Pocken, Keuchhusten, Diphterie, Masern...
alles Tröpfcheninfektion.
Ich bezog mich also weniger auf "Erkältungen".
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Ja, klar. Aber soweit ich das überblicke, hat auch noch niemand hier dem Impfen "gegen alles für alle" das Wort geredet. Und auch bei der Impfpflicht kann es natürlich nur um ein paar wenige Erreger gehen, bei denen das eben seuchenmedizinisch besonders sinnvoll ist. Grippeimpfungen etwa, da sind sich doch eigentlich die seriösen Fachleute auch einig, sind überhaupt nur für bestimmte Personengruppen empfehlenswert.Zitat:
Ich möchte nur noch zu bedenken geben, dass auch Impfungen Nebenwirkungen haben (es heißt nicht umsonst „keine Wirkung ohne Nebenwirkung“).
Die olle Hildegard, würde sie heute leben, würde sich, progressiv wie sie war, wahrscheinlich an den Kopf fassen, wenn sie erfahren würde, dass man seine Kinder heute bequem gegen Sachen impfen lassen kann, die zu ihrer Zeit zur enormen Kindersterblichkeit beigetragen haben, und es nicht tut. So bescheuert ist manchmal die Welt.
Achja, da fällt mir wieder ne Reportage ein, über die Touareg. Da lebte so ne Familie ganz einfach, völlig isoliert mitten in der Wüste. Die fragten den Reporter als erstes, ob er denn Arzt sei. Als der verneinte, verloren sie schlagartig das Interesse an ihm. Diese Leutchen wussten die moderne Medizin zu schätzen. Scheint in der Tat`n Wohlstandsproblem zu sein.
In Japan sieht man ziemlich viele Leute standardmäßig mit Mundschutz in der Öffentlichkeit rumlaufen. Das find ich eher bizarr.Zitat:
Tröpfcheninfektion
Man sollte es halt auch nicht übertreiben. Mit dem meisten wird das Immunsystem auch ganz gut fertig, wenn man seine Kindern nicht gerade in der Schweinescheiße zur Welt bringt. Dazu gibts das ja.
Nein kein Bullshit :-))
Pauschal alles mit Bazillol einsprühen ist sicher der falsche Weg aber ab und an mal drüber nachdenken was man besser nicht machen sollte ist kein grosser Aufwand.
Z.B. nach dem Anfassen von Geländern oder S-Bahntüren nicht im Gesicht rumfingern oder etwas essen,beim Niesen das Gesicht Richtung Boden und keine Hände davor,nicht immer jedem die Hand geben müssen - gerade in der Erkältungszeit,etc.
Ganz simple Sachen mit denen man sich selbst und andere vor diesem oder jenem durchaus schützen kann - ohne Aufwand oder Chemie.
Ist doch sportlich normal. Wer einen Spiel-Ball hat, wird halt auch angegriffen :D
Impfen: Als Kind ja (danach beidseitig Mittelohrentzündung (wie viele Kinder (!). In der Behandlungs-Folge Aminoglykosidvergiftung). Dann noch bei der BW ;). Danach nicht wieder.
Liebe – ist bei so was auch ganz schön hilfreich :)
.
Hab ich das jetzt richtig verstanden:
Man hat in Deiner frühen Jugend erwartet, dass die typischen Kinderarztimpfungen gegen Mittelohrentzündung hilft,
und als das nicht so war, hat man diese Entzündung mit Frostschutzmittel behandelt, wovon Du vergiftet wurdest?
gruß hafis
p.s.:
aber ich glaube, dass Frostschutzmittel höchstwahrscheinlich vegan ist ...
Let me google that for you:
Aminoglykoside ? WikipediaZitat:
Aminoglykosid-Antibiotika, kurz Aminoglykoside, zählen zur Gruppe der Oligosaccharid-Antibiotika, mit Kombinationen aus Aminozucker- und Cyclohexan-Bausteinen. Sie bilden eine große, noch immer anwachsende Gruppe von ca. 200 wasserlöslichen Antibiotika. Die Ausscheidung erfolgt mit einer kurzen Halbwertszeit von etwa zwei Stunden vorwiegend über die Nieren.
