranstaltungsbranche-100.html
Zu glauben dass derartige Veranstaltungen im "Notbetrieb" sich langfristig wirtschaftlich tragen ist reichlich naiv.
https://www.tagesspiegel.de/kultur/berliner-kultur-und-corona-lederer-will-mindestabstand-reduzieren/26165382.html
"Die Obergrenze für Publikum in geschlossenen Räumen liegt auch nach der in Aussicht gestellten Anpassung des Hygienerahmenplans bis zum Jahresende bei 1000 Personen pro Saal, wie es die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten bis zum Jahresende beschlossen haben. Das macht es für viele privatwirtschaftliche Veranstalter weiterhin unmöglich, Aufführungen anzubieten, die sich für sie finanziell rentieren. Peter Schwenkow von der DEAG machte klar, dass die Kulturwirtschaft kurz vor dem Kollaps stehe, weil der Staat die auf Gewinn angewiesenen Unternehmer de facto mit einem „Berufsverbot“ belegt habe."
lieber mal die wenigen sachen besuchen, damit überhaupt was rein kommt. die plätze sind auch nicht ausverkauft gewesen......
Welche wenigen Sachen? Nochmal, in meinem Bereich gibt's gar nix hier.
was gibt es nicht bei dir? kulturveranstaltungen, sport oder was meinst du?
Konzerte mit meiner Musik und der Sport ist auch eingeschränkt.
Stixandmore
10-09-2020, 12:07
Konzerte mit meiner Musik
Mal über den Tellerrand schauen, neues entdecken und solidarisch mit den gebeutelten Veranstaltern und Künstlern sein;)
Little Green Dragon
10-09-2020, 13:16
Mal über den Tellerrand schauen, neues entdecken und solidarisch mit den gebeutelten Veranstaltern und Künstlern sein;)
Das ist doch aber auch nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein - dafür hängt doch an Veranstaltungen viel mehr dran als das man das dadurch kompensieren könnte im Autokinostil jetzt ein übertragenes Konzert auf der Leinwand anzuschauen.
Wurde doch gerade erst gestern in Berlin demonstriert:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/veranstaltungsbranche-corona-alarmstufe-rot-101.html
Kein Staat der Welt kann langfristig da genügend Hilfen bereitstellen um die Situation noch für Monate zu überbrücken. Hier müssen andere Lösungen her wenn man sich nicht massive Probleme in der Zukunft ins Haus holen möchte. Hier bedarf es langfristig (dafür zeitnah) anderer Konzepte zum Schutz der Risikogruppen Ü65.
karla.schnikov
10-09-2020, 13:58
mich würde mal eure Erfahrung mit der Kurzarbeit interessieren. Meine subjektive Situation - und ähnliches habe ich inzwischen aus allen Bereichen gehört - ist folgende:
Die Aufträge sind im März vollständig eingebrochen. Der Arbeitgeber hat für einen großen Teil der Belegschaft Kurzarbeit verordnet. Über den Sommer haben sich die Auftragszahlen wieder auf einem bescheidenen Niveau stabilisiert. Nun wurde jedoch keineswegs die Kurzarbeit proportional zum anziehenden Geschäft wieder zurückgefahren, sondern für die verbliebene Belegschaft wurde die Arbeit enorm verdichtet. Die Leute pfeifen auf dem letzten Loch.
Ist das bei euch auch so?
mich würde mal eure Erfahrung mit der Kurzarbeit interessieren. Meine subjektive Situation - und ähnliches habe ich inzwischen aus allen Bereichen gehört - ist folgende:
Die Aufträge sind im März vollständig eingebrochen. Der Arbeitgeber hat für einen großen Teil der Belegschaft Kurzarbeit verordnet. Über den Sommer haben sich die Auftragszahlen wieder auf einem bescheidenen Niveau stabilisiert. Nun wurde jedoch keineswegs die Kurzarbeit proportional zum anziehenden Geschäft wieder zurückgefahren, sondern für die verbliebene Belegschaft wurde die Arbeit enorm verdichtet. Die Leute pfeifen auf dem letzten Loch.
Ist das bei euch auch so?
klingt plausibel in dem System, so wie es sich in den letzten 35 Jahren"ent"wickelt hat
ist vermutlich nicht nur Deine subjektive Sicht der Dinge
Kein Staat der Welt kann langfristig da genügend Hilfen bereitstellen um die Situation noch für Monate zu überbrücken. Hier müssen andere Lösungen her wenn man sich nicht massive Probleme in der Zukunft ins Haus holen möchte. Hier bedarf es langfristig (dafür zeitnah) anderer Konzepte zum Schutz der Risikogruppen Ü65.
hast du brauchbare lösungen? und die anderen sollen sich munter anstecken ??
mal positiv formuliert welche einschränkungen würdest du belassen und als sinnvoll erachten?
Billy die Kampfkugel
10-09-2020, 14:48
Das Problem ist, dass jenseits der Auflagen es ein Risiko ist, dass öffentlich wird, dass bei einem eine Ansteckung (Superspreaderevent) war. Der Vertrauensverlust ist nicht zu kompensieren.
Little Green Dragon
10-09-2020, 14:57
und die anderen sollen sich munter anstecken ??
Was spricht dagegen? Bei den jüngeren sind es primär milde bis vollkommen asymptomatische Verläufe ohne Folgen - warum sollen die sich nicht "munter anstecken" - siehe Schweden - die scheinen gar keinen so schlechten Weg beschritten zu haben. Selbst Hr. Drosten sagt ja man muss gar nicht jede Infektion verhindern (kann man auch nicht) - man muss sehen dass die Risikogruppen geschützt werden.
mal positiv formuliert welche einschränkungen würdest du belassen und als sinnvoll erachten?
Warum z.B. nicht Veranstaltungen weiter öffnen und mit einer dringenden Empfehlung (diesmal nicht für Masken) verbinden, dass sich die Risikogruppe und Leute aus der Alten- und Krankenpflege bitte 2x überlegen sollen ob sie da hingehen.
Ja das ist mit Sicherheit nicht perfekt und keine Dauerlösung, aber es kann genauso auch keine Lösung sein das gesamtgesellschaftliche (Kultur-)Leben auf Eis zu legen um den Schutz einer bestimmten Gruppe zu gewährleisten.
Öffnungszeiten im Supermarkt speziell für Ü60 (war doch sogar im Frühjahr mal angedacht), neben dem Frauentag in der Sauna oder im Schwimmbad die Seniorenstunde - irgendwas in dieser Richtung. Die Schnittmenge derer die sich momentan verstärk (wenn man das überhaupt so nennen möchte) infiziert und derer die besonders geschützt werden muss ist ja jetzt nicht übermäßig groß.
Little Green Dragon
10-09-2020, 15:06
Nun wurde jedoch keineswegs die Kurzarbeit proportional zum anziehenden Geschäft wieder zurückgefahren, sondern für die verbliebene Belegschaft wurde die Arbeit enorm verdichtet. Die Leute pfeifen auf dem letzten Loch.
Was erwartete man auch wenn der Staat mit vollen Händen das Geld für Kurzarbeit zum Fenster rauswirft? Die Unternehmen nehmen das (teilweise) dann eben gern als Kompensation für den wirtschaftlichen Einbruch ersatzweise mit. Böse Zungen behaupten es soll sogar Firmen geben die sich künstlich schlechter rechnen damit man auf Kurzarbeit gehen kann auch wenn das wirtschaftlich nicht zwingend notwendig sein sollte.
Wirtschaft hasst es wenn man nicht verlässlich planen kann. Solange ein Hr. Söder als immer weiter von einer zweiten Welle oder dem "Zügel anziehen" redet ist das Gift dafür, dass es wirtschaftlich wieder in geregelten Bahnen läuft. Wer startet heute denn bitte ein Projekt o.ä. oder nimmt Geld in die Hand wenn man nicht weiß ob nächste Woche wieder irgendwelche (regionalen) Lockdowns o.ä. verhängt werden, weil die Politik meint irgendwelche Kennziffern würde über einem Grenzwert liegen.
Nicht direkt Unternehmen aber schau Dir doch die Balearen an:
Grenzwert von 50 überschritten - zack Reisewarnung - zack Tourismus erfolgreich "getötet".
Schon heute liegt die Inzidenz auf den Balearen unter 30 - eigentlich könnte (oder müsste?) die Reisewarnung wieder aufgehoben werden, aber weil man ja weltweit "steigende Zahlen" hat ist man da lieber vorsichtig. Und wer bucht da dann in so einer Situation noch?
Stixandmore
10-09-2020, 15:47
Das ist doch aber auch nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein - dafür hängt doch an Veranstaltungen viel mehr dran als das man das dadurch kompensieren könnte im Autokinostil jetzt ein übertragenes Konzert auf der Leinwand anzuschauen.
Wurde doch gerade erst gestern in Berlin demonstriert:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/veranstaltungsbranche-corona-alarmstufe-rot-101.html
Kein Staat der Welt kann langfristig da genügend Hilfen bereitstellen um die Situation noch für Monate zu überbrücken. Hier müssen andere Lösungen her wenn man sich nicht massive Probleme in der Zukunft ins Haus holen möchte. Hier bedarf es langfristig (dafür zeitnah) anderer Konzepte zum Schutz der Risikogruppen Ü65.
Normalerweise bin ich von dir gewohnt, daß du mehr auf Zack bist;)
Hätte wohl besser meinen Beitrag hiermit :ironie: gekennzeichnet;)
Schon klar, daß das kein Staat kann- wobei das bei euch noch einigermaßen vernünftig läuft:p (auch wen du das wahrscheinlich anders siehst)
Öffnungszeiten im Supermarkt speziell für Ü60 (war doch sogar im Frühjahr mal angedacht), neben dem Frauentag in der Sauna oder im Schwimmbad die Seniorenstunde - irgendwas in dieser Richtung. Die Schnittmenge derer die sich momentan verstärk (wenn man das überhaupt so nennen möchte) infiziert und derer die besonders geschützt werden muss ist ja jetzt nicht übermäßig groß.
Vermutlich hat man das nicht gemacht, weil es kontraproduktiv sein könnte. Mir scheint die Infektionswahrscheinlichkeit bei, ich nenne es mal "Mischkundschaft" könnte niedriger sein, als wenn zu einer bestimmten Zeit ausschließlich eine Hochrisikogruppe anwesend ist.
Vermutlich müssen wir uns einfach eine Weile solidarisch verhalten.
mich würde mal eure Erfahrung mit der Kurzarbeit interessieren. Meine subjektive Situation - und ähnliches habe ich inzwischen aus allen Bereichen gehört - ist folgende:
Die Aufträge sind im März vollständig eingebrochen. Der Arbeitgeber hat für einen großen Teil der Belegschaft Kurzarbeit verordnet. Über den Sommer haben sich die Auftragszahlen wieder auf einem bescheidenen Niveau stabilisiert. Nun wurde jedoch keineswegs die Kurzarbeit proportional zum anziehenden Geschäft wieder zurückgefahren, sondern für die verbliebene Belegschaft wurde die Arbeit enorm verdichtet. Die Leute pfeifen auf dem letzten Loch.
Ist das bei euch auch so?
Hast du mal darüber nachgedacht, sowas anonym bei der Gewerbeaufsicht zu melden? Ich meine, spätestens, wenn es durch die Arbeitsverdichtung zu Verstößen gegen das Arbeitszeitschutzgesetz kommt, könnte die das schon interessieren. Viele Arbeitgeber leben davon, dass ihre Arbeitnehmer sich nicht bewusst sind, dass sie ein Recht auf ihr Recht haben. Hinzu kommt, dass es eine Verantwortung des AG gegenüber dem AN gibt.
Vermutlich müssen wir uns einfach eine Weile solidarisch verhalten.
Oder die Politik könnte Lösungen anbieten, aber an die Bevölkerung abklopfen ist halt leichter.
In den Schlamassel habt ihr euch ganz alleine reinmanövriert. Also Zack Zack.
Hallo,
da ich generell im Home-Office arbeite, macht Corona bei mir nicht so viel aus. Ich kenne aber sehr viele Leute, die jetzt jeden Cent zwei mal umdrehen müssen. Ich glaube auch nicht, dass dagegen viel gemacht werden kann. Gestern haben in der Kulturwirschaft Tätige ihr ,,letztes Hemd" vor den Bundestag gelegt.
LG
Oder die Politik könnte Lösungen anbieten, aber an die Bevölkerung abklopfen ist halt leichter.
In den Schlamassel habt ihr euch ganz alleine reinmanövriert. Also Zack Zack.
Stimmt, eigentlich ist Solidarität echt doof und zu viel verlangt. Da schaut man doch lieber auf die Politik, dass sie es richtet, ohne etwas zu tun, was einen in irgendeiner Weise betrifft und findet sowieso trotzdem alles doof.
Geiler Standpunkt. Wie oft muss man eigentlich als Kind vom Wickeltisch fallen, um sowas zu vertreten?
Little Green Dragon
10-09-2020, 16:28
Vermutlich hat man das nicht gemacht, weil es kontraproduktiv sein könnte. Mir scheint die Infektionswahrscheinlichkeit bei, ich nenne es mal "Mischkundschaft" könnte niedriger sein, als wenn zu einer bestimmten Zeit ausschließlich eine Hochrisikogruppe anwesend ist.
Ja was denn nun? Das RKI schreibt doch täglich:
" unter den berichteten Fällen ist vornehmlich durch den relativ hohen Anteil an jüngeren Menschen unter den neu diagnostizierten Fällen zu erklären, von denen relativ wenige schwer erkranken und versterben.... Insbesondere gilt es zu verhindern, dass, wie zu Beginn der Pandemie, wieder vermehrt ältere und besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen erkranken."
Jetzt stecken sich vornehmlich die jüngeren an und man schützt die ältere Bevölkerung dann dadurch, dass beide parallel am Gemüseregal stehen?
(Davon mal ganz ab, dass Ansteckungen im Supermarkt ja eh wohl eher die absolute Ausnahmen sein dürften...)
Unterm Strich heißt das doch eigentlich, dass man gerade diese beide Gruppe besser voneinander fernhalten sollte.
Vermutlich müssen wir uns einfach eine Weile solidarisch verhalten.
So noch die nächsten 6, 12, 18 Monate?
Solidarität heißt - um mal am konkreten Beispiel der Veranstaltungsbranche zu bleiben - doch in diesem Kontext nichts anderes als massenhafte Pleiten, die Vernichtung von Arbeitsplätzen und alle daraus resultierenden unschönen Folgen. Und nein da hilft auf kein "Rettungsfond" auf Dauer wenn die solidarische Lösung so aussieht, dass sie ein faktisches Berufsverbot für viele darstellt.
Wer da jetzt nicht in dem Bereich tätig ist mag das ggf. entspannt sehen - ich habe aber vollstes Verständnis dafür, wenn die Betroffenen da eine etwas dezidierte Meinung zu haben was "Solidarität" denn in diesem Kontext bedeutet oder besser bedeuten sollte.
Von einem möglichen Impfstoff wird die Risikogruppe höchstwahrscheinlich am wenigsten profitieren bzw. den geringsten Anteil an Schutz haben - Stichwort Impfeffektivität (siehe anderer Themenstrang).
Also bleiben wir selbst dann noch solidarisch und verbieten Veranstaltungen jeglicher Art bei denen Menschen aufeinandertreffen wenn es einen Impfstoff gibt, denn schließlich muss ja die Risikogruppe weiterhin geschützt werden?
Was spricht gegen vernünftige Konzepte bei denen die Nicht-Risikogruppe wieder aktiver sein kann? Nur weil vielleicht ja das Virus dann irgendwo (dann doch wieder an der Gemüsetheke) von den Jungen auf die Alten überspringen könnte?
Stimmt, eigentlich ist Solidarität echt doof und zu viel verlangt. Da schaut man doch lieber auf die Politik, dass sie es richtet, ohne etwas zu tun, was einen in irgendeiner Weise betrifft und findet sowieso trotzdem alles doof.
Geiler Standpunkt. Wie oft muss man eigentlich als Kind vom Wickeltisch fallen, um sowas zu vertreten?
Die Regierung hat 6 Monate auf Solidarität bauen können während vielen die Existenz unterm ***** wegbröckelt.
Es war mehr als genug Zeit Exitstrategien zu entwickeln.
Passiert ist nix, Strategie gibt's keine und wenn die Sache mit dem Impfstoff nicht funktioniert auch keinen Plan B.
