bezieht sich das auf den fall, den ich meine? ist das der selbe? ich hab das vor einigen wochen gelesen (und natürlich nicht WÖRTLICH im kopf gespeichert).
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ist ein beispiel,wie das läuft, wenn frau (und mann) meint, sich mit einem messer "selbstverteidigen" zu können (wegen grapschen!) und keine ahnung, training und selbstkontrolle hat.
DAS ist genau das verhalten, das mancher politiker zum anlass nimmt, die führbarkeit von messern immer weiter einzuschränken (und nicht die terror-angriffe. der zusammenhang wird nur aus politischem kalkül hergestellt und eh von kaum jemand ernst genommen).
hätte sie auch zugestochen, wenn der grapscher ein einheimischer aus der nachbarschaft gewesen wäre? ob sie das messer geführt hat, um es als alltagswerkzeug zu nutzen, oder eher, um sich gegen migrantische grapscher zu "selbstverteidigen" (bahnhöfe gelten da ja als besonders gefährlich, wenn man die nachrichten so verfolgt)?
ausserdem: das durfte sie ja gar nicht - so oder so... messerverbot in bahnhöfen! :-§
edit: um ein relativ kleines und nicht dafür extra konstruiertes messer frontal ins herz zu rammen, bedarf es nicht einer zufälligen bewegung, sondern enorme kraft. entweder, sie hat mit voller wucht gestochen, oder er ist ihr ins messer gerannt. wie beschrieben, ist das kaum möglich (evtl. großer zufall, wenn der winkel passte, die einstichstelle zwischen den rippen war und die klinge horinzontal eindrang, dqann reicht auch weniger kraft, aber immer noch keine zufällige bewegung....).
wenn ich mit großer wucht auf torso oder kopf einwirke, dann ist das klare tötungsabsicht oder eben unkontrollierte panik (wegen grapschen? weil er sich gegen das messer wehrt? in letzterem fall: selbst verursacht.)
wer nicht mit einem messer im SV sinne umgehen kann und es nicht als alltagswerkzeug oder talisman/fetisch (:D) oder so bei sich hat, sondern als waffe, soll es zu hause lassen. wer sich unter stress nicht unter kontrolle halten kann, der soll es zu hause lassen. wer meint, ein messer wäre ein adäquates mittel, um sexuelle belästigungen zu stoppen, soll es zu hause lassen. wer bahnhofsmigrantenparanoia hat, die einem suggeriert, in lebensgefahr zu sein, wenn man bahnhöfe betritt, soll es übrigens auch zu hause lassen.
jetzt dreht er wieder durch...
...da kann nur Rassismus hintergesteckt haben, na klar... :vogel:
das mit den terror-angriffen ist natürlich bullshit, aber das konnte man halt so schön zum anlass nehmen, da ja noch die bilder von dem in mannheim von einem islamisten erstochenen polizisten präsent waren. man muss das eisen halt schmieden, solange es heiss ist. :rolleyes:
bei deinem ersten satz gehe ich aber nicht mit, da in dem zuletzt geschilderten fall aus kaiserslautern die konstellation schon recht ungewöhnlich war, da - stand jetzt - eine frau bei der abwehr eines (angeblichen) sexuellen übergriffs übers ziel hinausgeschossen zu sein scheint, wohingegen der eigentliche "klassische" fall ist, dass irgendwelche jugendlichen männlichen testosteronbolzen aus nichtigem bzw. nicht vorhandenem anlass leute wegmessern. da klang das mit dem terror halt besser... ;)
nun ja, stand jetzt war es aber ein migrantischer grabscher hier. der rest ist spekulation.Zitat:
hätte sie auch zugestochen, wenn der grapscher ein einheimischer aus der nachbarschaft gewesen wäre? ob sie das messer geführt hat, um es als alltagswerkzeug zu nutzen, oder eher, um sich gegen migrantische grapscher zu "selbstverteidigen" (bahnhöfe gelten da ja als besonders gefährlich, wenn man die nachrichten so verfolgt)?