Streptomycin war das erste Aminoglykosid-Antibiotikum, das bereits 1944 durch die Gruppe um Selman Waksman entdeckt wurde. Nachfolgend wurden viele ähnliche Wirkstoffe aus Actinomyceten vor allem der Gattungen Streptomyces und Micromonospora isoliert.
Konventionsgemäß werden die Aminoglykosid-Antibiotika aus der Gattung Streptomyces mit dem Suffix -mycin bezeichnet, während diejenigen aus der Gattung Micromonospora mit dem Suffix -micin benannt werden.
Die Aminoglykosid-Antibiotika wirken stark bakterizid durch Hemmung der Proteinbiosynthese bei sich teilenden und nicht-teilenden Erregern, indem sie an die 30S-Untereinheit der Ribosomen ankoppeln[1] und Ablesefehler der mRNA verursachen. Dadurch werden fehlerhafte Proteine gebildet, die ihre biologische Funktion verlieren. In der Konsequenz werden z.B. defekte Proteine in die Zellmembran des Bakteriums eingebaut, was zur Lyse des Erregers führt.
Wegen ihrer geringen therapeutischen Breite müssen systemische Aminoglykoside sehr sorgfältig dosiert werden und sind daher typisch intensivmedizinische Antibiotika. Aminoglykoside reichern sich in Niere und Innenohr besonders an und wirken dort stark giftig (Nephrotoxizität, Ototoxizität).[2] Weitere mögliche Nebenwirkungen sind Atemlähmung, Allergien oder Blutbildungsstörungen. Bei einmaliger täglicher Gabe ist das Verhältnis von erwünschter zu unerwünschter Wirkung besonders günstig. Dies hängt damit zusammen, dass es sich bei den Aminoglykosiden um konzentrationsabhängige Antibiotika handelt, welche gut wirken, wenn die Spitzenspiegel weit über der minimalen Hemmkonzentration des Erregers liegen, die Talspiegel aber sehr niedrig sind (<1μg/ml). Die Nebenwirkungen hingegen verstärken sich wenn hohe Talspiegel zustande kommen, wie es bei häufigerer Gabe der Fall wäre. Das liegt daran, dass sich in den vor allem betroffenen Organen Niere und Innenohr der Wirkstoff anreichert und nur dann wieder ins Blut abgegeben wird, wenn die peripheren Spiegel niedrig sind, ist das nicht der Fall, weil die Talspiegel hoch sind, so bleibt der Wirkstoff in den Organen und schädigt sie. Daher ist es wichtig vor einer weiteren Gabe eine Talspiegelbestimmung durchzuführen.
Einige Aminoglykoside (Neomycin, Kanamycin) sind wegen ihrer Nephro- und Ototoxizität ausschließlich zur Behandlung lokaler Infektionen (Haut, Schleimhaut, Auge) angezeigt.
Die gibts aber glaub ich nicht auf Rezept.Zitat:
Liebe – ist bei so was auch ganz schön hilfreich
Jo, das hast Du schön gemacht ...
also, ich geb ja zu, dass Frostschutzmittel nur eine Differentialdiagnose war,
weil die Symptome durchaus vergleichbar sind;
aber: kein vernünftiger Kinderarzt schießt mit Kanonen auf Spatzen,
deshalb halte ich diese Vergiftung doch für recht unwahrscheinlich,
aber vielleicht müssten wir uns auch noch einmal über den Begriff der 'Vergiftung' unterhalten ...
gruß hafis
... und sogar mit Reim ;)
aber das ändert auch nichts daran, dass Kinderärzte im allgemeinen sehr gut ausgebildet und sich ihrer Verantwortung wohl durchaus bewusst sind.
also jetzt mal bitte Butter bei die Fische:
inwiefern werden unsere Kinder massenweise durch die Behandlung mit Antibiotika vergiftet?
gruß hafis
nachtrag:
ja, ich gebe zu, dass manch einer die Antibiotika durchaus als unfaires Mittel im Kampf gegen andere Lebensformen betrachten könnte, aber ...