Ich nehme dich jetzt mal als offiziellen Regierungssprecher nachdem carstenm das Weite gesucht hat. Ihr habt euch in diese Sackgasse selbst reinmanövriert, ihr hattet genug Zeit, die Bevölkerung hat lange genug die Füße still gehalten.
Jetzt manövriert euch gefälligst auch selber wieder raus und hört auf euch auf die Leute raus zu reden. Die können für euer Versagen nix. ;)
Billy die Kampfkugel
10-09-2020, 16:52
Coronawelle, Klagewelle, Coronawelle, Klagewelle...
https://www.youtube.com/watch?v=6ncOgGEdBNs
Was spricht dagegen? Bei den jüngeren sind es primär milde bis vollkommen asymptomatische Verläufe ohne Folgen - warum sollen die sich nicht "munter anstecken" - siehe Schweden - die scheinen gar keinen so schlechten Weg beschritten zu haben. Selbst Hr. Drosten sagt ja man muss gar nicht jede Infektion verhindern (kann man auch nicht) - man muss sehen dass die Risikogruppen geschützt werden.
Warum z.B. nicht Veranstaltungen weiter öffnen und mit einer dringenden Empfehlung (diesmal nicht für Masken) verbinden, dass sich die Risikogruppe und Leute aus der Alten- und Krankenpflege bitte 2x überlegen sollen ob sie da hingehen.
Ja das ist mit Sicherheit nicht perfekt und keine Dauerlösung, aber es kann genauso auch keine Lösung sein das gesamtgesellschaftliche (Kultur-)Leben auf Eis zu legen um den Schutz einer bestimmten Gruppe zu gewährleisten.
Öffnungszeiten im Supermarkt speziell für Ü60 (war doch sogar im Frühjahr mal angedacht), neben dem Frauentag in der Sauna oder im Schwimmbad die Seniorenstunde - irgendwas in dieser Richtung. Die Schnittmenge derer die sich momentan verstärk (wenn man das überhaupt so nennen möchte) infiziert und derer die besonders geschützt werden muss ist ja jetzt nicht übermäßig groß.
das ist alles schön und gut, aber meinst du nicht, dass gerade wegen der asym. fälle dann das virus in altenheime und krankhäuser getragen wird. pflegedienste und auch andere dinge. sind die alten die dann die möglichkeit haben auf sozusagen eigenes risiko auf an solchen veranstaltungen teilzunehmen, dann n icht in ihren bekanntenkreisen die zuverhindernden virenschleudern?
diese vorschlägen dienen nur der spaltung in alt und jung . , denn die massnahmen werden ja von einer breiten öffentlichkeit gemäß umfragen getragen.
MaddinG:
Ich nehme dich jetzt mal als offiziellen Regierungssprecher nachdem carstenm das Weite gesucht hat. Ihr habt euch in diese Sackgasse selbst reinmanövriert, ihr hattet genug Zeit, die Bevölkerung hat lange genug die Füße still gehalten.
Da sind sie wieder die Forderungen und Vorwürfe an die Politik. Immer schön beschweren, aber selbst auch keine Lösung anbieten können.
Normalerweise würde ich sagen typisch deutsch, passt hier aber ja leider nicht.
Gez. Der Regierungssprecher (aber nicht der Österreichischen)
Drache:
Unterm Strich heißt das doch eigentlich, dass man gerade diese beide Gruppe besser voneinander fernhalten sollte.
Wie konkret willst Du dies realisieren?
Überlege einfach mal wieviele „Junge“ alleine in der Pflege von „Alten“ eingebunden sind. Vom medizinischen Sektor ganz zu schweigen. Und nebenbei, auch viele Lokale, Kulturzentren und Veranstaltungen leben von "den Alten".
In diesem Kontext auch interessant:
https://www.fr.de/politik/corona-konzert-tim-bendzko-leipzig-covid-19-testlauf-risiko-90027444.html
Es scheint selbst bei z.Z. eher niedrigen Infektionsraten ist kein Ansturm auf Großveranstaltungen zu erwarten (beim Fußball denke ich würde es anders aussehen).
Ich glaube wenn man ehrlich ist, gibt es für Kunst und Kultur keine echte Lösung (aber teils schon gute Ansätz damit sich zumindest einige über Wasser halten können).
Little Green Dragon
10-09-2020, 17:38
Wenn man z.B. die vorhandenen Testkapazitäten nicht dafür raushaut die letzte asymptomatische Nadel im Heuhafen zu finden, sondern zielgerichtet zum Schutz der Risikogruppen verwendet sollte das ein beherrschbares Risiko sein.
Bücherwurm
10-09-2020, 18:21
Wirtschaft hasst es wenn man nicht verlässlich planen kann.
:ups:
Wie das denn? Ich denk wir sind in der Marktwirtschaft? Und nicht etwa in der Planwirtschaft?
Bücherwurm
10-09-2020, 18:24
Stimmt, eigentlich ist Solidarität echt doof und zu viel verlangt. Da schaut man doch lieber auf die Politik, dass sie es richtet, ohne etwas zu tun, was einen in irgendeiner Weise betrifft und findet sowieso trotzdem alles doof.
Du meinst jetzt bestimmt die Solidarität der Vermögenden mit den Habenichtsen. Dem ist zuzustimmen.
Mir rennen die Leute die Bude ein.
Bücherwurm
10-09-2020, 18:34
Mir rennen die Leute die Bude ein.
Was machst du?
Die Regierung hat 6 Monate auf Solidarität bauen können während vielen die Existenz unterm ***** wegbröckelt.
Es war mehr als genug Zeit Exitstrategien zu entwickeln.
Passiert ist nix, Strategie gibt's keine und wenn die Sache mit dem Impfstoff nicht funktioniert auch keinen Plan B.
Ich nehme dich jetzt mal als offiziellen Regierungssprecher nachdem carstenm das Weite gesucht hat. Ihr habt euch in diese Sackgasse selbst reinmanövriert, ihr hattet genug Zeit, die Bevölkerung hat lange genug die Füße still gehalten.
Jetzt manövriert euch gefälligst auch selber wieder raus und hört auf euch auf die Leute raus zu reden. Die können für euer Versagen nix. ;)
Dann hast du aber großes Glück, dass ich kein offizieller Regierungssprecher bin. Als solcher würde ich dir nämlich zunächst sagen, dass nicht wir uns in eine Sackgasse manövriert haben, sondern alle gemeinsam in einer schwierigen Situation sind, für die wir alle nichts können, die uns aber alle betrifft und uns folglich auch die erforderlichen Maßnahmen alle betreffen.
Außerdem würde ich als Regierungssprecher mir wünschen dir zusätzlich sagen zu können, dass die Regierung vollstes Verständnis für den Unmut in Teilen der Bevölkerung hat sich aber in der Pflicht sieht die gesamte Bevölkerung zu schützen, notfalls gegen den Willen Einzelner und Solidarität im Zweifelsfall dort durchsetzen wird, wo sie scheinbar nicht selbstverständlich ist. Denn wir können natürlich nicht zulassen, dass lautstarke Querulanten evtl eine Dynamik generieren, die die Einhaltung notwendiger Maßnahmen unterminiert. Wir wissen als Regierung, dass wir dafür evtl einen Preis bezahlen müssen, sehen uns aber in der Pflicht in dieser Krise das Richtige auch dann zu tun, wenn es momentan unpopulär ist. Ende der Durchsage. Und jetzt ab nach Hause mit dir, denn du hast hier eigentlich gar nichts zu suchen. Und nimm gefälligst dein blödes Pappschild mit.
Ich bedauere übrigens, dass carstenm weg ist, habe es nicht mitbekommen, kann es aber nachvollziehen.
Mir rennen die Leute die Bude ein. dein gym ? oder um welchebranche handelt es sich :D
@Seemann
Ich weiß was du sagen würdest, den inhaltsleeren Salmon muss man sich seit Monaten anhören.
Ändert halt trotzdem nix daran, dass alles so eintrifft wie diverse Experten vorhergesagt haben.
Dass man jetzt überrascht ist zeigt nur, dass man inkompetent ist oder es schlicht scheiß egal ist den Regierenden. ;)
Außerdem würde ich als Regierungssprecher mir wünschen dir zusätzlich sagen zu können, dass die Regierung vollstes Verständnis für den Unmut in Teilen der Bevölkerung hat sich aber in der Pflicht sieht die gesamte Bevölkerung zu schützen, notfalls gegen den Willen Einzelner und Solidarität im Zweifelsfall dort durchsetzen wird, wo sie scheinbar nicht selbstverständlich ist. Denn wir können natürlich nicht zulassen, dass lautstarke Querulanten evtl eine Dynamik generieren, die die Einhaltung notwendiger Maßnahmen unterminiert. Wir wissen als Regierung, dass wir dafür evtl einen Preis bezahlen müssen, sehen uns aber in der Pflicht in dieser Krise das Richtige auch dann zu tun, wenn es momentan unpopulär ist.
Puh, so unterschiedlich können die Wahrnehmungen sein - ich persönlich glaube das jedenfalls nicht. Weil ich mir die Vergangenheit anschaue, schaue was im Klimaschutz unternommen wird, wie sich das Gesundheitswesen in den letzten zwanzig Jahren verändert hat und anderes. Dass hier nicht so verfahren wurde wie in Amerika oder Brasilien, liegt meiner Meinung nach nicht daran, dass unsere Politiker tatsächlich mehr um das Wohlergehen ihrer Bevölkerung besorgt oder moralisch besser aufgestellt wären. Sondern einfach, weil sie halt grundsätzlich andere Strategien zum Machterhalt verfolgen und sich in einem anderen Diskursfeld bewegen.
@Seemann
Ich weiß was du sagen würdest, den inhaltsleeren Salmon muss man sich seit Monaten anhören.
Ändert halt trotzdem nix daran, dass alles so eintrifft wie diverse Experten vorhergesagt haben.
Dass man jetzt überrascht ist zeigt nur, dass man inkompetent ist oder es schlicht scheiß egal ist den Regierenden. ;)
Das heißt Sermon: https://de.wikipedia.org/wiki/Predigt
"Andere Wortbedeutungen
Umgangssprachlich wird „Predigt“ auch verwendet als Ausdruck für moralisierendes Reden. Der Begriff „Sermon“ wird umgangssprachlich auch für langweiliges, langatmiges Gerede verwendet. "
Oder Erick Sermon von EPMD: https://de.wikipedia.org/wiki/Erick_Sermon
Salmon ist der Lachs : https://de.wikipedia.org/wiki/Salmo
Bitte..
Danke..
:)
:)
Stinkt trotzdem gleich wie Fisch.
Autokorrekt ist manchmal ein Hund.:biglaugh:
@Seemann
Ich weiß was du sagen würdest, den inhaltsleeren Salmon muss man sich seit Monaten anhören.
Ändert halt trotzdem nix daran, dass alles so eintrifft wie diverse Experten vorhergesagt haben.
Dass man jetzt überrascht ist zeigt nur, dass man inkompetent ist oder es schlicht scheiß egal ist den Regierenden. ;)
Als Seemann muss ich dich auf mehrere Dinge hinweisen:
1. Salmon bedeutet Lachs, nicht zu verwechseln mit red herring ;)
2. Dass du keine Inhalte erkennst bedeutet nicht, dass sie nicht da wären, zumal du ja sowieso nicht unbedingt viel von dem mitkriegst, was um dich herum geschieht.
3. Du zumindest musst es nicht seit Monaten anhören, da du mich, laut eigener Aussage auf ignore hast, was deine Antwort an mich um so verwunderlicher macht. Da sich weder meine Position noch Gesprächsverhalten geändert haben liegt nahe, dass du mich aus komplett bekloppten Gründen ignoriert und dann wieder nicht ignoriert hast, oder mich nie auf ignore hattest. Verwunderlich ist in deinem Falle keines der Szenarien. Hinzu kommt, mit Verlaub, die Leute, die was auf den Kasten haben sind mit einer geringeren Frequenz beteiligt, wie die Haubentaucher hier, weil erstere halt auch anderes zu tun haben. Und da brauchst du dir nur z.B. die Anzahl deiner und meiner Beiträge gegenüberstellen.
4. Stimmt, was die maßgeblichen Experten gesagt haben ist auch so eingetroffen. Drum ratsam auf sie zu hören, denn offensichtlich verstehen sie als Experten mehr von der Sache als Laien, auch wenn das Laien überrascht. Und ich bin halt für die, von Experten empfohlenen Maßnahmen. Sicherlich kein spektakulärer Standpunkt, aber ein bequemer. Ich bin es nicht, der sich im KKB aufplustern muss, indem er sämtliche Fachleute für blöde erklärt und der gleichen Regierung, die doch ständig von der Wirtschaft geschmiert wird jetzt unterstellt, eben diese Wirtschaft absichtlich zerstören zu wollen weil.... naja, einfach so.
Und zu guter Letzt noch das allwissende Zwinkersmiley. ;)
Puh, so unterschiedlich können die Wahrnehmungen sein - ich persönlich glaube das jedenfalls nicht. Weil ich mir die Vergangenheit anschaue, schaue was im Klimaschutz unternommen wird, wie sich das Gesundheitswesen in den letzten zwanzig Jahren verändert hat und anderes. Dass hier nicht so verfahren wurde wie in Amerika oder Brasilien, liegt meiner Meinung nach nicht daran, dass unsere Politiker tatsächlich mehr um das Wohlergehen ihrer Bevölkerung besorgt oder moralisch besser aufgestellt wären. Sondern einfach, weil sie halt grundsätzlich andere Strategien zum Machterhalt verfolgen und sich in einem anderen Diskursfeld bewegen.
Welche Wahrnehmung? Ich habe keine Wahrnehmung beschrieben. Ich habe geäußert, was ich, als von Maddin G ernannter Regierungssprecher (was schon absurd genug ist) gerne sagen würde.
Stixandmore
11-09-2020, 00:31
Dass hier nicht so verfahren wurde wie in Amerika oder Brasilien, liegt meiner Meinung nach nicht daran, dass unsere Politiker tatsächlich mehr um das Wohlergehen ihrer Bevölkerung besorgt oder moralisch besser aufgestellt wären. Sondern einfach, weil sie halt grundsätzlich andere Strategien zum Machterhalt verfolgen und sich in einem anderen Diskursfeld bewegen.
Naja, das ganze ist schwer zu Vergleichen; da a) unterschiedliche politische Systeme und Unterstützer des selbigen(z.B gibt es die Lobbyisten wie in den USA und Brasilien nicht in der Form im politischen System in D-land) und b) hat weder Brasilien noch die USA einen Sozialstaat in der Form, wie es die BRD hat
Welche Wahrnehmung? Ich habe keine Wahrnehmung beschrieben. Ich habe geäußert, was ich, als von Maddin G ernannter Regierungssprecher (was schon absurd genug ist) gerne sagen würde.
Na ja ich nehme an, das was du als von Maddin ernannter Regierungssprecher sagen würdest, entspräche deiner Wahrnehmung (und Interpretation) dessen, was die Regierung tut?
Na ja ich nehme an, das was du als von Maddin ernannter Regierungssprecher sagen würdest, entspräche deiner Wahrnehmung (und Interpretation) dessen, was die Regierung tut?
Ich verstehe dich nicht. Schau mal, ich habe auf MaddinG eine zweigeteilte Antwort gegeben. Im ersten Teil das, was ich ihm als... sagen würde, im zweiten Teil, und auf den beziehst du dich, was ich, Zitat: "würde ...mir wünschen dir zusätzlich sagen zu können". Dass ich es mir wünschen würde sagen zu können bedeutet doch, dass ich es momentan leider nicht kann, denn sonst müsste ich es mir ja nicht wünschen.
Daraufhin sprichst du von einer "Wahrnehmung" und ich weise dich ausdrücklich und glasklar darauf hin, dass ich KEINE KEINE KEINE Wahrnehmung beschrieben habe.
Und daraufhin insistierst du ernsthaft, dass du annimmst, es entspräche meiner Wahrnehmung?!
Mal ganz umgangssprachlich: Alder, was isn verkehrt mit dir?! Nochmals, KEINE WAHRNEHMUNG. Ist das jetzt angekommen? Ich beschreibe KEINE Wahrnehmung.
Du wolltest es so verstehen und trotz meines Hinweises, dass dies nicht zutrifft willst du weiter daran festhalten. Sag mal, wenn du keine Lust auf Gespräche hast, warum bist du dann in einem Diskussionsforum? Ein Gespräch erfordert doch zunächst, dass man sein Gegenüber überhaupt versteht. Und klar kann man auch mal jmd missverstehen, ist ja alles nicht schlimm. Aber wenn man dann darauf hingewiesen wird, dann am Missverständnis weiter festzuhalten, das kapiere ich nicht.