kleiner tipp: die staatsanwaltschaft wird eine dicke ermittlungsakte inklusive videomaterial haben und auch, wenn eine anklageschrift sicherlich nicht das urteil vorwegnimmt, lässt es rückschlüsse zu, wenn weder mord noch totschlag sondern körperverletzung mit todesfolge angeklagt werden sollen...Zitat:
edit: um ein relativ kleines und nicht dafür extra konstruiertes messer frontal ins herz zu rammen, bedarf es nicht einer zufälligen bewegung, sondern enorme kraft. entweder, sie hat mit voller wucht gestochen, oder er ist ihr ins messer gerannt. wie beschrieben, ist das kaum möglich (evtl. großer zufall, wenn der winkel passte, die einstichstelle zwischen den rippen war und die klinge horinzontal eindrang, dqann reicht auch weniger kraft, aber immer noch keine zufällige bewegung....)
es gibt da nen schönen satz: "nur, weil du paranoid bist, heist das nicht, dass sie nicht hinter dir her sind."Zitat:
wer bahnhofsmigrantenparanoia hat, die einem suggeriert, in lebensgefahr zu sein, wenn man bahnhöfe betritt, soll es übrigens auch zu hause lassen.
klingt witzig, aber am ende des tages ist die frau hier scheinbar tatsächlich am bahnhof von einem migranten belästigt worden. diese eventuelle angst, die du hier unterstellst, war wenn also nicht so weit hergeholt, wie du hier nahelegst. das sie dabei in lebensgefahr war, das zu verkaufen ist nun der job ihres verteidigers...
Um das abschließend zu klären, müsstest Du Deinen schon verlinken.
Allerdings glaube ich nicht, dass in Deutschland so viele 60+ Männer beim Arschgrabschen an einem Stich i'ns Herz durch das arschgegrabschte Opfer versterben.
Eventuell nicht mal inhaltlich.
Dass es zwischen dem Pograpschen und dem Stich ein Wortgefecht und ein Gerangel gab, scheint mir nun nicht unwesentlich zur Beurteilung.
Hättest Du den Sachverhalt auch verkürzt dargestellt, wenn eine Migrantin sich gegen einen Nazi gewehrt hätte?
ja und die tatsächliche Geschichte lässt die Vermutung zu, dass der durch Worte nicht so einfach zu überzeugen war, von der Frau abzulassen.
Außerdem ist die Frau selbst Ausländerin.
@Stich in's Herz:
Da gab es auch mal einen Fall in Berlin, wo einer sich gegen einen Raubüberfall ("Abziehen") von zwei Jugendlichen wehrte und plötzlich lag einer der beiden tot auf dem Boden.
Ging nach meiner Erinnerung nach als Notwehr durch.
wo stand nun, dass die Frau oder ihr Verteidiger behaupteten, sie wäre in Lebensgefahr gewesen?
Ich hab nur das hier gelesen:
Die Frau erklärte, sie habe in Notwehr gehandelt,
um den Mann auf Abstand zu halten und sich zu verteidigen.
Der Notwehrparagraph schützt auch andere Rechtsgüter als das Leben.
"sv" mit einem messer kann mit schwerwiegenden folgen enden. vorallem die gewaltspirale ist fatal. täter nutzen messer und unbescholtene bewaffen sich dann auch mit messern.
das ist die folge, wenn man keine weitläufigen verbotszonen durchsetzt!
Hier gibt es nur einen, der ständig rassistische Thesen aufs Tapet bringt* und das bist Du. Bei einem Mal würde ich nicht so reagieren... Dass dir nichts besseres einfällt, als deine geliebte Rassismuskeule einfach weiter zu schwingen - nun eben in meine Richtung - war genau so abzusehen. Langweilig und flach nenne ich das. :rolleyes:
*Die Faselei von "geborenen Messerstechern", "Kriminalität in den Genen mancher Völker", oder "Gewalt im Blut" mal als besonders prägnante Beispiele. Niemand außer dir kommt hier mit solchem ausgewiesenen Bullshit.
du verhöhnst die opfer sexueller gewalt, die in der jeweiligen situation durch angst oä nicht rechtssicher handeln können, und es so möglicherweise zur überschreitung der notwehr kommt. wenn man nichts an der bestehenden situartion ändern will, ist bewaffung von frauen mit messern oder spray zwangsweise die folge.
Mir erschließen sich auch die Zusammenhänge nicht. Erst wurde geschrieben:
Dann:
Waren die Grappscher bewaffnet und deswegen haben die Opfer aufgerüstet oder wie? Und wie ändert man was an der Situation? Grappschverbotszonen könnten da sicher helfen...