Ich nehme an, "im Allgemeinen" bedeutet hier nicht "immer"?
Wie auch immer, die Aussage impliziert wohl, dass eine sehr gute Ausbilung davon abhält, vermeidbaren Schaden anzurichten?
Selbst eine sehr gute Ausbildung in einem bestimmten System befähigt nur so gut zu sein, wie es das System ist.
Ein hervorragend ausgebildeter Astrologe kann die Zukunft wohl genauso wenig voraussagen wie ich, obwohl er natürlich wortreich, mit Fachbegriffen seiner Kunst, erklären kann, warum es wieder nicht geklappt hat.
Die Suggestion, ein Fachmann könne (im Gegensatz zu einem Laien) "komplexe Informationen vollumfänglich und richtig beurteilen" klingt wahrscheinlich sehr schön und kompetent in den Ohren von den Freunden des oberflächlichen Denkens und der blinden Expertenverehrung, stammt aber wohl von jemanden, der kein Fachmann ist in Bezug auf die Entscheidungsprozesse von Menschen bzgl. komplexer Problemstellungen.
Kommt natürlich auch darauf an, was "richtig beurteilen" meint.
Es ist auch nicht so, dass die Ergebnisse bestimmter Studien nur vor dem Volk (laós) geheimgehalten werden, sondern auch vor den ausreichend gebildeten Fachmenschen, die solche Studien nachvollziehen und verstehen könnten und auch vor den sehr gut ausgebildeten und verantwortungsvollen Ärzten.
Kritik an Arzneimittelherstellern - "Die Pharmaindustrie ist schlimmer als die Mafia" - Gesundheit - Süddeutsche.de
Darüber hinaus ist Florett ja auch schon dem Kindesalter entwachsen und was damals vielleicht als sinnvolle Behandlung galt, ist heute aufgrund weiterer Erkenntnisse überholt.Zitat:
Peter C. Gøtzsche: Ja, der weltweit größte Medikamentenhersteller Pfizer zum Beispiel hat in den USA 2009 nach einem Prozess wegen der illegalen Vermarktung von Arzneimitteln 2,3 Milliarden Dollar gezahlt. Das Unternehmen GlaxoSmithKline war 2011 sogar bereit, drei Milliarden Dollar zu zahlen, um einen Prozess wegen Arzneimittelbetrugs zu beenden. Bei Abbot waren es immerhin 1,5 Milliarden, Eli Lilly zahlte 1,4 Milliarden, Johnson & Johnson 1,1 Milliarden. Bei den anderen großen Unternehmen waren es Summen im zwei- und dreistelligen Millionenbereich. Immer ging es um Betrug und Irreführung, Bestechung oder Vermarktung nicht zugelassener Mittel.
@Terao hat’s mit seinem #252 richtig angedeutet.
Ja.
Wie das halt bei jedem Handwerker, Feuerwehrmann, usw. auch sei…
Schon der Name macht’s doch offensichtlich: ANTI BIO.
Außerdem bekommen die Kinderärzte von den späteren Symptomverschiebungen eher weniger mit, weil die kleinen Patienten dann größere geworden sind, wenn die sich entfalten…
Das deutet zudem @Aruna ja auch schon an, mit:
Zusätzlich werden die auch noch mit Desinformationen übermüllt und von den Formal-Akrobaten mit Schriftkrams feste eingewickelt, verschnürrt und fixiert – bis fast zu Bewegungslosen.
… oder halt auch auf „Teufel komm raus“ so lange als Außenseiter/Verschwörungstheoretiker gesehen bis zum „Geht-Nicht-Mehr“ – und dann kommt’s doch raus.
Insgesamt erlebe ich Konsumer, Vegetarier, Vegane, Rohköstler… die sich auf den Weg machen von größerer Bioverfügbarkeit zu profitieren, zwecks positiver Auswirkungen auf ihre eigene Bioverfügbarkeit – also eben gerade nicht ANTI BIO.