Du bist doch nicht doof. Wie kann denn sowas passieren? Nur um mir einen naiven Blick auf die Politik unterstellen zu können? Das ist doch Quatsch. Ich meine, wegen mir mach das halt, dann diskutierst du aber nicht gegen meine Position, sondern gegen deine Wunschvorstellung einer Position, gegen die du andiskutieren kannst
Bücherwurm
11-09-2020, 08:30
Daraufhin sprichst du von einer "Wahrnehmung" und ich weise dich ausdrücklich und glasklar darauf hin, dass ich KEINE KEINE KEINE Wahrnehmung beschrieben habe.
Und daraufhin insistierst du ernsthaft, dass du annimmst, es entspräche meiner Wahrnehmung?!
Mal ganz umgangssprachlich: Alder, was isn verkehrt mit dir?! Nochmals, KEINE WAHRNEHMUNG. Ist das jetzt angekommen? Ich beschreibe KEINE Wahrnehmung.
Wenn dein Beitrag nicht "deine Wahrnehmung" des Geschehens widerspiegelt - wessen dann? Hast du ihn irgendwo abgeschrieben? Ich meine, was du schreibst ist für mich weitestgehend in Linie mit deinen sonstigen Beiträgen. Scheint also schon deine Auffassung zu sein. Störst du dich an dem Begriff "Wahrnehmung"?
Wenn dein Beitrag nicht "deine Wahrnehmung" des Geschehens widerspiegelt - wessen dann? Hast du ihn irgendwo abgeschrieben? Ich meine, was du schreibst ist für mich weitestgehend in Linie mit deinen sonstigen Beiträgen. Scheint also schon deine Auffassung zu sein. Störst du dich an dem Begriff "Wahrnehmung"?
Ganz im ernst und ich will gar nicht unhöflich sein, aber seid ihr wirklich teilweise so dumm? Das ist ja zum verzweifeln.
(Ich würde gerne sagen können, dass ich von meinem Anwesen in Südfrankreich aus schreibe... [ich bin aber nur in Süddeutschland]) Ist mein Anwesen in Südfrankreich jetzt meine... oder irgendeine Wahrnehmung? Ich habe kein Anwesen in Südfrankreich.
OT: @Kannix: Kann ich mich bei Dir zum Poledance anmelden? Mein Arbeitsplatz wackelt auch, noch verstärkt durch Corona und eventuell brauche ich einen neuen Job. Mit meinem Luxuskörper, was bleibt da anderes als Poledance übrig :D
@Julian: Ich bin ja weiß Gott nicht mit allem zufrieden was unsere Politik so treibt. Aber pauschal zu sagen, das Wohl der Bürger interessiert sie (alle) nicht ist mehr als fragwürdig. Wenn man was ändern will, kann man dies bei ganz konkreten Themen tun (in der realen Welt, nicht hier im Board). Ich habe es schon getan (nein, nicht immer mit Erfolg) und bin dabei auf viele Politiker (auf lokaler Ebene) gestoßen, denen es sehr wohl um „den Bürger“ geht.
Bücherwurm
11-09-2020, 08:50
Ganz im ernst und ich will gar nicht unhöflich sein, aber seid ihr wirklich teilweise so dumm? Das ist ja zum verzweifeln.
Hm.
(Ich würde gerne sagen können, dass ich von meinem Anwesen in Südfrankreich aus schreibe... [ich bin aber nur in Süddeutschland]) Ist mein Anwesen in Südfrankreich jetzt meine... oder irgendeine Wahrnehmung? Ich habe kein Anwesen in Südfrankreich.
Also für mich ist "Wahrnehmung" das, was ich von der Welt mit mir selbst mitbekomme. Und genau danach wurdest du oben gefragt.
Bücherwurm
11-09-2020, 08:52
@Julian: Ich bin ja weiß Gott nicht mit allem zufrieden was unsere Politik so treibt. Aber pauschal zu sagen, das Wohl der Bürger interessiert sie (alle) nicht ist mehr als fragwürdig.
Gesetzgebung und Politik der letzten 20 Jahre - was genau war da zum Wohle der Bürger? Besonders der "einfachen"? Bin für jeden Hinweis dankbar.
Deine Worte:
Fazit: Der Staat darf gerne Schulden anhäufen um die Verluste der großen Automobilkonzerne abzusichern. Sie selbst sind dazu aber nicht bereit, würde ja bedeuten, dass man nach der Krise erstmal einige Jahre weniger Gewinn und damit weniger hohe Aktienausschüttungen und Vorstandsprämien hätte.
Von Arbeitsplatzsicherung als Gegenleistung für Prämien erst gar nicht zu reden, die Verlagerungen von Arbeitsplätzen ins Ausland zeigen dies sehr deutlich.
Wie immer Privatisierung der Gewinne, Verstaatlichung der Verluste.
Ich verstehe dich nicht. Schau mal, ich habe auf MaddinG eine zweigeteilte Antwort gegeben. Im ersten Teil das, was ich ihm als... sagen würde, im zweiten Teil, und auf den beziehst du dich, was ich, Zitat: "würde ...mir wünschen dir zusätzlich sagen zu können". Dass ich es mir wünschen würde sagen zu können bedeutet doch, dass ich es momentan leider nicht kann, denn sonst müsste ich es mir ja nicht wünschen.
Daraufhin sprichst du von einer "Wahrnehmung" und ich weise dich ausdrücklich und glasklar darauf hin, dass ich KEINE KEINE KEINE Wahrnehmung beschrieben habe.
Und daraufhin insistierst du ernsthaft, dass du annimmst, es entspräche meiner Wahrnehmung?!
Mal ganz umgangssprachlich: Alder, was isn verkehrt mit dir?! Nochmals, KEINE WAHRNEHMUNG. Ist das jetzt angekommen? Ich beschreibe KEINE Wahrnehmung.
Du wolltest es so verstehen und trotz meines Hinweises, dass dies nicht zutrifft willst du weiter daran festhalten. Sag mal, wenn du keine Lust auf Gespräche hast, warum bist du dann in einem Diskussionsforum? Ein Gespräch erfordert doch zunächst, dass man sein Gegenüber überhaupt versteht. Und klar kann man auch mal jmd missverstehen, ist ja alles nicht schlimm. Aber wenn man dann darauf hingewiesen wird, dann am Missverständnis weiter festzuhalten, das kapiere ich nicht.
Du bist doch nicht doof. Wie kann denn sowas passieren? Nur um mir einen naiven Blick auf die Politik unterstellen zu können? Das ist doch Quatsch. Ich meine, wegen mir mach das halt, dann diskutierst du aber nicht gegen meine Position, sondern gegen deine Wunschvorstellung einer Position, gegen die du andiskutieren kannst
Und ich verstehe nicht, was du dich so aufregst. Aber okay, vielleicht hilfst du mir ja aus meiner Dummheit heraus. Zwei simple Fragen:
Bist du (Seeman, nicht der fiktive Regierungssprecher) der Meinung, dass die überwiegenden Beweggründe der Regierung darin bestehen, dass sie sich in der Pflicht sieht, die gesamte Bevölkerung zu schützen? (Erster Teil)
Aber du bist nicht der Meinung, dass sie dafür bereit ist einen hohen Preis zu bezahlen, weil sie es für das Richtige hält und bereit ist es durchzusetzen, auch wenn es unpopulär ist? (Zweiter Teil - "Dass ich es mir wünschen würde sagen zu können bedeutet doch, dass ich es momentan leider nicht kann, denn sonst müsste ich es mir ja nicht wünschen.")
Und ich verstehe nicht, was du dich so aufregst. Aber okay, vielleicht hilfst du mir ja aus meiner Dummheit heraus. Zwei simple Fragen:
Bist du (Seeman, nicht der fiktive Regierungssprecher) der Meinung, dass die überwiegenden Beweggründe der Regierung darin bestehen, dass sie sich in der Pflicht sieht, die gesamte Bevölkerung zu schützen? (Erster Teil)
Aber du bist nicht der Meinung, dass sie dafür bereit ist einen hohen Preis zu bezahlen, weil sie es für das Richtige hält und bereit ist es durchzusetzen, auch wenn es unpopulär ist? (Zweiter Teil - "Dass ich es mir wünschen würde sagen zu können bedeutet doch, dass ich es momentan leider nicht kann, denn sonst müsste ich es mir ja nicht wünschen.")
Ich rege mich nicht auf, ich will es nur ganz deutlich machen, damit es auch der Letzte versteht. Leider sind Handpuppen und Buntstifte hier keine Option zur Verdeutlichung. Ich bin nicht mit allem einverstanden was getan wird, da die Maßnahmen aber unterm Strich doch effektiv zu sein scheinen kann ich damit erstmal gut leben. Ich würde mir aber wünschen, dass bei der Politik die Bereitschaft erkennbar wäre, im Bedarfsfall rigoroser vorzugehen. Aber das äußere ich ja nun nicht zum ersten Mal.
Hm.
Also für mich ist "Wahrnehmung" das, was ich von der Welt mit mir selbst mitbekomme. Und genau danach wurdest du oben gefragt.
Nein, ich wurde gar nichts gefragt. Mir wurde fälschlicherweise eine Wahrnehmung unterstellt und ich habe darauf hingewiesen, dass ich keine Wahrnehmung beschrieben habe. Ende der Geschichte. Was für dich Wahrnehmung ist, ist mir dabei einigermaßen wurscht, um ehrlich zu sein, weil ich nach deinen letzten Beiträgen nicht mehr davon ausgehen kann, dass du irgendwas sagen könntest, was für mich eine Bereicherung wäre.
@Bücherwurm: Ließ meinen Beitrag einfach nochmal, falls Du da einen Widerspruch siehst hast Du mich nicht verstanden.
Hy Thomas,
wollte dir eigentlich noch eine kurze Nachricht schicken, aber Posteingang ist voll :-)
Welche Wahrnehmung? Ich habe keine Wahrnehmung beschrieben. Ich habe geäußert, was ich, als von Maddin G ernannter Regierungssprecher (was schon absurd genug ist) gerne sagen würde.
"In aller Wahrnehmung , nimmst du lediglich deinen eigenen Zustand wahr." ( Fichte ). Xd
Jede Einschätzung , Interpretierung , Betrachtung , auch als fiktiver Regierungssprecher , ist mit deiner Wahrnehmung verbunden.
Dein momentaner ( innerer ) Zustand , also das was du im Moment fähig bist zu sehen und nicht zu sehen ( Filter ) ist nur Ausdruck deiner Wahrnehmung . Egal ob es die Sicht auf eine politische Lage , auf das Coronathema oder auf die vermeintliche Dummheit deiner Geprächspartner ist .
Jede Äußerung , jede Reaktion von dir lässt Rückschlüsse auf deine Wahrnehmung zu , weil eben jede Äusserung , Reaktion , deinen aktuellen Zustand und damit deine Wahrnehmung beschreibt .
Auch die Verneinung einer Beteiligung von Wahrnehmung .^^
Mal über den Tellerrand schauen, neues entdecken und solidarisch mit den gebeutelten Veranstaltern und Künstlern sein;)
So ein Schwachsinn. Ich hab nix gegen die naderen, aber ich möchte vor allem, daß meine Infrastruktur überlebt. Eine Disko von ner Freundin miner Freundin musste schon schließen und ein anderer hat nur überlebt indem er übergangsweise wieder seiner alten Tätigkeit als Tätowierer nachgeht.
Stixandmore
11-09-2020, 22:29
So ein Schwachsinn. Ich hab nix gegen die naderen, aber ich möchte vor allem, daß meine Infrastruktur überlebt. Eine Disko von ner Freundin miner Freundin musste schon schließen und ein anderer hat nur überlebt indem er übergangsweise wieder seiner alten Tätigkeit als Tätowierer nachgeht.
:heulnich: ich verweise auf meine Antwort die ich im Beitrag 362 LGD gegeben habe, der mir schon vor Dir auf meinem Kommentar geantwortet hatte
Und zum Thema "meine Infrastruktur überlebt"- irgendwo schon egoistisch;wo bleibt da die Solidarität:p
In diesem Sinne:winke:
"In aller Wahrnehmung , nimmst du lediglich deinen eigenen Zustand wahr." ( Fichte ). Xd
Jede Einschätzung , Interpretierung , Betrachtung , auch als fiktiver Regierungssprecher , ist mit deiner Wahrnehmung verbunden.
Dein momentaner ( innerer ) Zustand , also das was du im Moment fähig bist zu sehen und nicht zu sehen ( Filter ) ist nur Ausdruck deiner Wahrnehmung . Egal ob es die Sicht auf eine politische Lage , auf das Coronathema oder auf die vermeintliche Dummheit deiner Geprächspartner ist .
Jede Äußerung , jede Reaktion von dir lässt Rückschlüsse auf deine Wahrnehmung zu , weil eben jede Äusserung , Reaktion , deinen aktuellen Zustand und damit deine Wahrnehmung beschreibt .
Auch die Verneinung einer Beteiligung von Wahrnehmung .^^
Das Philosophieforum ist irgendwo da hinten. Dort kannst du über das, was Wahrnehmung ist herumphilosophieren.
Gesetzgebung und Politik der letzten 20 Jahre - was genau war da zum Wohle der Bürger? Besonders der "einfachen"? Bin für jeden Hinweis dankbar...
Ist diese Frage ernst gemeint? Und was verstehst du unter "einfache Bürger"?
Aber bitte, vieleicht wird dir ja hier geholfen...
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2018/kw51-gesetzesaenderungen-585394
Das Philosophieforum ist irgendwo da hinten. Dort kannst du über das, was Wahrnehmung ist herumphilosophieren.
Wahrnehmung ist ein physiologisches ( Reize aufnehmen, verarbeiten ...) und psychologisches ( Eigenwahrnehmung, Fremdwahrnehmung ) Phänomen .
Die Eigene Sicht , die eigene Meinung , von Wahrnehmung zu trennen oder sie gar zu leugnen und lässt Rückschlüsse über die Fähigkeit zur Selbstreflektion des Leugners ( sein Zustand ) zu und gleichzeitig beeinflusst es auch die Sicht , die Bewertung der Beiträge des Leugners . Zum Beispiel deine . Xd
Wahrnehmung ist ein physiologisches ( Reize aufnehmen, verarbeiten ...) und psychologisches ( Eigenwahrnehmung, Fremdwahrnehmung ) Phänomen .
Die Eigene Sicht , die eigene Meinung , von Wahrnehmung zu trennen oder sie gar zu leugnen und lässt Rückschlüsse über die Fähigkeit zur Selbstreflektion des Leugners ( sein Zustand ) zu und gleichzeitig beeinflusst es auch die Sicht , die Bewertung der Beiträge des Leugners . Zum Beispiel deine . Xd
Ja schau, so ein bisschen Oberflächlichkeit ist mir ja auch zu eigen und so schließe ich aus den Formulierungen meiner Gesprächspartner durchaus auf deren kognitive Fähigkeiten. Ein Stück weit ist das auch berechtigt, weil die Fähigkeit sich klar zu artikulieren und die Denkfähigkeit nicht unabhängig voneinander existieren. Und Leute, die da nicht einen sauberen Satz hinkriegen... naja.
Gleichzeitig ist mir natürlich klar, dass nur Forenbeiträge keine wirklich tieferen Schlüsse zulassen, bin aber sehr wohl belustigt, wenn Leute dies glauben, bei denen ersichtlich ist, dass sie die Position des Gegenübers, obwohl klar formuliert gar nicht verstehen, sich aber nicht entblöden können in die selbstreflexionsfreie Annahme zu versteigen, sie hätten es verstanden und der andere würde seine Position leugnen, obwohl er sie vertritt.
Pansapiens
12-09-2020, 12:39
-
Ja schau, so ein bisschen Oberflächlichkeit ist mir ja auch zu eigen und so schließe ich aus den Formulierungen meiner Gesprächspartner durchaus auf deren kognitive Fähigkeiten. Ein Stück weit ist das auch berechtigt, weil die Fähigkeit sich klar zu artikulieren und die Denkfähigkeit nicht unabhängig voneinander existieren. Und Leute, die da nicht einen sauberen Satz hinkriegen... naja.