Die gibt es seit 2016 landesweit (§184i StGB)
(1) Wer eine andere Person in sexuell bestimmter Weise körperlich berührt und dadurch belästigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn nicht die Tat in anderen Vorschriften dieses Abschnitts mit schwererer Strafe bedroht ist.
In Berlin denkt man über Männerverbotszonen nach:
https://www.rbb24.de/panorama/beitra...ehr-kapek.html
Hintergrund des Vorschlags ist eine Vergewaltigung im Frühjahr dieses Jahres in einer Berliner U-Bahn. Ein 33 Jahre alter Mann wird verdächtigt, eine Frau auf der Linie U3 im Stadtteil Zehlendorf zunächst sexuell genötigt und anschließend vergewaltigt zu haben. Nach der Tat soll er das Fahrzeug verlassen haben und mit dem Bus weiter gefahren sein. Nach einer öffentlichen Fahndung wurde der mutmaßliche Vergewaltiger wenige Wochen später gefasst.
Laut aktuellem BVG-Sicherheitsbericht passieren pro Tag im Durchschnitt mehr als elf Gewalttaten in U-Bahnen, Bussen und auf Bahnhöfen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Demnach waren es im vergangenen Jahr insgesamt 4.181 Körperverletzungen, Nötigungen, Raubüberfälle und Sexualdelikte. Das war der höchste Wert der vergangenen zehn Jahre. Die Zahl der Sexualdelikte steigerte sich seit 2014 (68) kontinuierlich auf 313 im Jahr 2022. 2023 wurden 259 Vorfälle registriert. Die Zahl der Nötigungen stieg von 284 (2014) auf 636 im vergangenen Jahr.
WHAT??????
wo????
was hast du denn geraucht?
es ist zum kotzen. ekelhaft, einfach so was in den raum zu stellen. spinnst du jetzt völlig?
du schreibst das so, als sei ich derjenige der genau so was gegenüber anderen menschen äußert?
schau dir mal an, wie du da was formuliert hast!
ist es für dich also rassistisch, rassismus zu kritisieren? meinst du das so? dann sag es auch so, dass andere es verstehen und nicht MICH für denjenigen halten, der diese dinge anderen ethnien zuschreibt!
sachen gibt's. :wuerg:
Okay, zwei drei Dinge:
- Bitte zurück zum Thema. Sachlich bleiben, nicht persönlich werden.
-Pflöte: ich bitte dich, diese unterstellten Aussagen zu belegen oder den Beitrag zu entfernen und dich zu entschuldigen. Ansonsten werde ich wohl da Maßnahmen ergreifen müssen.
Ich bitte alle, sich an die Forenregeln zu halten und eine sinnvolle, zivilisierte Diskussion zu führen.
https://www.kampfkunst-board.info/fo...37#post3909737
Niemand, wirklich niemand schreibt dort etwas davon, dass "Ausländer nicht anders könnten" weil sie "genetisch so programmiert" seien. Nochmal: niemand schreibt so etwas, nichtmal im Ansatz (edit: außer amasbaal natürlich). Und trotzdem kommt das als Erwiderung auf meine Frage, warum das, was er selbst schreibt, bei mir plötzlich rassistisch/ausländerfeindlich sein soll.Zitat:
ne, weil es nicht um ausländer geht, die angeblich so sind, wie sie sind, weil sie nicht anders können, da sie ja per "herkunft", ethnie, oder gar, dann wirds richtig rassistisch, genetisch propgrammiert sind, sondern um hiesige subkulturen, die aus gründen v.a. aus migrantenkindern bestehen, deren kulturelle inhalte gar nichts mit den "heimatländern" der vorfahren der gangstas zu tun haben.
Andere Beispiele wie z.B. der "geborene Messerstecher" - den er mir einfach mal in den Mund gelegt hat, um sich dann so darüber zu echauffieren, als hätte ich es tatsächlich geschrieben - befinden sich wohl im Politikbereich.
Das Muster ist immer das gleiche. Er ist jedesmal der erste, der von Genetik, angeborenen Eigenschaften oder Rassismus anfängt. Jedes einzelne Mal...
Neuestes Beispiel ist die aktuelle Diskussion. Wer hat mit dem Unsinn hier angefangen? Wer hat hier Rassismus ins Spiel gebracht?
:motz::motz:
Gerade guter Leitartikel im aktuellen Spiegel Magazin zum Thema Gewalt und Sicherheitsgefühl allgemein.