Dieser Prozess läuft unaufhaltsam – wie auch sein Gegenprozess…
.
Na klar, an der Pharmaindustrie gibts auch viel zu kritisieren. Und, ja, Überraschung: Auch Ärzte sind Menschen und machen gelegentlich Fehler.
Drum aber aus dem Namen der Antibiotika, also ausgerechnet der Stoffgruppe, die wohl mehr Leben gerettet hat als jede andere Substanz, die man zu Heilzwecken verabreicht, abzuleiten, die wär voll doof, und die Medizin sowieso in toto auf dem Holzweg, find ich dann doch irgendwie ziemlich gaga.
Logo. Menschlichkeit sollte keine Überraschung sein – eher Vorraussetzung…
Das nur so alleine gesehen könnte als ein wenig Gaga angesehen werden, ja.
AntiBiotika, Medikamente,… sollen ihren Sinn im Not-Fall oder Ernst-Fall haben – doch nicht im Normal-Fall.
Den Normal-Fall solllte der Mensch alleine durch sein dahingehendes Bioverfügbarkeitshandeln abzudecken in der Lage sein. Es braucht doch umso früher Medikamente als Mittel, je weniger Voraussetzung da ist, den Normal-Fall selbst abzudecken, durch eine hohe Spreizung der Robustheit durch Bioverfügbarkeit. Die Vorausetzungen dafür als junger Mensch zu schaffen sind doch eigentlich gar nicht schwer – was die Pharmas natürlich nicht so freut, wenn aus einem Normal-Fall schnell der Ernst- oder Not-Fall herausfanta- & -konstruiert werden soll.
Am besten gleich für alle – präventiv, versteht sich…
.
So - und das soll also nach deiner Meinung heißen: Es darf keine andere Meinung als die "Offizielle" und das rechtfertigt das Überbordwerfen teile des Grundgesetzes und Zwangsimpfungen - weil EINE Gruppierung der Gesellschaft, Schulmedihiner/Pharmaindustrie - IHRE Sicht der Dinge als einzig Gültige?
Denn solange ich nicht selber bestimmen kann, von wem und wie ich mich behandeln lassen möchte, ist es ganz eindeutig ein Eingriff in den Körper ohne meine Einwilligung - etwas als "körperliche Unversehrtheit" im Grundgesetz beschrieben wird.
Bist du wirklich so naiv, dass du nicht merkst, wo das hin führt?
@ Florett:
was hat die Bioverfügbarkeit mit dem Verzicht auf Antibiotika und Impfstoffe zu tun?
gruß hafis
Öhmm... kann es sein, dass Du da grad was durcheinanderbringst? Impfungen sind nun mal definitionsgemäß nur präventiv möglich. Und von ner Antibiotikapflicht war doch nie die Rede??Zitat:
Am besten gleich für alle – präventiv, versteht sich…
Irgendwie schon, ne?Zitat:
Das nur so alleine gesehen könnte als ein wenig Gaga angesehen werden, ja.
AntiBiotika, Medikamente,… sollen ihren Sinn im Not-Fall oder Ernst-Fall haben – doch nicht im Normal-Fall.
Dass das was für den Notfall ist, kann man doch sogar in der Wiki lesen. Also nix Ominöses, das die bösen Pharmariesen vor uns allen geheim halten.
Dann eben doch.
Habe ich das denn gesagt oder nur impliziert?
Keiner sagt, dass es die einzig gültige Sichtweise ist. Es ist aber die Vernünftigste. In den letzten Umfragen war auch die Mehrheit der Bevölkerung für eine (eingeschränkte) Impfpflicht.Zitat:
und das rechtfertigt das Überbordwerfen teile des Grundgesetzes und Zwangsimpfungen - weil EINE Gruppierung der Gesellschaft, Schulmedihiner/Pharmaindustrie - IHRE Sicht der Dinge als einzig Gültige?