Gleichzeitig ist mir natürlich klar, dass nur Forenbeiträge keine wirklich tieferen Schlüsse zulassen, bin aber sehr wohl belustigt, wenn Leute dies glauben, bei denen ersichtlich ist, dass sie die Position des Gegenübers, obwohl klar formuliert gar nicht verstehen, sich aber nicht entblöden können in die selbstreflexionsfreie Annahme zu versteigen, sie hätten es verstanden und der andere würde seine Position leugnen, obwohl er sie vertritt.
Oder ....... Man gibt einfach mal zu einen schlechten Tag zu haben , sagt sorry , das hab ich grad verbockt . ... Nur als Alternative.
Guck dir doch einfach mal mit etwas Distanz den Verlauf an.
Julian schreibt " so ist das mit der wahrnehmung ..."
Darauf deine Frage " welche Wahrnehmung ? Du hast keine Wahrnehmung .."
Im nächsten Post beschreibt dir julian , wie er zu seiner Aussage im ersten Post kommt. Er widerspricht dir nicht oder will dir was überstülpen , sondern erklärt lediglich , Wie seine Aussage zustande kam.
Das genügt dir ihn zu fragen ob er Dumm ist und kognitive Fähigkeiten anzuzweifeln. Aus Distanz betrachtet ergeben sich da Verständnisprobleme auf ganz anderer Seite . Ohne gleich von Dumm zu sprechen .
Und nebenbei.
Mal kann natürlich ohne Probleme eine Position der Verleugung vertreten , auch wenn man sie vehement vertritt bleibt es Verleugnung.
Ein schönes Wochenende
Oder ....... Man gibt einfach mal zu einen schlechten Tag zu haben , sagt sorry , das hab ich grad verbockt .
Richtig, das könnte man so machen, wenn es denn so wäre. Da ist aber nicht so ist, wäre es völlig blödsinnig dies zu tun und daher tue ich es auch nicht.
Deine Wiedergabe des Verlaufes zeigt sehr schön, dass du ihn gar nicht gerafft hast. Und bei sowas frage ich mich immer, warum man nicht einfach die Klappe hält, oder erstmal liest, bis man es halt gerafft hat. Und das trifft auf dich zu, wie auch auf andere in dem Thread. Und ehrlich gesagt, ich habe auch keinen Bock auf jeden Idioten aufs neue einzugehen und eine Sache zu erklären, die hier längst hinreichend erklärt ist.
Mir wurde eine bestimmte Wahrnehmung oder Interpretation der Politik unterstellt.
Ich hingegen habe lediglich geäußert, was mein Wunsch wäre, wie es sein sollte. Mein Wunsch entspricht nicht der wahrnehmbaren Wirklichkeit. Jetzt gerafft?! Falls nicht, sorry, aber es geht halt nicht leichter.
Es ergibt für mich überhaupt keinen Sinn, meine Position zu verleugnen und ich verleugne sie auch nicht, sondern hier sind Leute mit dem Lesen einfacher Texte bereits überfordert.
Also ich für meinen Teil gestehe ein, Seemann tatsächlich falsch bzw. nicht verstanden zu haben. Er hat gesagt:
"Außerdem würde ich als Regierungssprecher mir wünschen dir zusätzlich sagen zu können, dass die Regierung vollstes Verständnis für den Unmut in Teilen der Bevölkerung hat sich aber in der Pflicht sieht die gesamte Bevölkerung zu schützen, notfalls gegen den Willen Einzelner und Solidarität im Zweifelsfall dort durchsetzen wird, wo sie scheinbar nicht selbstverständlich ist. Denn wir können natürlich nicht zulassen, dass lautstarke Querulanten evtl eine Dynamik generieren, die die Einhaltung notwendiger Maßnahmen unterminiert. Wir wissen als Regierung, dass wir dafür evtl einen Preis bezahlen müssen, sehen uns aber in der Pflicht in dieser Krise das Richtige auch dann zu tun, wenn es momentan unpopulär ist. Ende der Durchsage."
Ich habe tatsächlich völlig falsch interpretiert bzw. überlesen, dass du gar nicht der Meinung bist, dass genau das gesagt und auch gemacht wird. Vermutlich, weil es überhaupt nicht zu deinen Aussagen im anderen Thread passt (bzw. dazu, wie ich diese verstehe). Mein Eindruck zumindest ist, dass genau das von der Regierung propagiert wird (dass sie ein gewisses Verständnis für manchen Unmut hat, dass sie die ganze Bevölkerung schützen will etc.); und dass du mit den Aussagen und den Maßnahmen der Regierung recht konform gehst. (Während ich meine Zweifel an der Ehrlichkeit der Aussagen kundgetan hatte.)
Deine Wiedergabe des Verlaufes zeigt sehr schön, dass du ihn gar nicht gerafft hast. Und bei sowas frage ich mich immer, warum man nicht einfach die Klappe hält, oder erstmal liest, bis man es halt gerafft hat. Und das trifft auf dich zu, wie auch auf andere in dem Thread. Und ehrlich gesagt, ich habe auch keinen Bock auf jeden Idioten aufs neue einzugehen und eine Sache zu erklären, die hier längst hinreichend erklärt ist.
Mir wurde eine bestimmte Wahrnehmung oder Interpretation der Politik unterstellt.
Ich hingegen habe lediglich geäußert, was mein Wunsch wäre, wie es sein sollte. Mein Wunsch entspricht nicht der wahrnehmbaren Wirklichkeit. .
Dir wurde NICHT eine BESTIMMTE Wahrnehmung der Politik unterstellt. Dir wurde lediglich zu verstehen gegeben , das jede wie auch immer geartete Sicht auf ein Thema , hier z.b. Die Coronapolitik , aus unserer Wahrnehmung gespeist wird.
Du nennst es dann MEINUNG, ohne zu verstehen , wie es scheint , wie denn unserere Meinungen entstehen. Woher unsere Schubladen von Richtig und falsch und damit als Ergebnis das was du Meinung nennst kommen. Nämlich aus unserer inneren Wahrnehmung und die wiederum zu grossen Teilen durch unsere Anziehungen und Abstossungen ( Antipathien,Sympathien ) gefiltert wird. Was zu Wünschen und Abneigungen führt.
Ob dein Wunsch der wahrnehmbaren Wirklichkeit entspricht , war nie da Thema , ebenso wenig ob deine Meinung dazu Richtig or falsch oder sonstwas ist. Nur das sie ein Ergebnis UNSERER Wahrnehmung ist . OHNE WERTUNG.
Im Gegensatz zu dir ist sich Julian dessen bewusst . So viel zu Oberflächlichkeit .
Und auch hier nebenbei
Julian hat schon einige Bücher zum Thema Kampfkunst geschrieben . Hab nur eins erst gelesen , bin aber der Meinung das er sich sehr gut Artikulieren kann , was dann seiner Denkfähigkeit entgegenkommt , wie du so schön klar gestellt hast.
Aber hey. Auch das ist nur so eine Wahrnehmung von mir
PS :LOL Julian.
Ich halte dich trotzdm nicht für dumm und eingeschränkt. Xd
Dir wurde NICHT eine BESTIMMTE Wahrnehmung der Politik unterstellt. Dir wurde lediglich zu verstehen gegeben , das jede wie auch immer geartete Sicht auf ein Thema , hier z.b. Die Coronapolitik , aus unserer Wahrnehmung gespeist wird.
Du nennst es dann MEINUNG, ohne zu verstehen , wie es scheint , wie denn unserere Meinungen entstehen. Woher unsere Schubladen von Richtig und falsch und damit als Ergebnis das was du Meinung nennst kommen. Nämlich aus unserer inneren Wahrnehmung und die wiederum zu grossen Teilen durch unsere Anziehungen und Abstossungen ( Antipathien,Sympathien ) gefiltert wird. Was zu Wünschen und Abneigungen führt.
Ob dein Wunsch der wahrnehmbaren Wirklichkeit entspricht , war nie da Thema , ebenso wenig ob deine Meinung dazu Richtig or falsch oder sonstwas ist. Nur das sie ein Ergebnis UNSERER Wahrnehmung ist . OHNE WERTUNG.
Im Gegensatz zu dir ist sich Julian dessen bewusst . So viel zu Oberflächlichkeit .
Und auch hier nebenbei
Julian hat schon einige Bücher zum Thema Kampfkunst geschrieben . Hab nur eins erst gelesen , bin aber der Meinung das er sich sehr gut Artikulieren kann , was dann seiner Denkfähigkeit entgegenkommt , wie du so schön klar gestellt hast.
Aber hey. Auch das ist nur so eine Wahrnehmung von mir
:narf::narf::narf::narf::narf::narf::narf::narf::n arf::narf::narf::narf::narf:
Einfach Verlauf lesen... oder lass es einfach, hat eh keinen Sinn. Mir auch egal.
:narf::narf::narf::narf::narf::narf::narf::narf::n arf::narf::narf::narf::narf:
Einfach Verlauf lesen... oder lass es einfach, hat eh keinen Sinn. Mir auch egal.
Hab ich gemacht. Sag mir Bitte wo der Verlauf deine Reaktion auf das Thema Wahrnehmung berührt ?
Also ich für meinen Teil gestehe ein, Seemann tatsächlich falsch bzw. nicht verstanden zu haben. )
Macht nix. Sowas kann man ja klären. Und es war auch noch früh. Aus meiner Sicht alles gut.
Wir atmen ruhig und ohne Angst..
:heulnich: ich verweise auf meine Antwort die ich im Beitrag 362 LGD gegeben habe, der mir schon vor Dir auf meinem Kommentar geantwortet hatte
Und zum Thema "meine Infrastruktur überlebt"- irgendwo schon egoistisch;wo bleibt da die Solidarität:p
In diesem Sinne:winke:
Wo bleibt die Soldidarität mit meiner Infrastruktur? Hier wird nur erzählt, die Konzerte sind jetzt toller? Deswegen meine Gegenfrage: Welche Konzerte?
Und ja ich bin nicht so selbstlos, dass ich für alle anderen auf meinen Kram verzichte. Würden die meisten für mich noch viel viel weniger.
Little Green Dragon
14-09-2020, 23:26
Immobilienbranche schlägt Alarm. Corona-Pleitewelle bedroht Innenstädte
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Corona-Pleitewelle-bedroht-Innenstaedte-article22035997.html
Immobilienbranche schlägt Alarm. Corona-Pleitewelle bedroht Innenstädte
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Corona-Pleitewelle-bedroht-Innenstaedte-article22035997.html
corona wirkt wie ein brandbeschleuniger. die innenstädte leeren sich seit jahren durch den verstärkten onlinehandel. da muss sich jeder an eigene näschen fassen. dort werden über kurz oder lang keine großen warenhäuser stehen, die schön gestaltet sind und nur zur anprobe oder physischen begutachtung von anderen artikeln dienen. auch haben die immer steigenden mietpreise inhabergeführte geschäfte, die eigentlich langfristig durch ihre soziale verwurzelung menschen binden, zur aufgabe geführt, weil immer mehr aus jedem qm geprest wurde. dies rächt sich jetzt.
diese entwicklung wird höchstens befeuert, ursachen dafür sind ganz andere als corona.
@ lgd das sollte dir eigentlich klar sein, aber es passt nur zu gut in dein aktuelles weltbild. obwohl du wahrscheinlich von der krise nicht betroffen bist.
Little Green Dragon
15-09-2020, 10:54
diese entwicklung wird höchstens befeuert, ursachen dafür sind ganz andere als corona.
Es kann nicht sein was nicht sein darf - und Konzerte hat man ja eh eigentlich schon nicht gebraucht, Theater - wer geht schon zu so etwas altbackenem? Netflix ist der neue heiße Sch**ß!
Hat mit Corona alles nix zu tun, war eh schon alles auf dem absteigenden Ast.
ich bräuchte keine 30 sec , um meinen beirag zu belegen. aber das ist mir die mühe der 30 sec nicht wert, weil du dir die welt drehst wie du sie brauchst.
ich bräuchte keine 30 sec , um meinen beirag zu belegen, aber das ist mir die mühe der 30 sec nicht wert, weil du dir die welt wie du sie brauchst drehst.
Mag alles stimmen, die Argumentation bewegt sich aber auf dem gleichen Level wie, die hatten Vorerkrankungen, der gesundheitliche Zustand war schon ohne Corona im Abwärtstrend, da hat Corona nur beschleunigt. :)
deine argumentation ist das allerletzte und zeugt von deinem menschenbild.
leben, das als höchstes gut in vielen verfassungen geschützt ist mit wirtschaftsfreiheit zu vergleichen und gleichzusetzen.
deine argumentation ist das allerletzte und zeugt von deinem menschenbild.
leben, das als höchstes gut in vielen verfassungen geschützt ist mit wirtschaftsfreiheit zu vergleichen und gleichzusetzen.
Das sehe ich, ehrlich gesagt auch so. Eigentlich ziemlich erschreckend.
deine argumentation ist das allerletzte und zeugt von deinem menschenbild.
leben, das als höchstes gut in vielen verfassungen geschützt ist mit wirtschaftsfreiheit zu vergleichen und gleichzusetzen.
Hab ich nicht, ich hab nur die Argumentation verglichen. ;)
Und jemand der Leuten zu Gesetzesbrüchen animieren will und so seinen Bekannten in die scheiße reiten würde um ein Argument zu gewinnen sollte besser nix von Weltbild schwafeln.
zeugt von deinem menschenbild.
Nein, das macht sie nicht. Seine Beitrag sagt etwas über die Struktur deines Argumentes aus und nicht über sein Menschenbild. Wenn seine Übertragung deiner Argumentation auf ein anderes Thema so eine heftige Reaktion bei dir auslöst solltest du vielleicht mal drüber nachdenken.
Davon abgesehen würde ich dir sogar bedingt zustimmen.
corona wirkt wie ein brandbeschleuniger. die innenstädte leeren sich seit jahren durch den verstärkten onlinehandel. da muss sich jeder an eigene näschen fassen. dort werden über kurz oder lang keine großen warenhäuser stehen, die schön gestaltet sind und nur zur anprobe oder physischen begutachtung von anderen artikeln dienen. auch haben die immer steigenden mietpreise inhabergeführte geschäfte, die eigentlich langfristig durch ihre soziale verwurzelung menschen binden, zur aufgabe geführt, weil immer mehr aus jedem qm geprest wurde. dies rächt sich jetzt.
diese entwicklung wird höchstens befeuert, ursachen dafür sind ganz andere als corona.Ja, einige Geschäfte und gerade große Warenhäuser wären wohl in den nächsten Jahren auch ohne Corona aus den Innenstädte verschwunden. Das liegt aber eher weniger an den Mieten als am Onlinehandel. Breitgefächerte Warenhäuser können mit dem Angebot, des Internets nicht mithalten. Von daher sind sie ein aussterbendes Model. Und kleine, spezialisierte Läden, haben einfach nicht das gleiche Einzugsgebiet wie ein Laden mit Onlineshop. Und da man heutzutage fast alles im Internet bekommt, sind viele Leute nicht mehr bereit so weite Strecken zu fahren, wie vor 20 Jahren, um einzukaufen. Klar Mieten spielen da auch mit rein. Ein Laden der knapp an der Grenze zu Rentabilität vorbeischrammt hätte es mit niedriegen Mieten vielleicht geschaft. Aber Mieten können auch nur soweit steigen, wie es Mieter gibt die sie zahlen können.
Das Problem durch die Coronakrise und deren Maßnahmen ist, dass sie nicht nur die Unternehmen ausdünnt, die wirtschaftlich eh nicht gut aufgestellt waren, sondern auch vorher funktionierende Unternehmen bedroht. Gaststätten, Tourismus- und Kulturunternehmen brauchen die Kundschaft. Und sie brauchen volle Häuser. Und das betrifft nicht nur kleine, sondern auch große Unternehmen. Und da helfen auch keine support your locals Aktionen, wenn ein Restaurant seine Kapazitäten nur zu Hälfte auslasten darf. Und die wenigsten Unternehmen haben genügend Rücklagen um einen längeren Notbetrieb aufrecht zu halten.
tl,dr
Corona beschnleunigt nicht nur den Untergang von vorher schon unwirtschaftlichen Unternehmen, sondern reißt auch Unternehmen runter, die vorher wirtschaftlich gut aufgestellt waren.