Ich sehe keine Selbstverständlichkeit, dass ein trainierter Messerbesitzer pe se für so eine Reaktion nicht in Frage kommt. Gibt auch genug tranierte Waffenschützen, die
schon Leute auf dem Gewissen haben.
Nur soviel: Ich finde diese Fragen an dieser Stelle völlig deplaziert. Da kann ich Pflöte recht gut nach vollziehen. Es ist noch nicht mal sicher, ob die Frau- US-Amerikanerin - eine Weiße ist. Leider gibst du hier ein Beispiel wie man PC bzw. Anti-Rassismushaltung ad absurdum führen kann.Zitat:
...hätte sie auch zugestochen, wenn der grapscher ein einheimischer aus der nachbarschaft gewesen wäre? ob sie das messer geführt hat, um es als alltagswerkzeug zu nutzen, oder eher, um sich gegen migrantische grapscher zu "selbstverteidigen" (bahnhöfe gelten da ja als besonders gefährlich, wenn man die nachrichten so verfolgt)?
ausserdem: das durfte sie ja gar nicht - so oder so... messerverbot in bahnhöfen! :-§
Seht ihr eventuell einen Unterschied zw. Vorurteile und Rassismus ?
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das jedes Vorurteil , jeder Filter den man in Bezug zu Herkünften , Ethnien hat , . gleich Rassismus sein soll/muss .
ich halte Japaner für sehr diszipliniert ... dürfte aber auch eher ein Vorurteil sein und muss im Kontext gesehen werden . Ist aber ev. schon rassistisch?
Problematisch wird es mMn, wenn man jedem Mitglied einer Gruppe eine Eigenschaft zuordnet, welche kein Auswahlkriterium zur Mitgliedschaft zu eben dieser Gruppe darstellt, auch wenn es mittelbar (z.B durch langen (ausschließlichen oder überwiegenden) Kontakt zu anderen Mitgliedern der Gruppe und einer daraus zwangsweise entstehenden spezifischen Kultur) zu Effekten auf das Verhalten kommen kann, die weit über die ursprünglichen Auswahlkriterien hinaus gehen können und hinaus gehen. Das sind dann aber immer noch statistische Effekte bzw. Wahrscheinlichkeiten innerhalb der Gruppe, welche keine gültige Beschreibung jedes einzelnen Mitglieds darstellen, gar nicht darstellen können.
Konkret meine Meinung zur Aussage über Japaner:
„Japaner sind sehr diszipliniert“ -> kommt drauf an, wie es gemeint ist
„Er ist Japaner, er muss also sehr diszipliniert sein“ -> immer falsch, rassistisch
„In Japan gibt es vergleichsweise viele sehr disziplinierte Menschen“ -> ist okay, kann unabhängig davon aber wahr oder unwahr sein
„Ich habe bisher nur sehr disziplinierte Japaner kennengelernt“ -> ist auch okay, wer will es einem absprechen?
Ich denke, das ist nicht schwer zu verstehen und wird auch intuitiv so genutzt und verstanden.
Dieser letzte satz ist sehr interessant vor allem in Zusammenhang zu dem hier
Zitat:
„Ich habe bisher nur sehr disziplinierte Japaner kennengelernt“ -> ist auch okay, wer will es einem absprechen?“
Wenn nun jemand bestimmte Erfahrung mit einer Gruppe von Menschen gemacht hat und nun Vorbehalte ihnen gegenüber hat , sind die dann automatisch rassistisch , auch wenn die Erfahrungen echt sind , denn wie du schon sagst, "wer will es absprechen" ?
Solange man ein Beispiel nimmt was einen positiven Touch hat, sehe ich mehr Bereitschaft darüber neutral zu diskutieren und ein intuitives Verstehen was gemeint ist , wird sogar betont .. Sobald es aber "scheinbar" gegen jemand oder welche geht , ändert es sich oft und das differenzierte Betrachten löst sich auf. Darauf wollte ich mit meiner Eingangsfrage hinaus.
ein beispiel für cam67s argumentation:
habe mail mit einem diskutiert der die these vertrat, dass alle schwarzen faul sind und nur von sozialhilfe leben. er beschrieb das als seine erfahrung, da er angab in französisch guyana unter schwarzen zu leben und alle würden von sozialhilfe leben. er auch.
für ihn war es seine persönliche erfahrung.
für mich was diese generelle aussage rassistisch. ich kenne da nämlich auch gegenbeispiele.