Was heißt das schon? Klingt zwar hochdramatisch, aber auch das Schneiden der Haare oder Fingernägel/Fußnägel ist ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit. Neben dem "Recht auf körperliche Unversehrtheit" gibt es auch eine Fürsorgepflicht des Staates und da gilt es abzuwägen, zwischen einem Eingriff in der körperliche Unversehrtheit auf dem Niveau einer Lapalie gegen einen bestmöglichen Schutz der Allgemeinheit.Zitat:
Denn solange ich nicht selber bestimmen kann, von wem und wie ich mich behandeln lassen möchte, ist es ganz eindeutig ein Eingriff in den Körper ohne meine Einwilligung - etwas als "körperliche Unversehrtheit" im Grundgesetz beschrieben wird.
Die Pocken wurden Dank einer Impfpflicht ausgerottet.
Das ist doch keine Frage von Naivität. Es führt zunächst mal zu einer besseren Durchimpfungsquote, die auch dringend nötig ist.Zitat:
Bist du wirklich so naiv, dass du nicht merkst, wo das hin führt?
http://www.scinexx.de/redaktion/wiss...sernimpf2g.jpg
Quelle: http://www.scinexx.de/redaktion/wiss...sernimpf2g.jpg
Sonst führt das, wie auch in anderen Ländern mit (eingeschränkter) Impfpflicht zu gar nichts.
Solche Länder sind z.B.: die USA, Die tschechische Republik, einige der baltischen Staaten, Ungarn, Belgien, Italien, Frankreich etc.
Alles keine Länder, die ihre Leute aufs übelste Knechten und wo die Leute nicht weniger frei sind, als wir hier.
Frage zurück an dich: Was konkret, wo dies hinführt sehe ich denn nicht?
Ich sehe aber sehr wohl, wo es hinführt auf eine solche, von vielen Fachleuten empfohlenen Impfpflicht zu verzichten. Nämlich, etwa im Falle der Masern, zu 1-2 Toten pro tausend Infizierten und mehrere mit, teils erheblichen Komplikationen.
gab es schon mal in einem teil deutschlands...bis ca. 1989, hat super funktioniert.
Impfstoffe sind nicht Vegan...oh Wunder...liegt schon an der Produktionsweise. Ich hab selber jahrelang Tierversuche gemacht und kenne die strengen Gesetze, daher ist die Regelung sehr gut und 2013 nochmals verschärft worden. Viele Sachen lassen sich aber einfach noch nicht am Rechner simulieren.
Ich halt von veganer Ernährung nix. Zumal es keine ausreichende Langzeitstudien gibt. Aber es steckt ein super Marketing dahinter und ist gerade hip, das vergeht auch wieder :P . Die die ich kenne sind alle sehr intollerant und Bekehrungssüchtig. Ich hab nen Rind und 2 Schweine, die stehen bei Schwiegermutter auf dem Hof bekommen Bewegung und Gemüse vom Biobauern und Ende des Jahres werden sie geschlachtet. Und ganz ehrlich ich möchte um nichts auf der Welt auf den Geschmack verzichten. Supermarktfleisch gibts bei uns garnicht. Und ja ich töte selbst !!!!
Ja, genau wie die Polykliniken. Die jetzt als MVZs wiederkommen...
Ich bin ehrlich neidisch! :)
Kenne und vermisse daher eigene Zucht/Schlachtung und Anbau sehr. Man weiß, was man isst und es ist ein Genuss im Vergleich zu dem Supermarktschrott. Bewusste Ernährung mit Hirn und Herz ist das Zauberwort. Und Impfen. Pass mal auf was los ginge, wenn man plötzlich veganes Impfen bewerben würde. So schnell könnte die Pharmaindustrie gar nicht produzieren! :D
Es gab doch neulich diesen Gerichtsprozess. Ein Typ hat da ein Preisgeld ausgeschrieben, wenn man ihm die Existenz des Masernvirus nachweist.