Corona beschnleunigt nicht nur den Untergang von vorher schon unwirtschaftlichen Unternehmen, sondern reißt auch Unternehmen runter, die vorher wirtschaftlich gut aufgestellt waren. da muss ich dir allerdings zustimmen. man muss diese so gut wie möglich unnterstützen, damit sie zunächst die erlaubten kapazitäten ausnutzen können.
also zb auch mal nachmittags in seine lieblingsbar gehen, wo nicht viel betrieb ist
:biglaugh:
Stimmt, den hab ich vergessen, der hätte noch gut in meinen Beitrag gepasst. :)
OliverT hat ja schon einiges dazu geschrieben. Man sollte halt aufpassen nicht die gleiche Argumentationskette zu verwenden die man in andere Bereichen furchtbar findet. Zeigt nur, dass man je nach Gusto mit zweierlei Maß misst.
also zb auch mal nachmittags in seine lieblingsbar gehen, wo nicht viel betrieb ist
Nur das so das Problem nicht löst. Es ist ja nicht so, dass nur kleinen Bereichen die Ressourcen ausgehen sondern das der Schnitt in der Breite der Bevölkerung runter geht und manche jetzt schon am Minimum existieren.
Dazu, wenn das Lokal ausgelastet ist durch die Beschränkungen kann ich es halt nicht besuchen. Oder nehme jemand anderen den Platz weg.
Edit: Ich hab sogar gespendet für Lokale z.B. die mir wichtig wären, während dem Lockdown. Aber ich hab trotz momentan sicherem Job nicht die Kapazität jeden durch die Krise zu spenden. Und in meinem Bekanntenkreis werde es immer weniger denen es überhaupt noch möglich ist so etwas zu tun.
Aber Mieten können auch nur soweit steigen, wie es Mieter gibt die sie zahlen können.Leider nicht. Die können durchaus bewusst höher gehalten werden.
Nur das so das Problem nicht löst.
deine "lösungsansätze lösen möglicherweise kurzfristig die wirschaftlichen probleme, lösen allerdings gesundheitliche probleme aus, die wiederrum noch größere wirtschaftliche verwerfungen hervorrufen.
schaut einfach mal nach israel oder nach frankreich / spanien.
insofern finde ich es richtig, dass man starke unternehmen verhilft zu überleben. nicht mehr und nicht weniger.
Little Green Dragon
15-09-2020, 12:17
ich bräuchte keine 30 sec , um meinen beirag zu belegen.
Dann mach doch mal...
Die derzeitige ersten (Massen-)Entlassungen sind nur der Anfang. Wenn erst mal die Anzeige der Insolvenzpflicht aufgehoben wird wird es erst richtig "lustig".
Und - auch dazu hatte ich schon mal was geschrieben - zu glauben man sei wirtschaftlich von der Krise nicht betroffen ist - freundlich ausgedrückt - sehr naiv.
Wer zahlt den letztendlich die Zeche für die Milliarden die jetzt per Bazooka rausgehauen werden? Bestimmt nicht Hr. Scholz aus eigener Tasche, soviel kann man schon mal verraten.
Auch wer nicht unmittelbar durch Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit betroffen ist bekommt über Sozialversicherungsbeiträge seinen Anteil aufgedrückt. Geld für die dringend benötigte Sanierung der maroden Schulen? Sorry - wegen Corona ist dafür kein Budget da - aber wenigstens haben die Schüler alle ein tolles Tablet bekommen...
Wenn die Läden und Unternehmen in den Städten und Kommunen pleite gehen fehlen wieder Steuereinnahmen. Städtische Schwimmbad? Leider nicht mehr finanzierbar...
Geld für Jugendtreffs? Leider nein - ist ja Corona...
Leider nicht. Die können durchaus bewusst höher gehalten werden.
die immobilienbranche hat in den letzten 20 Jahren unermessliche gewinne gemacht und werte erschaffen , auch durch mietsteigerungen der gewerbemieten in attraktiven lagen und im privat bereich, ohne dass der standart der immobilien gesteigert wurde. dieses hat viele entwickelungen in wirtscaft und gesellschaft bewirkt. sie haben die chancen der zeit genutzt.
Und - auch dazu hatte ich schon mal was geschrieben - zu glauben man sei wirtschaftlich von der Krise nicht betroffen ist - freundlich ausgedrückt - sehr naiv.
Wer zahlt den letztendlich die Zeche für die Milliarden die jetzt per Bazooka rausgehauen werden? Bestimmt nicht Hr. Scholz aus eigener Tasche, soviel kann man schon mal verraten.
niemand zahlt außer die deutschen :D , die brav linke politik im grün schwarzen gewand wählen :), und mit der spd / linke nicht nur europa und flüchtlinge, sondern die restliche welt alimentieren würden.
deine "lösungsansätze lösen möglicherweise kurzfristig die wirschaftlichen probleme, lösen allerdings gesundheitliche probleme aus, die wiederrum noch größere wirtschaftliche verwerfungen hervorrufen.
schaut einfach mal nach israel oder nach frankreich / spanien.
insofern finde ich es richtig, dass man starke unternehmen verhilft zu überleben. nicht mehr und nicht weniger.
Nein, die Probleme in Israel und Frankreich sind hauptsächlich durch die Coronapolitik zu Stande gekommen ohne Zukunftsperspektiven und Langzeitpläne.
In vielen starken Firmen rumort es gewaltig, nicht wegen Corona sondern den Regelungen.
Wie du die die nächsten Jahre mit immer stärkeren Steuereinbuẞen erhalten willst kannst du gerne darlegen.
Wie du die mit nächsten Jahre mit immer stärkeren Steuereinbuẞen erhalten willst kannst du gerne darlegen.
der fehler ist alles mit steuereinnahmen zu lösen, dies wird auf dauer nicht gehen :D .
die immobilienbranche hat in den letzten 20 Jahren unermessliche gewinne gemacht und werte erschaffen , auch durch mietsteigerungen der gewerbemieten in attraktiven lagen und im privat bereich, ohne dass der standart der immobilien gesteigert wurde. dieses hat viele entwickelungen in wirtscaft und gesellschaft bewirkt. sie haben die chancen der zeit genutzt.Oder die Besitzer sind einfach zu stur und lassen lieber leer stehen, als dass der Falsche reinkommt.
der fehler ist alles mit steuereinnahmen zu lösen, dies wird auf dauer nicht gehen :D .
Was wäre die Alternative?
Das die Maßnahmen alleine Schuld sein sollen ist schlichtweg falsch. Aber so hat man wenigstens ein greifbare Feindbild, gelle.
Stixandmore
15-09-2020, 12:44
Und da helfen auch keine support your locals Aktionen, wenn ein Restaurant seine Kapazitäten nur zu Hälfte auslasten darf.
Sorry, auch dafür gibt es Lösungen- wie vor etlichen Seiten von mir schonmal geschrieben: hier boomen die Lieferdienste der Restaurants; die kompensieren damit einen Großteil der nicht besetzten Kapazitäten der Restaurants; klar fehlen die Einnahmen des Getränkeverzehres vor Ort; aber immerhin
Man muss sich nur Mal wirkliche Gedanken machen;) dann kommt man auch auf Lösungsansätze
Den wen ein Schwellenland das hinkriegt,vsollte es für eine First world Industrienation erst recht kein Problem sein
Das die Maßnahmen alleine Schuld sein sollen ist schlichtweg falsch. Aber so hat man wenigstens ein greifbare Feindbild, gelle.
Was soll sonst schuld, Corona hat in Frankreich um die 50 000 Tote gefordert. Jährlich sterben ca 150 Tausend allein an Krebs in Frankreich. Kräht kein Hahn danach.
Die Coronatoten, das groß im oberen Alterschnitt, sollen jetzt aber die Wirtschaftslage runter reißen. :)
Ich kann halt meine Sichtweiseit mit Zahlen begründen, wie schaut's mit dir aus?
Aber lass mich raten, gleich fragst du was ich tun würde. ;)
Nein, die Probleme in Israel und Frankreich sind hauptsächlich durch die Coronapolitik zu Stande gekommen ohne Zukunftsperspektiven und Langzeitpläne.
In vielen starken Firmen rumort es gewaltig, nicht wegen Corona sondern den Regelungen. das und deine letzter post sind schlichtweg behauptungen, die keinerlei substans haben . das ist klar oder? Wo sind dann die belege von denen du immer sprichst ? du stelltst nur behauptungen OHNE belege auf!
das dies eine behauptung ist, die keinerlei substans hat ist klar oder? du fragst immer nach belegen , aber stelltst nur behauptungen OHNE belege auf!
Hat genau gleich viel Substanz wie deine Aussagen. ;)
Edit: aber bitte.
https://www.google.com/amp/s/m.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/wirtschaft-in-frankreich-konjunktursturz-um-minus-14-prozent-16883862.amp.html
Was soll sonst schuld, Corona hat in Frankreich um die 50 000 Tote gefordert. Jährlich sterben ca 150 Tausend allein an Krebs in Frankreich. Kräht kein Hahn danach.
Die Coronatoten, das groß im oberen Alterschnitt, sollen jetzt aber die Wirtschaftslage runter reißen. :)
Ich kann halt meine Sichtweiseit mit Zahlen begründen, wie schaut's mit dir aus?
Aber lass mich raten, gleich fragst du was ich tun würde. ;)
In den USA steht bereits jetzt fest, dass Covid19 in diesem Jahr, neben Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs zu den häufigsten Todesursachen zählen wird. Die USA werden damit nicht alleine sein.
Ich kann auch langsam dieses Argument, dass es hauptsächlich die Alten trifft nicht mehr hören. Was soll denn da die Konsequenz draus sein, bitteschön. Dass wir die verrecken lassen, oder was?!
Ohne Maßnahmen hätten alle Länder noch ein zigfaches der Toten mehr. Was meinst du, wie konsumgeil die Menschen dann wären? Die Wirtschaft wäre so oder so getroffen worden, das ist unumgänglich. Wahrscheinlich härter, ohne Maßnahmen.
Little Green Dragon
15-09-2020, 12:59
Dass wir die verrecken lassen, oder was?!
Vielleicht - aber nur ganz vielleicht - gibt es zwischen "verrecken lassen" und "alles andere kopflos vor die Wand fahren" ja auch noch Mittel und Wege dazwischen?
Ok nicht solange Hr. Söder 10jährigen Mädchen erzählt sie würden potentiell ihre Eltern töten wenn sie in der Schule keinen Abstand halten, aber sonst...
Vielleicht - aber nur ganz vielleicht - gibt es zwischen "verrecken lassen" und "alles andere kopflos vor die Wand fahren" ja auch noch Mittel und Wege dazwischen?
Ok nicht solange Hr. Söder 10jährigen Mädchen erzählt sie würden potentiell ihre Eltern töten wenn sie in der Schule keinen Abstand halten, aber sonst...
Ich sehe aber eben auch nicht, dass etwas kopflos vor die Wand gefahren würde. Was soll das bitte sein?
In den USA steht bereits jetzt fest, dass Covid19 in diesem Jahr, neben Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs zu den häufigsten Todesursachen zählen wird. Die USA werden damit nicht alleine sein.
Kann gut sein, hast du dazu eine Statistik, würde ich ich gern mit den letzten Jahren vergleichen. Wir die Aufteilung bei den Gesamttoten auswirkt.
Ich kann auch langsam dieses Argument, dass es hauptsächlich die Alten trifft nicht mehr hören. Was soll denn da die Konsequenz draus sein, bitteschön. Dass wir die verrecken lassen, oder was?!
Was du nicht hören willst tut halt nichts zur Sache, es ist dein Job die zu behandeln. Dafür finanziert und die ünterstützt die Allgemeinheit den Gesundheitsbereich mit ihren Beiträgen.
Das dieses System aufrecht erhalten bleibt darum versuchen sich gerade andere zu kümmern.
Ohne Maßnahmen hätten alle Länder noch ein zigfaches der Toten mehr. Was meinst du, wie konsumgeil die Menschen dann wären? Die Wirtschaft wäre so oder so getroffen worden, das ist unumgänglich. Wahrscheinlich härter, ohne Maßnahmen.
Hart, dafür kürzer. Dafür wird's jetzt härter und länger.
Ich sehe aber eben auch nicht, dass etwas kopflos vor die Wand gefahren würde. Was soll das bitte sein?
Das ist halt genau dein Problem, du kennst halt nur das Krankenhaus, die Realität besteht aber nicht nur aus Krankenhaus.
Bücherwurm
15-09-2020, 13:27
corona wirkt wie ein brandbeschleuniger.
diese entwicklung wird höchstens befeuert, ursachen dafür sind ganz andere als corona.
Ich lach mir n Ast und setz mich drauf! marq, du kennst dich doch gut aus hier! Fällt dir doch sicher leicht, meinen Beitrag aus April/Mai zu finden, wo ich genau das sage und zerrissen wurde….
die innenstädte leeren sich seit jahren durch den verstärkten onlinehandel. da muss sich jeder an eigene näschen fassen.
...und am Kleingeld, das man für shopping eben braucht und das in der Masse fehlt.
Little Green Dragon
15-09-2020, 13:50
Ich sehe aber eben auch nicht, dass etwas kopflos vor die Wand gefahren würde. Was soll das bitte sein?
Das wurde hier in den verschiedenen Themensträngen hinlänglich durchgekaut - Du möchtest das nicht sehen, ist ja auch ok ist Deine Meinung, insofern muss man das jetzt nicht alles wiederholen.
Wie war das gleich noch "Berichte über Einschränkungen sind Fake News..." - der Ausgang sollte bekannt sein. Planvoll geht anders.
Man kann es ggf. einfach ja noch mal etwas abstrakter darstellen:
Wenn wie in Bayern hier massive Einschränkungen an den Grundrechten "verordnet" werden und eine Überprüfung der Rechtsstaatlichkeit des Handels der Politik freundlich ausgedrückt erschwert ist (unfreundlich ausgedrückt: quasi unmöglich gemacht wird) dann darf man sich zu Recht fragen - da ich hier explizit keine Absicht unterstelle - wie man dort derart "kopflos" handeln kann.
Auch oder gerade in einer Krisensituation muss sich die gesamte Bevölkerung eigentlich darauf verlassen können, dass sich alle(!) Beteiligten an die grundlegenden Dinge der Verfassungsprinzipien halten.
Eine mögliche Bedrohung ist keine Rechtfertigung die Rechtsstaatlichkeit komplett über den Haufen zu werfen - auch dann nicht wenn es ggf. "gut gemeint" gewesen ist und selbst dann nicht wenn man durch das "gut gemeint" dann tatsächlich einen wie auch immer gearteten positiven Effekt erzielt. Wer das bei seinen Entscheidungen nicht im Blick hat handelt kopflos.
Und es ist eben nicht so, dass "dem Schutz des Lebens" alles andere dauerhaft und ohne entsprechende Grundlagen hinten anstehen zu hat. Der Staat hat im Rahmen seiner Möglichkeiten einen solchen Schutz zu gewährleisten - ja. Man muss dabei aber auch gleichzeitig so ehrlich sein, dass dieser Schutz für den Einzelnen im gesamtgesellschaftlichen Kontext eben nie 100% sein kann.
Maddin, mit Verlaub, in meinen Augen bist du ein kleines Kind und du hast nicht die geringste Ahnung, was ich kenne und was ich nicht kenne.
Und eine Statistik für dich? Wozu denn? Die würde dir doch weder etwas sagen, noch deine unmenschliche Haltung ändern.
Willi von der Heide
15-09-2020, 14:04
Es geht weiter bergauf:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/konjunktur-zew-index-101.html
Little Green Dragon
15-09-2020, 14:06
Viel weiter runter geht ja auch kaum - obwohl...
Hunderttausende Jobs in Gefahr. Homeoffice verursacht Milliardenschäden.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Homeoffice-verursacht-Milliardenschaeden-article22037387.html
Aber das hat bestimmt jetzt auch alles wieder nichts mit Corona zu tun... [emoji6]
San Valentino
15-09-2020, 14:44
Viel weiter runter geht ja auch kaum - obwohl...
Hunderttausende Jobs in Gefahr. Homeoffice verursacht Milliardenschäden.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Homeoffice-verursacht-Milliardenschaeden-article22037387.html
Aber das hat bestimmt jetzt auch alles wieder nichts mit Corona zu tun... [emoji6]
Corona beschleunigt das, aber die Entwicklung war vorher schon da. Grundsätzlich finden Klima-Gretel und ich diese Entwicklung gut, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.
Das wurde hier in den verschiedenen Themensträngen hinlänglich durchgekaut - Du möchtest das nicht sehen, ist ja auch ok ist Deine Meinung, insofern muss man das jetzt nicht alles wiederholen.
Wie war das gleich noch "Berichte über Einschränkungen sind Fake News..." - der Ausgang sollte bekannt sein. Planvoll geht anders.
Man kann es ggf. einfach ja noch mal etwas abstrakter darstellen:
Wenn wie in Bayern hier massive Einschränkungen an den Grundrechten "verordnet" werden und eine Überprüfung der Rechtsstaatlichkeit des Handels der Politik freundlich ausgedrückt erschwert ist (unfreundlich ausgedrückt: quasi unmöglich gemacht wird) dann darf man sich zu Recht fragen - da ich hier explizit keine Absicht unterstelle - wie man dort derart "kopflos" handeln kann.
Auch oder gerade in einer Krisensituation muss sich die gesamte Bevölkerung eigentlich darauf verlassen können, dass sich alle(!) Beteiligten an die grundlegenden Dinge der Verfassungsprinzipien halten.
Eine mögliche Bedrohung ist keine Rechtfertigung die Rechtsstaatlichkeit komplett über den Haufen zu werfen - auch dann nicht wenn es ggf. "gut gemeint" gewesen ist und selbst dann nicht wenn man durch das "gut gemeint" dann tatsächlich einen wie auch immer gearteten positiven Effekt erzielt. Wer das bei seinen Entscheidungen nicht im Blick hat handelt kopflos.
Und es ist eben nicht so, dass "dem Schutz des Lebens" alles andere dauerhaft und ohne entsprechende Grundlagen hinten anstehen zu hat. Der Staat hat im Rahmen seiner Möglichkeiten einen solchen Schutz zu gewährleisten - ja. Man muss dabei aber auch gleichzeitig so ehrlich sein, dass dieser Schutz für den Einzelnen im gesamtgesellschaftlichen Kontext eben nie 100% sein kann.
Wir sind im Prinzip nicht in allem so weit auseinander. Schau mal, ich lebe in Bayern seit einigen Jahren. Ich fühle mich in meinen Grundrechten nicht sonderlich eingeschränkt, sondern eigentlich so frei, wie immer.
Dass es sicherlich in Details anders gelöst werden könnte vllt sollte, ja, ist sicherlich so. Die Folgerung, hier würde kopflos agiert werden empfinde ich aber falsch. In Krisen gibt es selten ein ideales Vorgehen. Deswegen kann man da immer Fehler finden, besonders, wenn man nicht in der Situation ist Entscheidungen treffen zu müssen. Aus dem Grund bin ich da sehr zurückhaltend.
Persönlich finde ich es in einer solchen Situation nicht schlecht in Bayern zu wohnen, weil ich die Bereitschaft durchzugreifen in manchen Situationen für nicht ganz unwesentlich halte.
Alle in der Bevölkerung kannst du ohnehin nicht mitnehmen. Wie willst du jmd wie z.B einen Hildmann mitnehmen?
Ich bin kein Jurist, aber ich meine, dass das Infektionsschutzgesetz Eingriffe in die Freiheit ermöglicht. Ich finde das richtig so. Ich denke, dass viele unterschätzen, was wir bisher für ein Glück haben. Wir haben 9000 Tote, man ist ohne Maßnahmen von dem 10-100fachen ausgegangen. Ich weiß noch, wie Trump von 200.000 - 300.000 Toten sprach... selbst Trump und ich mir dachte, dass es so schlimm nicht werden wird. Die sind jetzt bei fast 200.000 Toten.
Wenn wir ohne Maßnahmen tatsächlich das zigfache an Toten hätten... da rennt dann auch keiner ins Kino oder Theater und guckt begeistert Tenet, selbst wenn es keine Maßnahmen geben würde, die es den Kinos schwerer machen rentabel zu sein.
Deswegen sage ich ja, die Wirtschaft wäre eh getroffen worden. Lieferketten hätten mit oder ohne Maßnahmen versagt, die Regeln machen es manchen Branchen schwer, aber ohne sie und bei einem zigfachen der Opfer wären die Leute auch ausgeblieben.
Du (ihr) sehr Kopflosigkeit, weil euch die Maßnahmen nicht passen. Schonmal euch selber hinterfragt, ob es wirklich Kopflosigkeit ist? Vllt würfeln die ihre Entscheidungen ja auch nicht aus, sondern treffen sie auf anderer Grundlage. Diese Annahme scheint mir nicht zu verwegen, um sie anzunehmen.
Maddin, mit Verlaub, in meinen Augen bist du ein kleines Kind und du hast nicht die geringste Ahnung, was ich kenne und was ich nicht kenne.
Und eine Statistik für dich? Wozu denn? Die würde dir doch weder etwas sagen, noch deine unmenschliche Haltung ändern.
Und du dir ein verbitterter alter Sack der in seiner Angst gefangen ist. Hier geht's aber nicht darum was man vom anderen denkt sondern wer seine Standpunkte besser untermauern kann und da kommt von dir nicht viel außer ich bin Arzt, deswegen bin ich geil. :)
Leider nicht. Die können durchaus bewusst höher gehalten werden.Dann erklär mir mal, wie mieteinnahmen reinkommen können, wenn man niemanden hat der es sich leisten kann? Ist doch genauso mit Wohnimmobilien. Die Mieten sind, gerade in großen Innenstädten so hoch weil es Leute gibt, die es sich leisten können.
Man muss sich nur Mal wirkliche Gedanken machen;) dann kommt man auch auf Lösungsansätze
Den wen ein Schwellenland das hinkriegt,vsollte es für eine First world Industrienation erst recht kein Problem sein
Du meist wohl eher Schadensbegrenzung und nicht Lösungen. ;)
Und ja das gibt es hier auch. Hilft aber nicht wirklich. Denn die Leute bestellen nicht so viel, wie sie vor Ort bestellen würden. Gibt genügend die es wieder eingestellt haben, weil sie weniger Verlust machen, wenn sie die Angestellten in Kurzarbeit schicken.
Und es lässt sich auch nicht auf jedes Angebot anwenden.
Grundsätzlich finden Klima-Gretel und ich diese Entwicklung gut, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.
Ich glaube energietechnisch dürften zur Arbeit fahren und Homeoffice keinen großen Unterschied machen. Die nötige IT Infrastruktur braucht auch recht viel.
Dann erklär mir mal, wie mieteinnahmen reinkommen können, wenn man niemanden hat der es sich leisten kann?.Die kommen dann halt nicht. Warum die Leute das hier so machen? Meine Vermutung habe ich weiter vorne geschrieben.
Little Green Dragon
15-09-2020, 15:38
Ich fühle mich in meinen Grundrechten nicht sonderlich eingeschränkt, sondern eigentlich so frei, wie immer.
Das ist schön für Dich - nur bist Du eben nicht repräsentativ für die gesamte Gesellschaft. Frage den nächsten Messebauer oder Caterer in Deiner Umgebung ob er sich (immer) noch eingeschränkt fühlt.
Man wird vortrefflich über den tatsächlichen Nutzen streiten können, aber rein von den Zahlen her betrachtet hat der besonders "harte" Kurs in Bayern inkl. Ausgangssperre (die es in anderen Bundesländern so nicht gab) ja hier offensichtlich nicht wirklich viel bessere Ergebnisse erzielen können. Bayern ist im negativen Sinne hier mittlerweile in allen Bereichen "führend" und das kann man inzwischen sicherlich nicht mehr darauf schieben (gerade durch den härteren "Lockdown") das man geographisch näher an Italien dran wäre als z.B. NRW.
Und ja da schlägt dann eben wieder die Stunde der Juristen - Stichwort Verhältnismäßigkeit.
Die Folgerung, hier würde kopflos agiert werden empfinde ich aber falsch. In Krisen gibt es selten ein ideales Vorgehen.
Soweit korrekt - wenn man hier auf den März schaut. Da war alles neu und unbekannt, insofern konnte da nicht alles perfekt laufen.
Nur sieht es wenn man nüchtern drauf schaut doch ein halbes Jahr später nicht wirklich besser oder anders aus.
Es war klar, dass man die Schulen irgendwann würde wieder öffnen müssen - wenn man sich so länderübergreifend anschaut wie unzufrieden man auf allen Seiten da hinsichtlich der "Konzepte" und der Umsetzung sind frage ich mich "Was zum Henker haben die da die letzten 6 Monate getrieben?" - und nein da reicht mir persönlich ein Verweis auf "dynamisches Infektionsgeschehen" nicht aus um die konzept- und kopflosigkeit zu entschuldigen.
Und so sieht es in vielen anderen Bereichen ebenfalls aus - man hat schlicht keinen Plan, sondern wurschtelt irgendwie rum und schaut dabei verängstigt auf irgendwelche Zahlen.
Auch hier ist klar, dass es den "Masterplan" nicht gibt. Aber zwischen "Masterplan" und "gar kein Plan" ist dann auch wieder ein sehr großer Unterschied.
In 2 Wochen wird man "überraschenderweise" feststellen, dass die "Urlauber" nicht mehr in der Statistik relevant sind - wenig verwunderlich wenn man nach kurzer Zeit bereits wieder die kostenfreien Testmöglichkeiten für Reisende kassiert. Es wird trotzdem weiter Reisende geben und die werden trotzdem auch "den Virus wieder mitbringen" (wenn sie ihn nicht schon längst vorher hatten), aber weil das dann nicht mehr in der Statistik auftaucht ist es dann kein Problem mehr? Auch hier wieder - nach einem halben Jahr keinen Plan, kein nachhaltiges Konzept, keine wirkliche Teststrategie.
Was bringt es aktuell noch über 1 Mio. Test pro Woche durchzuführen wenn die Positivquote bei 0,74% rumdümpelt und man letztendlich anhand der Befunde gar nicht weiß ob der positiv Getestete überhaupt noch ansteckend ist? Wo ist hier zumindest der Ansatz eines Planes wie man die vorhandenen Testkapazitäten sinnvoll einsetzen kann? Nur in Interviews darüber zu philosophieren was man denn vielleicht machen könnte - zu wenig für meinen Geschmack.
Hr. Streeck hat es ja schon mehrfach angesprochen - man muss auch Fehler machen können. Nur ist aktuell niemand offenbar bereit hier etwas zu machen was ggf. so ein "Fehler" sein könnte. Damit wird sich die Situation aber mit Sicherheit nicht ändern. Und ja - es kann bedeuten, dass ein solcher "Fehler" dann auch in Einzelfällen für Betroffene schwerwiegende Konsequenzen hat - das ist dann aber leider unvermeidlich. Schließlich ist es ja nicht so, dass es aktuell keine Todesfälle mehr geben würde. Den Status quo zu erhalten bedeutet nur, dass man für eine unbestimmte Zeit dann auf diesem Niveau weiter rumdümpel wird. 15 - 20 Tote pro Woche im Vergleich zum Frühjahr mögen nicht viel sein, wenn wir aber noch die nächsten 30 Wochen oder länger so weitermachen, dann haben wir trotzdem unterm Strich in der Statistik weitere 600 Tote stehen.
San Valentino
15-09-2020, 15:40
Hart, dafür kürzer. Dafür wird's jetzt härter und länger.
In Sachen Neuinfektionen hat Schweden pro Kopf doch gar nicht weniger als Deutschland (zugegeben weniger als Österreich). Ausserdem sieht es in Sachen schwere Verläufe momentan doch gut aus. Man müsste halt wissen woran es liegt.
- Hat man an Erfahrung gewonnen und behandelt jetzt effektiver? Dann war herauszögern richtig.
- Gelingt es jetzt besser Risikogruppen zu schützen?
- Ist der Virus (zumindest hier) harmloser geworden? Dann war herauszögern (zufällig) richtig.
- Vielleicht besteht auch bald die Möglichkeit einer Impfung. Auch dann war herauszögern richtig.
Esse quam videri
15-09-2020, 15:55
deine argumentation ist das allerletzte und zeugt von deinem menschenbild.
leben, das als höchstes gut in vielen verfassungen geschützt ist mit wirtschaftsfreiheit zu vergleichen und gleichzusetzen.
Abwägungen Wirtschaft vs. Leben/Gesundheit werden von der Politik andauernd getroffen. Kann nur wieder auf die jährlich ca. 20000 Toten und 40000-600000 Infektionen durch Krankenhauskeime hinweisen. Die sterben, weil es wohl zu teurer ist vernünftig sauber zu machen. Geschätzt gehen dadurch jedes Jahr 250000 Lebensjahre verloren.
Leben als höchstes Gut in der Verfassung sieht auf dem Papier schön aus, die Nicht-Corona Realität ist eine andere.
gruss
Stixandmore
15-09-2020, 15:57
Du meist wohl eher Schadensbegrenzung und nicht Lösungen. ;)
Und ja das gibt es hier auch. Hilft aber nicht wirklich. Denn die Leute bestellen nicht so viel, wie sie vor Ort bestellen würden. Gibt genügend die es wieder eingestellt haben, weil sie weniger Verlust machen, wenn sie die Angestellten in Kurzarbeit schicken.
Und es lässt sich auch nicht auf jedes Angebot anwenden.
Ob Schadensbegrenzung oder Lösung ist eine Sache der Perspektive. Kann auch gut an der Mentalität liegen bzw daran daß D-land eine "Servicewüste" ist. Hier wird alles geliefert; Angefangen bei der Bäckerei über Eisdiele bis hin zu der Cocktailbar und es beschränkt sich halt nicht nur auf den Gastrosektor; die einzigen die nicht liefern ist die Post(im Sinne von Briefmarken etc) und Banken-hier ist "Motorboy" ein ganz normaler Beruf
Aber wie gesagt, ich finde es irgendwie schon lustig, daß ein Schwellenland das mit Apps etc hinkriegt und eine große Industrienation damit so viele Probleme hat
Und du dir ein verbitterter alter Sack der in seiner Angst gefangen ist. Hier geht's aber nicht darum was man vom anderen denkt sondern wer seine Standpunkte besser untermauern kann und da kommt von dir nicht viel außer ich bin Arzt, deswegen bin ich geil. :)
Ich bin nicht viel älter als du. Ich habe auch keine Angst, ich bin nur nicht doof.
Die Coronatoten, das groß im oberen Alterschnitt, sollen jetzt aber die Wirtschaftslage runter reißen. :)
Ich kann halt meine Sichtweiseit mit Zahlen begründen, wie schaut's mit dir aus?
Aber lass mich raten, gleich fragst du was ich tun würde. ;)
Nun, an deinem Beitrag sieht man schon, dass dir die Komplexität der Lage nicht bewusst ist. Die Toten selbst sind bei der Betrachtung der wirtschaftlichen Auswirkungen / Folgeschäden (und nur da) das geringste Problem.
Aber wenn du meinst Du könntest es, dann liefere doch mal die Zahlen die direkt (!) auf die von dir kritisierten staatlichen (!) Maßnahmen zurückzuführen wären und Belege warum diese ausschließlich durch diese zustande kommen?
Ich persönlich vermute auch, dass die wirtschaftliche Folgeschäden ohne die weltweiten (!!!) Maßnahmen niedriger ausgefallen wären. Ich glaube aber auch, dass massiv unterschätzt wird, welche Folgekosten ein ungebremstes Infektionsgeschehen haben kann.
Ungerechter Weise wären wahrscheinlich die, die jetzt wirtschaftlich am stärksten betroffen sind (Bars, Diskotheken, private Sportschulen, etc…) vermutlich die, die ohne Maßnahmen am Besten durch die Krise kämen (bei Kultur bin ich mir da nicht so sicher). Einfach weil ein junges Publikum weniger betroffen ist und sich vermutlich nicht so leicht vom Besuch abhalten ließe.
Bei normalen Gaststätten bin ich da nicht so sicher, ich habe in der eigenen Verwandtschaft erlebt wie sich das Verhalten verändert, wenn man erstmal Todesfälle im eigenen Bekanntenkreis gibt, insbesondere wenn der Ansteckungsort klar ist (eine Frau die sich bei uns am letzten Tag vor dem Lockdown bei einer Tanzveranstaltung – ein Musiker dort war vorher in Ischgl – angesteckt hatte und daran verstarb).
Vorher: Wenn es mich erwischt ist es halt so.
Danach: Deutlich mehr Vorsicht und persönliche Selbstbeschränkung.
Auch in der Industrie ist es nicht so einfach, die ersten wirtschaftlichen Einbrüche gab es u.a. auch weil weltweit Produktionen gestoppt wurden, keineswegs nur durch die jeweiligen Regierungen sondern oft auch weil die Firmen ihre Mitarbeiter (ihr Kapital) schützen wollten. Ich (und fast alle meiner Kollegen) bin z.B. seit 183 Tagen im Homeoffice und werde es voraussichtlich noch sehr lange bleiben obwohl eine Rückkehr zulässig wäre. Ist auch nicht überraschend, wir haben auch schon mehrfach erlebt das wichtige Liefertermine nicht gehalten werden konnte, weil dafür benötigte Mitarbeiter erkrankt waren.