Ein Arzt hat das gelesen und die "Herausforderung" angenommen.:D
Naja, wie dem auch sei, letztlich ging es vor Gericht und der Arzt bekam Recht.
Ich habe ein Interview mit dem Arzt gehört und was der da beschrieben hat, das ist schon krass.
Diese Impfgegner sind keine verblendeten Naturromantiker, jedenfalls nicht alle, sondern teilweise auch krass radikalisierte Spinner. Der Arzt steht im Moment unter Personenschutz. Und was der berichtet, wie da welche, als Reporter getarnt rausfinden wollten, wo er wohnt, ihm Beihilfe zum Massenmord vorwerfen, Morddrohungen... ein Wahnsinn. Interessant, aber auch erschreckend zu hören. Er sagt, er sei selber überrascht, in welches Wespennest er da gestochen habe.
dazu fällt mir nur das hier ein:
Die Renaissance des Irrationalen: Über die Unsitte, abstrusen Heilslehren anzuhängen @ gwup | die skeptiker
Zitat:
Die Renaissance des Irrationalen: Über die Unsitte, abstrusen Heilslehren anzuhängen
Der Beitrag von Franziska Dzugan und Alwin Schönberger dreht sich primär um die jüngsten Masern-Ausbrüche (jetzt auch in Berlin) und die Impfgegner:
Je abseitiger die Idee und je größer die Diskrepanz zur Realität, desto reizvoller finden das bestimmte Personenkreise.
Und hier sind wir beim eigentlichen Problem angelangt: Wäre es bloß eine Horde verbohrter Halbirrer, die mit allerlei kruden Kopfgeburten weitgehend unter ihresgleichen bleiben, könnte man das Thema getrost abhaken.
Tatsächlich aber gibt es eine nennenswerte Zahl von Leuten, die ein offenes Ohr dafür haben und bereit sind, jeder Vernunft krass zuwiderlaufenden Humbug gegen Erkenntnisse aus jahrzehntelanger globaler Forschung abzuwägen, also entsetzlichen Quatsch und faktenbasierte Wissenschaft als gleichberechtigte Positionen zu betrachten.
Das ist gefährlich, bisweilen lebensgefährlich.”
Ja, hast du, z.B. mit diesem Wortlaut:
"Der Beratungspflicht muss eine Impfpflicht folgen, "
Das alleine schließt schon aus, dass mehr als "die offizielle Ansicht" zählen darf.
Du vergisst immer noch, dass nach dem Grundgesetz jeder selbst zu entscheiden hat, was mit seinem Körper gemacht wird. Natürlich ist die Meinung mancher Schulmediziner, dass eine Impfung nicht der "körperlichen Unversehrtheit" entgegen steht. Das ist aber nur eine Meinung und nichts, was sie jemals unter Beweis oder gerichtlich prüfen lassen haben.
Was du also unter dem Strich sagst, ist dass du eine der wichtigsten Sätze des (Bundesdeutschen) Grundgesetzes streichen lassen möchtest. Und ich frage nochmal, ob dir klar ist, wo so was hin führt?
Übrigens kenne ich schon einige Leute, die in irgendeiner Form medizinisches Fachpersonal sind. Kein Einziger von denen hat - außer unter Druck vom Arbeitgeber - an den Massenimpfungen gegen Grippe Teil genommen, weil sie diese auch für Sinnlos halten.
Völliger Quatsch. Was ist das denn für ein Stuss?!
Zitat:
Du vergisst immer noch, dass nach dem Grundgesetz jeder selbst zu entscheiden hat, was mit seinem Körper gemacht wird. Natürlich ist die Meinung mancher Schulmediziner, dass eine Impfung nicht der "körperlichen Unversehrtheit" entgegen steht. Das ist aber nur eine Meinung und nichts, was sie jemals unter Beweis oder gerichtlich prüfen lassen haben.