Und keine Angst, ich frage dich nicht mehr was Du konkret tun würdest. Mir ist inzwischen klar, dass Du zwar stark bei Vorwürfen bist, nicht aber beim Anbieten von Lösungen.
Mein konkreter Vorschlag: Weitere Lockerungen lokal ausprobieren (z.B. in Clubs) um zu sehen, wie sie sich auf das Infektionsgeschehen auswirken (so wie dies schon in vielen Bereichen geschehen ist).
@Dragon: Hast Du den Bericht bzgl. HO ganz gelesen oder nur die Überschrift?
Und natürlich hat alles mit Corona zu tun. Wir müssen letztlich damit leben, dass Corona uns zeigt wie zerbrechlich unsere auf Konsum und Luxus basierende Wirtschaft ist. Und zwar mit und ohne Maßnahmen.
Ob Schadensbegrenzung oder Lösung ist eine Sache der Perspektive. Kann auch gut an der Mentalität liegen bzw daran daß D-land eine "Servicewüste" ist
....
Aber wie gesagt, ich finde es irgendwie schon lustig, daß ein Schwellenland das mit Apps etc hinkriegt und eine große Industrienation damit so viele Probleme hat
Es geht ja nicht darum, das praktisch umgesetzt zu bekommen, sondern sich damit über Wasser halten zu können. Ich weiß zum Beispiel von zwei Restaurants, die ihren Corona Lieferdienst wieder eingestellt haben, weil sie damit Verlust gemacht haben. Es müssen erstmal mehr Leute bestellen, da viel Gewinn über Getränke gemacht wird, die bei Außerhausdiensten weg fallen. Und dann müssen die Leute auch noch bereit sein mehr zu bezahlen, denn du brauchst Behältnisse um das Essen ordentlich und warm zum Kunden zu bringen und der Lieferant muss bezahlt werden.
Und für eine Bar fällt ein Lieferdienst schon mal aus. Genauso für Restaurants die ihre Gäste mit Buffetts locken.
Und den Service den du in der Servicewüste Deutschland nicht bekommst, wird dir in vielen anderen Länder von Leuten bereitgestellt, die ihn sich selbst nicht leisten können, weil sie bereit sind für niedrige Löhne zu arbeiten. Hier in Deutschland wollen sich viele einen ordenlichen Service gar nicht leisten.
Little Green Dragon
15-09-2020, 16:20
@Dragon: Hast Du den Bericht bzgl. HO ganz gelesen oder nur die Überschrift?
Und natürlich hat alles mit Corona zu tun.
Natürlich - und erzähl das nicht mir, sondern marq. Ich wollte damit lediglich seine absehbare Reaktion auf den Beitrag schon mal vorweg nehmen.
Das ist schön für Dich - nur bist Du eben nicht repräsentativ für die gesamte Gesellschaft. Frage den nächsten Messebauer oder Caterer in Deiner Umgebung ob er sich (immer) noch eingeschränkt fühlt.
Man wird vortrefflich über den tatsächlichen Nutzen streiten können, aber rein von den Zahlen her betrachtet hat der besonders "harte" Kurs in Bayern inkl. Ausgangssperre (die es in anderen Bundesländern so nicht gab) ja hier offensichtlich nicht wirklich viel bessere Ergebnisse erzielen können. Bayern ist im negativen Sinne hier mittlerweile in allen Bereichen "führend" und das kann man inzwischen sicherlich nicht mehr darauf schieben (gerade durch den härteren "Lockdown") das man geographisch näher an Italien dran wäre als z.B. NRW.
Und ja da schlägt dann eben wieder die Stunde der Juristen - Stichwort Verhältnismäßigkeit.
Ja, aber ich bin ja auch ein Teil der Gesellschaft und sicherlich nict der Einzige, der so empfindet, wie ich es tue. Ich denke, in meinem Beruflichen, Familiären und Freundesumfeld empfinden die meisten, wie ich es tue.
Bzgl Bayern: Da haben wir 62.400 Infizierte vs NRW 62.700, aber 800 Tote etwa mehr. Woran das liegt, schwer zu sagen. Vllt, weil das Virus als erstes hier war, vllt ist die Bevölkerung im Schnitt etwas älter... ich weiß es nicht. Wir wissen aber auch nicht, wo wir ohne die Maßnahmen in Bayern wären. So oder so bin ich je zufriedener, je glimpflicher es für uns abläuft.
Zu den Maßnahmen ist zu bedenken, vieles wurde schon befolgt, bevor es zur Regel wurde. Man kann also davon ausgehen, dass ein Großteil der Bevölkerung auch ohne Maßnahmen ein Interesse daran hat sich zu schützen. Ich weiß das, weil z.B. einige Kongresse, die für mich beruflich relevant sind abgesagt oder umorganisiert wurden, bevor es Versammlungsbeschränkungen gab.
Richtig ist aber auch, je weniger die Gefahr sichtbar ist, deste weniger wird sich entsprechend der Gefahr verhalten. Deswegen finde ich die Maßnahmen in Summe (nicht unbedingt im Detail) richtig.
In 2 Wochen wird man "überraschenderweise" feststellen, dass die "Urlauber" nicht mehr in der Statistik relevant sind - wenig verwunderlich wenn man nach kurzer Zeit bereits wieder die kostenfreien Testmöglichkeiten für Reisende kassiert. Es wird trotzdem weiter Reisende geben und die werden trotzdem auch "den Virus wieder mitbringen" (wenn sie ihn nicht schon längst vorher hatten), aber weil das dann nicht mehr in der Statistik auftaucht ist es dann kein Problem mehr? Auch hier wieder - nach einem halben Jahr keinen Plan, kein nachhaltiges Konzept, keine wirkliche Teststrategie.
Naja, was das angeht stimme ich dir schon zu. Da mangelt es schon an Konsequenz.
Was bringt es aktuell noch über 1 Mio. Test pro Woche durchzuführen wenn die Positivquote bei 0,74% rumdümpelt und man letztendlich anhand der Befunde gar nicht weiß ob der positiv Getestete überhaupt noch ansteckend ist? Wo ist hier zumindest der Ansatz eines Planes wie man die vorhandenen Testkapazitäten sinnvoll einsetzen kann? Nur in Interviews darüber zu philosophieren was man denn vielleicht machen könnte - zu wenig für meinen Geschmack.
Soweit ich weiß dienen die Tests dem Monitoring des Infektionsgeschehens, um dann rechtzeitig reagieren zu können. Da man davon ausgeht, dass ohne Maßnahmen ein Infizierter 2-3 Personen ansteckt kann man potentiell schnell in die Situation kommen, dass man das nicht mehr einfangen kann, bevor es zu Überlastungen führt, denn das ist ja kein linearer Verlauf. Ich denke, wir sind im Frühjahr einer unguten Entwicklung recht knapp entgangen. Ich, soweit ich weiß Kanken auch sind im Frühjahr zu einem gewissen Zeitpunkt davon ausgegangen, dass wir das noch vllt. 2 Wochen so schaffen, bis wir an den Rand der Möglichkeiten stoßen. Bin ganz froh, dass wir da drumrum gekommen sind und denke, es war recht knapp.
Soweit ich es verstanden habe, verfahren wir nach Hammer and Dance - das ist für mich ein Plan und nicht planlos. Im Moment ist es eher locker, aber man muss ja mitkriegen, wann man wieder anziehen muss. Was würdest du stattdessen tun.
In Sachen Neuinfektionen hat Schweden pro Kopf doch gar nicht weniger als Deutschland (zugegeben weniger als Österreich). Ausserdem sieht es in Sachen schwere Verläufe momentan doch gut aus. Man müsste halt wissen woran es liegt.
- Hat man an Erfahrung gewonnen und behandelt jetzt effektiver? Dann war herauszögern richtig.
Das ist definitiv so.
Ich glaube aber auch, dass massiv unterschätzt wird, welche Folgekosten ein ungebremstes Infektionsgeschehen haben kann.
Das glaube ich übrigens auch. Was ist denn, wenn wir bei einem ungebremsten Infektionsgeschehen ein Heer von Arbeitsunfähigen "heranzüchten"? Nicht für jeden läuft das Leben nach schwerem Verlauf weiter wie bisher.
Wir müssen letztlich damit leben, dass Corona uns zeigt wie zerbrechlich unsere auf Konsum und Luxus basierende Wirtschaft ist. Und zwar mit und ohne Maßnahmen.
Was an sich auf lange Sicht vllt gar nicht so schlecht ist.
Stixandmore
15-09-2020, 16:42
Es geht ja nicht darum, das praktisch umgesetzt zu bekommen, sondern sich damit über Wasser halten zu können. Ich weiß zum Beispiel von zwei Restaurants, die ihren Corona Lieferdienst wieder eingestellt haben, weil sie damit Verlust gemacht haben. Es müssen erstmal mehr Leute bestellen, da viel Gewinn über Getränke gemacht wird, die bei Außerhausdiensten weg fallen. Und dann müssen die Leute auch noch bereit sein mehr zu bezahlen, denn du brauchst Behältnisse um das Essen ordentlich und warm zum Kunden zu bringen und der Lieferant muss bezahlt werden.
Und für eine Bar fällt ein Lieferdienst schon mal aus. Genauso für Restaurants die ihre Gäste mit Buffetts locken.
Und den Service den du in der Servicewüste Deutschland nicht bekommst, wird dir in vielen anderen Länder von Leuten bereitgestellt, die ihn sich selbst nicht leisten können, weil sie bereit sind für niedrige Löhne zu arbeiten. Hier in Deutschland wollen sich viele einen ordenlichen Service gar nicht leisten.
Ich weiss, was man alles braucht und gegeben sein muss, daß man Lieferdienst anbieten kann; bin aus dem Sektor
Um genau zu sein, ich bin Küchenchef eines Restaurants das per Kilo arbeitet( also Buffet) und es funktioniert- ist es logistischer Mehraufwand: auf jeden Fall
Selbst die Restaurants die "Festival" also all you can eat anbieten haben Möglichkeiten gefunden, daß umzusetzen(klar nicht zu 100%+ aber dennoch wird so viel geliefert , daß Ottonormalbürger nicht in der Lage ist, daß zu verdrücken)
Bars: einige Bars liefern fertig gemixte Cocktails; hier ist Bierbrauen ein großes Ding; also bieten Bars die mit kleinen unabhängigen Brauereien arbeiten, Literabfüllung en in wiederverwertbaren Krügen an etc etc
Das mit dem Service, ist richtig- liegt aber wohl auch daran, daß der Staat immer noch in der Lage ist für eine gewisse Absicherung zu sorgen;
Little Green Dragon
15-09-2020, 16:49
Was würdest du stattdessen tun.
Ich denke es herrscht inzwischen Einigkeit darüber, dass es in den jüngeren Altersgruppe tatsächlich eher wie ein "Schnupfen" ist, es mag Einzelfälle geben wo es auch hier schwerere Verläufe gibt, aber das ist nicht die Regel, ebenso wie mögliche "Langzeitfolgeschäden" hier auch eher die absolute Ausnahme als der Regelfall ist. Insofern ist diese Gruppe wohl eher vernachlässigbar.
Anstatt das jetzt die Lehrer jedes Kind was im Unterricht 2x genießt hat von der Schule ausschließen und zum Arzt zum testen jagen (wo der Arzt dann in den allermeisten Fällen doch nicht testet) und ähnlichem Unfug sollte man tatsächlich vielleicht die Schwerpunkte einfach anders setzen.
Alles was mit den Risikogruppen zu tun hat verstärkt testen, Pflegekräfte etc.. Von mir aus auch die Lehrer (die sich ja offenbar nach wie vor immer noch ziemlich fürchten). Ob da jetzt zwingend auch das komplette med. Personal mit rein muss darüber könnte man schon wieder streiten. Und natürlich die Risikogruppen selbst auch. Wenn da erst Tage oder Wochen später getestet wird ist der "Ausbruch" ja schon längst da.
Die Schnittmenge der älteren Bevölkerung mit dem "jungen Partyvolk" wird sich ja eher in Grenzen halten (ok - jetzt mal von denen ab die in der Betreuung und Pflege arbeiten). Was dann noch an Testkapazitäten über ist kann man ja weiterhin nach dem Gießkannenprinzip verteilen, wobei sich auch hier die Frage nach dem echten Nutzen im Verhältnis zum Aufwand und den Kosten stellt.
Im Endeffekt ist doch nicht die reine Anzahl der Tests relevant um einen Überblick (denn mehr ist es ja eh nicht) über das Infektionsgeschehen zu haben, sondern letztendlich die Positivquote.
Ob ich jetzt 1 Mio. Personen teste und eine Positivquote von 0,74% erhalte oder repräsentativ 500K mit dem gleichen Ergebnis spielt eher eine untergeordnete Rolle.
In Sachen Neuinfektionen hat Schweden pro Kopf doch gar nicht weniger als Deutschland (zugegeben weniger als Österreich). Ausserdem sieht es in Sachen schwere Verläufe momentan doch gut aus. Man müsste halt wissen woran es liegt.
Das stimmt und es wäre interessant das heraus zu finden aber daran scheint wenig Interesse zu bestehen. Der Kurs in Österreich ist klar, strengere Maßnahmen, alles ist schlimm, der Herbst wird hart.
Die Pandemie selbst hat wenig Einfluss auf das Leben, die Maßnahmen zerstören aber nach und nach immer mehr Existenzen und ein Ende ist nicht in Sicht.
OK der Gottkanzler hat Frühjahr 2021 versprochen.
- Hat man an Erfahrung gewonnen und behandelt jetzt effektiver? Dann war herauszögern richtig.
- Gelingt es jetzt besser Risikogruppen zu schützen?
- Ist der Virus (zumindest hier) harmloser geworden? Dann war herauszögern (zufällig) richtig.
Gegen das herauszögern sage ich nichts, zumindest nicht am Anfang. Aber wir gehen politisch gerade wieder auf Null und startet wie im Frühjahr.
- Vielleicht besteht auch bald die Möglichkeit einer Impfung. Auch dann war herauszögern richtig.
Die Impfung wird kommen, ganz bestimmt. Sie muss sogar weil genau das von der Politik versprochen wurde.
Wie gut und ob die wirkt ist dabei nebensächlich.
Ich denke es herrscht inzwischen Einigkeit darüber, dass es in den jüngeren Altersgruppe tatsächlich eher wie ein "Schnupfen" ist, es mag Einzelfälle geben wo es auch hier schwerere Verläufe gibt, aber das ist nicht die Regel, ebenso wie mögliche "Langzeitfolgeschäden" hier auch eher die absolute Ausnahme als der Regelfall ist.
Bzgl Langzeitschäden weiß man eigentlich noch zu wenig. Wäre nicht das erste Virus, das einen Jahre nach durchstandener Infektion killt. Glaube nicht, dass das hier so ist, wissen tut man es aber nicht und soll nur ein Beispiel sein.
Im Endeffekt ist doch nicht die reine Anzahl der Tests relevant um einen Überblick (denn mehr ist es ja eh nicht) über das Infektionsgeschehen zu haben, sondern letztendlich die Positivquote.
Ob ich jetzt 1 Mio. Personen teste und eine Positivquote von 0,74% erhalte oder repräsentativ 500K mit dem gleichen Ergebnis spielt eher eine untergeordnete Rolle.
Ne, das sehe ich grundsätzlich anders. Jegeringer die Zahl der Tests, desto unschärfer wird der Blick auf das Geschehen in der Population.
Bzgl Bayern: Da haben wir 62.400 Infizierte vs NRW 62.700, aber 800 Tote etwa mehr. Woran das liegt, schwer zu sagen. Vllt, weil das Virus als erstes hier war, vllt ist die Bevölkerung im Schnitt etwas älter... ich weiß es nicht. Wir wissen aber auch nicht, wo wir ohne die Maßnahmen in Bayern wären. So oder so bin ich je zufriedener, je glimpflicher es für uns abläuft.
Die Zufriedenheit könnte etwas sinken, wenn du die Bevölkerungsdichte mit einbeziehst und etwa die Fälle pro 100.000 EW betrachtest.
Oh, 8 der 10 Kreise mit den meisten Neuinfektionen liegen ALLE in Bayern. Guckst du RKI Dashboard, das dauernd abstürzt, oder Tagesspiegel.
Schön, bei den neuen Fällen kann man die "Überlegenheit" Bayerns zumindest zum Teilauf die bayrische "Testoffensive" zurückführen. Aber überdauernd?
Bayern ist und war das Bundesland mit den strengsten Maßnahmen ... und es hat seit Frühjahr die schlechtesten Zahlen vorzuweisen.
So richtig enthusiasmierend fände ich das eher nicht...
Quelle der Tabelle: Zeit, letzte Aktualisierung 1.9.20
https://uploads.tapatalk-cdn.com/20200915/a86d4eed852a1f44329692078a11188f.jpg
Little Green Dragon
15-09-2020, 18:01
Bzgl
Ne, das sehe ich grundsätzlich anders. Jegeringer die Zahl der Tests, desto unschärfer wird der Blick auf das Geschehen in der Population.
Was nützt es aber mit einer eh schon unscharfen Lupe einfach nur öfter hinzuschauen?
Ein Test der heute noch negativ ist kann morgen oder übermorgen dann schon positiv ausfallen. Nur werden negative Personen (in der Fläche) ja aber nicht einfach so dann wiederholt getestet.
Um nicht nur im trüben zu fischen müsste man per PCR eigentlich die gesamte Bevölkerung zeitgleich über mehrere Tage testen wenn man wirklich belastbare Werte haben wolkte.
Die Zufriedenheit könnte etwas sinken, wenn du die Bevölkerungsdichte mit einbeziehst und etwa die Fälle pro 100.000 EW betrachtest.
Oh, 8 der 10 Kreise mit den meisten Neuinfektionen liegen ALLE in Bayern. Guckst du RKI Dashboard, das dauernd abstürzt, oder Tagesspiegel.
Schön, bei den neuen Fällen kann man die "Überlegenheit" Bayerns zumindest zum Teilauf die bayrische "Testoffensive" zurückführen. Aber überdauernd?
Bayern ist und war das Bundesland mit den strengsten Maßnahmen ... und es hat seit Frühjahr die schlechtesten Zahlen vorzuweisen.
So richtig enthusiasmierend fände ich das eher nicht...
Quelle der Tabelle: Zeit, letzte Aktualisierung 1.9.20
https://uploads.tapatalk-cdn.com/20200915/a86d4eed852a1f44329692078a11188f.jpg
Bin dennoch ganz zufrieden und umso richtiger war es, eine strengere Linie zu fahren.
Was nützt es aber mit einer eh schon unscharfen Lupe einfach nur öfter hinzuschauen?
Ein Test der heute noch negativ ist kann morgen oder übermorgen dann schon positiv ausfallen. Nur werden negative Personen (in der Fläche) ja aber nicht einfach so dann wiederholt getestet.
Um nicht nur im trüben zu fischen müsste man per PCR eigentlich die gesamte Bevölkerung zeitgleich über mehrere Tage testen wenn man wirklich belastbare Werte haben wolkte.
Was bringt es eine mäßige Lupe absichtlich stumpf zu machen?
Die gesamte Bevölkerung zeitgleich über Tage zu testen ist nicht möglich. Wir sollten uns auf die Schritte beschränken, die möglich sind.
Pansapiens
15-09-2020, 19:06
Viel weiter runter geht ja auch kaum - obwohl...
Hunderttausende Jobs in Gefahr. Homeoffice verursacht Milliardenschäden.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Homeoffice-verursacht-Milliardenschaeden-article22037387.html
Nicht genau zu beziffern und daher nicht mit in die Berechnung eingeflossen ist der Effekt des Homeoffice auf die Produktivität der Büroangestellten selbst und damit auf ihre Arbeitgeber. Gewaltige positive Auswirkungen dürfte die Zeitersparnis durch das Wegfallen des Pendelns haben
[...]
Besonders für Deutschland sieht Wackerbeck Vorteile. "Im Vergleich zu anderen Ländern galt das Arbeiten von zu Hause in Deutschland in vielen Unternehmen bislang als geradezu verpönt." Wenn Unternehmen dem Homeoffice nun offener gegenüberständen, könnten sie davon sicher profitieren.
Little Green Dragon
15-09-2020, 19:40
Und für die Blue Collar Fraktion stellen die Unternehmen denen dann jeweils einen Teil der Produktionsanlage ins Wohnzimmer, damit die auch Home Office machen können?
Pansapiens
15-09-2020, 20:08
Und für die Blue Collar Fraktion stellen die Unternehmen denen dann jeweils einen Teil der Produktionsanlage ins Wohnzimmer, damit die auch Home Office machen können?
Warum liegt denn hier Stroh rum?
https://i.imgur.com/mXTVqHkh.jpg
Es ging darum, ob das real durchgeführte Homeoffice schlecht für die Wirtschaft sei, wie die Überschrift des Artikels suggeriert.
Antwort, wenn man den Artikel liest: "Ja, für die Wirtschaft, in der der Büroangestellte sein Mittagessen oder sein Feierabendbier erstanden hätte, aber eher nicht für das Unternehmen, für das er arbeitet".
Davon, dass man alle Arbeitnehmer in Heimarbeit schicken soll, hat meines Erachtens niemand gesprochen.
Little Green Dragon
15-09-2020, 20:24
Nö - es ging um eine Gesamtbetrachtung dessen Bilanz in Summe negativ ausfällt.
Da rettet es gesamtgesellschaftlich auch nicht, wenn ein kleiner Teil ggf. davon profitiert.
Pansapiens
15-09-2020, 20:29
Behauptung Little Green Dragon:
Nö - es ging um eine Gesamtbetrachtung dessen Bilanz in Summe negativ ausfällt.
Da rettet es gesamtgesellschaftlich auch nicht, wenn ein kleiner Teil ggf. davon profitiert.
Zitat aus dem Artikel:
Nicht genau zu beziffern und daher nicht mit in die Berechnung eingeflossen ist der Effekt des Homeoffice auf die Produktivität der Büroangestellten selbst und damit auf ihre Arbeitgeber.
[....]
Ob Vor- oder Nachteile langfristig überwiegen, sei noch nicht absehbar, sagt Wackerbeck.
Stixandmore
15-09-2020, 21:15
Hatten sich nicht ein Großteil der Belegschaften großer Unternehmen dafür ausgesprochen, weiterhin im Homeoffice zu arbeiten:gruebel:
https://www.karriere.de/mein-recht/folgen-der-corona-krise-fuer-immer-homeoffice/26076006.html
https://www.google.com/amp/s/rp-online.de/panorama/coronavirus/betriebe-wollen-nach-corona-mitarbeiter-weiter-ins-homeoffice-schicken_aid-52172399%3foutput=amp
Die Österreicher scheinen es auch zu befürworten:
https://www.google.com/amp/s/www.karriere.at/blog/homeoffice-nach-corona-umfrage.html/amp
Etc, etc
Little Green Dragon
16-09-2020, 07:52
Sollte hier jemand bewusst falsch zitieren?
Aussage: In der Gesamtbetrachtung fällt die Bilanz negativ aus
Der dazu passende Teil aus dem Artikel:
“Eine detaillierte Studie des Beratungsunternehmens PWC am Beispiel von Großbritannien kommt zu dem Schluss, dass - positive und negative Effekte aufgerechnet - die Volkswirtschaft insgesamt Einbußen von rund 15,3 Milliarden Pfund (16,6 Milliarden Euro) pro Jahr erleiden dürfte, sollte nicht ein Großteil der Büroangestellten an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.
Warum man dazu dann Teilaussagen zum HO heranzieht ist wenig schlüssig.
Und überhaupt. Des heißt "Dahoam-Bürro".
Katamaus
16-09-2020, 08:06
Nicht genau zu beziffern und daher nicht mit in die Berechnung eingeflossen ist der Effekt des Homeoffice auf die Produktivität der Büroangestellten selbst und damit auf ihre Arbeitgeber.
[....]
Ob Vor- oder Nachteile langfristig überwiegen, sei noch nicht absehbar, sagt Wackerbeck.
Warum man dazu dann Teilaussagen zum HO heranzieht ist wenig schlüssig.
Hatte ich mich auch gefragt. Nach dem, was ich so bei uns in der Firma erlebe, dürfte dieser Effekt ohnehin eher negativ sein. Wenn das dann „nicht zu beziffern“ ist, wird es dadurch auch nicht besser. :D
Anstatt das jetzt die Lehrer jedes Kind was im Unterricht 2x genießt hat von der Schule ausschließen und zum Arzt zum testen jagen (wo der Arzt dann in den allermeisten Fällen doch nicht testet) und ähnlichem Unfug sollte man tatsächlich vielleicht die Schwerpunkte einfach anders setzen.
Vorsicht! Gerade in der Grundschule gehört eine nicht unerheblich Menge an Lehrern zur Risikogruppe und kommt bei den Kleinen stark mit deren Körperflüssigkeiten etc. in Kontakt. Da haben einige Angst.
@Drache: Du legst Dir auch immer alles so zurecht wie du es brauchst. Deine ersten Beitrag zum Thema HO bezieht sich ja auf Corona und erweckt den Eindruck, dass Corona bedingtes HO Milliarden kostet.
Im Beitrag steht aber auch:
Sollte der durch die Pandemie ausgelöste Trend zum Arbeiten im Homeoffice anhalten, steht der Wirtschaft ein Milliardenschaden ins Haus
Und
Ob Vor- oder Nachteile langfristig überwiegen, sei noch nicht absehbar, sagt Wackerbeck.
Ob der Trend anhält ist noch gar nicht sicher!
Nebenbei, ob hier wirklich alles sauber gegen gerechnet wurde sei auch mal dahin gestellt.
Ein stark gestiegener Anteil an HO könnte bei einigen unsere Kernprobleme für deutliche Entlastung sorgen:
- Mangelnder / teurer Wohnraum in Städten
- Aussterbende Dörfer (inklusive Verlust von Arbeitsplätzen)
- Hohe Folgekosten verursacht durch Verkehr (Lärm, CO2, Feinstaub, etc…) und die dafür benötigte Infrastruktur
Und aus meiner eigenen HO Erfahrung. Der Bäcker in Arbeitsplatznähe hat dadurch Einbußen, der Bäcker hier im Ort dafür Mehreinnahmen. Viele Kollegen haben sich neue Bürostühle (und anderes Equipment angeschafft).
Die Tankstelle und mein Automechaniker verliert natürlich Geld (weniger Kilometer auf der Straße), dafür profitiert aber der örtliche Buchladen (mehr Zeit zum Lesen) und die Biergärten (abends früher zuhause).
Dabei deutlich höhere Produktivität (weniger Lärm, kürzere Wege) bei deutlich weniger Stress (auch hier: Folgekosten).
Aber das wäre dann wohl einen eigenen Thread wert.
Bzgl. Anzahl der Fälle und Strenge der Maßnahmen. Einige scheinen da auch Ursache und Wirkung gerne mal zu vertauschen. Die strengen Maßnahmen (z.T. auch überzogenen) sind eine Reaktion auf steigende Fallzahlen und nicht umgekehrt.
Ich bin nicht viel älter als du. Ich habe auch keine Angst, ich bin nur nicht doof.
Wie viele deiner Aussagen kann man davon nix überprüfen sondern muss glauben. :)
Little Green Dragon
16-09-2020, 09:47
@Drache: Du legst Dir auch immer alles so zurecht wie du es brauchst.
Öhm - Nö.
Ich habe lediglich den Artikel samt Überschrift so wie sie vom Autor verwendet worden ist verlinkt.
Das einige dann offenbar nur den Titel und max. noch den letzten Absatz des Artikels überfliegen ohne zu verstehen worum es da eigentlich geht und welche Zusammenhänge bestehen - dafür kann ich ja nichts.
Die zentrale Aussage der Studie ist eindeutig - für die Volkswirtschaft in ihrer Gesamtheit ist die Bilanz negativ.
Davon ab hat bisher jeder FM mit dem ich gesprochen habe geäußert, dass HO - korrekt betrachtet - für die Unternehmen nicht wirklich günstiger ist.
Denn „echtes“ HO bedeutet für den AG nicht, dass der Vater einer 4köpfigen Familie in einer 3 Zimmer Stadtwohnung dauerhaft am Wohnzimmertisch hocken muss.
Katamaus
16-09-2020, 10:00
Denn „echtes“ HO bedeutet für den AG nicht, dass der Vater einer 4köpfigen Familie in einer 3 Zimmer Stadtwohnung dauerhaft am Wohnzimmertisch hocken muss.
Richtig! Das darf er im Zweifelsfall nicht einmal. IT-Sicherheit, Arbeitsplatzsicherheit, etc. - muss alles auch im HO sichergestellt werden und das ist im Zwefelfall dezentral teurer zu organisieren.
(https://www.handelsblatt.com/technik/sicherheit-im-netz/kommentar-gefahr-im-homeoffice-unternehmen-muessen-bei-it-sicherheit-aufruesten/26119232.html?ticket=ST-784444-HQuEqiBXUGZYdseBpKlp-ap2)
Nachtrag bzgl. Produktivität:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/12929962-studie-digitale-versicherung-2020-70-prozent-mitarbeiter-homeoffice-effektiv-fehlender-austausch-papiergebundene-prozesse-belasten-produktivitaet-versicherer
Davon ab hat bisher jeder FM mit dem ich gesprochen habe geäußert, dass HO - korrekt betrachtet - für die Unternehmen nicht wirklich günstiger ist.Dann hast du mit den Falschen gesprochen. Die Medizinische Hochschule Hannover zum Bleistift ist für die Textverarbeitung mehr oder weniger angwiesen auf HO Mitarbeiter. Schlicht und ergreifen weil auf dem Gelände in der Innenstadt der Platz begrenzt ist. Jedes Heimbüro entlastet die Klinik. Und die Mitarbeiter sitzen hat drumrum in den Dörfern und sparen sich den Rush Hour Stau. Vorteil für beide Seiten.
Little Green Dragon
16-09-2020, 10:37
Die hatten das in der MHH aber schon vor Corona - insofern kann man das wohl kaum als Referenz für Unternehmen zu Grunde legen die sehr wohl über genügend Büroflächen verfügen.
Dann hast du mit den Falschen gesprochen. Die Medizinische Hochschule Hannover zum Bleistift ist für die Textverarbeitung mehr oder weniger angwiesen auf HO Mitarbeiter. Schlicht und ergreifen weil auf dem Gelände in der Innenstadt der Platz begrenzt ist. Jedes Heimbüro entlastet die Klinik. Und die Mitarbeiter sitzen hat drumrum in den Dörfern und sparen sich den Rush Hour Stau. Vorteil für beide Seiten.
Könnte zwischen Klinik und Privatwirtschaft möglicherweise ein Unterschied bestehen?
Katamaus
16-09-2020, 11:03
https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/sozialfluegel-der-cdu-fordert-unternehmen-sollen-fuer-homeoffice-zahlen-16954901.html
Katamaus
16-09-2020, 11:09
Könnte zwischen Klinik und Privatwirtschaft möglicherweise ein Unterschied bestehen?
Ich denke, das hängt sehr stark vom Arbeitsplatzprofil bzw. der Tätigkeit ab. Ein Kumpel von mir, der in einem globalen Unternehmen im gehobenen Management tätig ist, arbeitet zu 95% von zu hause und meint, das klappt super (sind eh über alle möglichen Offices verteilt und er hat meistens Telefonkonferenzen oder bearbeitet Mails :D) Ich hingegen kann zuhause bei weitem nicht so effizient arbeiten (viel Interaktion mit Kollegen vor Ort, viele verschiedene Anwendungen offen, etc.).
Den Königsweg, wie bisweilen dargestellt, kann ich im HO jedenfalls nicht erkennen und wenn Unternehmen gezwungen sind, Leute im HO zu belassen, welche nicht bereits vorher aus eigenem Antrieb dort waren, dann sollte dass eher mal belastend sein.
Die hatten das in der MHH aber schon vor Corona - insofern kann man das wohl kaum als Referenz für Unternehmen zu Grunde legen die sehr wohl über genügend Büroflächen verfügen.
Doch kann man. Miete kostet die Bürofläche trotzdem. Außerdem ging es darum, ob es für eine Firma und/oder Mitarbeiter vorteilhaft sein kann. Und das kann es sehr wohl. Ich für meinen Teil spare beim HO ca. 1,5h Arbeitsweg. Die Zeit kann ich anderweitig nutzen und kosten tuts auch weniger. Ich sehe da auch wenig Nachteil für den AG.
Könnte zwischen Klinik und Privatwirtschaft möglicherweise ein Unterschied bestehen?
Nein, die Klinik muss wirtschaftlich arbeiten. Und in Punkto HO sehe ich erst Recht keinen Unterschied.
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