Nein, das vergesse ich keineswegs. Ich denke lediglich nicht in schwarz und weiß sondern setze in Relation. Hier, der Eingriff in die körperliche Unversehrtheit Einzelner vs. Schutz der Allgemeinheit. Terao, glaube ich, hat es schön gesagt, als er darauf hinwies, dass dieser Eingriff in die Persönlichkeitsrechte weit geringer ausfällt, als viele andere, die wie selbstverständlich akzeptiert werden. Ich halte, hier mit körperlicher Unversehrtheit zu kommen und ich kann es wirklich gerade nicht freundlicher ausdrücke,, für vollkommen bescheuert.
Dies ebenso.Zitat:
Was du also unter dem Strich sagst, ist dass du eine der wichtigsten Sätze des (Bundesdeutschen) Grundgesetzes streichen lassen möchtest.
Und ich frage wieder zurück, wo es denn hinführt. Wo hat eine Impfpflicht denn in anderen Ländern hingeführt? Ich habe Beispiele genannt.Zitat:
Und ich frage nochmal, ob dir klar ist, wo so was hin führt?
angesichts dessen, was der eine oder andere hier so von sich gegeben hat, möchte ich aus diesem artikel zitieren:
Esoteriker und Impfgegner - Immun gegen die Wissenschaft | Cicero Online
Zitat:
Aufklärung pendelt daher immer zwischen zwei Polen. Einerseits muss sie an dem Erklärungsanspruch wissenschaftlicher Rationalität festhalten, ohne dabei in Dogmatismus zu verfallen. Zugleich muss sie kritische Distanz wahren, ohne dabei zu einem blinden Kritizismus zu verkommen. Aufklärung ist ein kompliziertes Geschäft.
Und so ist es kein Wunder, dass unter dem Fähnchen der Aufklärung allerlei Irrsinn segelt: Da gibt es etwa die allseits beliebten Verschwörungstheoretiker, die hinter allem, was ihnen erklärungswürdig erscheint, eine allgewaltige Macht vermuten: den Mossad, die CIA, die Banken, die Rüstungslobby, die Pharmaindustrie – am besten alle zusammen.
Zitat:
Noch verbreiteter als der Glaube an die dunklen Machenschaften obskurer Mächte sind jedoch pseudowissenschaftliche Überzeugungen. Da ist man sich sicher, dass Außerirdische Einfluss auf unserem Planeten nehmen, dass Nahtoderlebnisse ein Leben nach dem Tod beweisen, da glaubt man an Telepathie und Präkognition. Naturheilkunde, Homöopathie und alternative Medizin erfreuen sich größter Beliebtheit. Man schwört auf die Heilkraft von Magnetbändchen und Heilsteinen, fürchtet sich vor Elektrosmog und Erdstrahlen, und angeblich seriöse Konzerne richten Feng-Shui-Büros ein, um die Energien im Raum besser zu lenken.
Das alles spielt sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts und über 250 Jahre nach Beginn der Aufklärung ab. Und bezeichnenderweise sind es zumeist Angehörige bildungsnaher Gesellschaftsgruppen, die diesem Unsinn anhängen. Da schwingt die Lehrerin das Pendel, der Manager rennt zu seinem Guru, der IT-Fachmann liest Bücher über morphologische Felder und der Ingenieur bekämpft seine Krebserkrankung mit einer Misteltherapie.
Zitat:
Woher dieser Irrsinn? Wie kommt es, dass halbwegs gebildete Menschen diesen Humbug ernst nehmen? Und woher die verbreitete Skepsis, ja Feindschaft gegenüber den Wissenschaften?
Eine nahe liegende Erklärung: Sehnsucht nach Wärme und Geborgenheit. Die Realität, so wie sie die Wissenschaften zeichnet, ist kühl, seelenlos und abweisend. Wie viel wärmer hingegen ist da die re-spiritualisierte Welt der Esoterik, mit ihren Energien, Strömen und Kräutern, dem „alten Wissen,“ das so viel Geborgenheit verspricht.
Zitat:
Das Hauptmotiv für den modernen Aberglauben liegt allerdings woanders. Das wird insbesondere an der tief sitzenden Impfskepsis deutlich, die in dieser Woche Berlin fast 70 neue Masernfälle bescherte – 637 in dieser Saison insgesamt.
Zitat:
Die Argumenten der Impfgegner lassen sich in zwei Gruppen einteilen: Da sind zunächst die Einwände, die sich erst gar nicht die Mühe machen, Wissenschaftlichkeit zu suggerieren: an den Impfungen würde sowie nur die Pharmaindustrie verdienen, und außerdem seien Krankheiten wichtig für die natürliche Entwicklung des Kindes.
Diese Mischung aus Kapitalismuskritik, Wissenschaftsfeindlichkeit und Naturkitsch zeigt, dass es hier nicht um eine wissenschaftliche Einschätzung geht, sondern um ein Lebensgefühl, eine Ersatzreligion.
Und auch die scheinbar wissenschaftlich daherkommenden Argumente sind im Kern quasireligiös: Etwa die Behauptung, Impfungen würden Autismus verursachen oder Multiple Sklerose. Würden diese Einwände auf wissenschaftlichen Überlegungen beruhen, könnte man sie leicht aus dem Weg räumen. Das kann man aber nicht, im Gegenteil.
Eindrucksvoll gezeigt haben das die beiden Politologen Brendan Nyhan und Jason Reifler. Denen gelang es mithilfe wissenschaftlicher Argumente zunächst, Impfgegner davon zu überzeugen, dass ihre Ansichten falsch sind. Doch diese Einsicht führte nicht dazu, dass die Impfgegner ihre Haltung aufgaben. Sie radikalisierte sich häufig sogar noch.
Mit anderen Worten: Vielen Impfgegner geht es nicht um rationale Argumente. Es geht ihnen um die Verteidigung ihrer Weltsicht. Und diese Weltsicht ist vollkommen immun gegen jeden wissenschaftlichen Einwand, sie ist ein Glaube, eine Religion. Denn Religionen sind nun einmal nicht evidenzbasiert.
im folgenden artikel, den ich auszugsweise zitiere, ist die rede vom "gefährlichen ego-trip der imfgegner".
ich finde, diese formulierung bringt es auf den punkt.
Gesundheit - Vom gefährlichen Egotrip der Impfgegner | Cicero Online
Zitat:
In der Impfsache geht es um so vieles: Da kumulieren Politik, Ethik und Glaube, Unsicherheit, Verschwörungstheorien, Halbwahrheiten bis hin zu nachvollziehbaren Ängsten in einer ungesunden Mischung. Manchmal einer tödlichen.
Was die Skeptiker fürchten: dem Körper durch das Impfen seine eigene Heilfunktion abzusprechen. Das „Unterdrücken“ der Krankheit führe erst recht zu chronischen Erkrankungen wie Allergien, glauben sie. Diese Allergien werden zusehends zum Messfaktor für die Gesundheit von Kindern. Ob langes Stillen, spielen im Dreck oder, der Beginn der Fütterung mit Kuhmilch – immer wird auf die Risikominimierung von Allergien hingewiesen. Wenn Karl dann trotzdem Neurodermitis bekommt, Klara Asthmatikerin ist und Claude Heuschnupfen hat, gucken die Eltern hilflos auf das defizitäre Kind.
grenzdebil ist ein passender ausdruck ...Zitat:
Der Allergologenverband Brandenburg verbreitet auf seiner Webseite die Ergebnisse einer Studie, die die Verbreitung von Allergien bei Kindern in Waldorfschulen untersucht hat. Dass diese bei den Anthroposophen-Kindern weniger vorkämen, konnte nicht bestätigt werden. Außerdem: „Eine anthroposophisch ausgerichtete, ‚biodynamische’ Ernährung beeinflusste das Allergierisiko nicht“. Wir dachten es uns schon.
Trotzdem: Professionelle Impfgegner hantieren furchtlos mit Behauptungen, es gäbe keine unabhängigen Studien, keine Vergleiche der Pharmastoffe mit Placebos – sowieso würden alle Studien von Impfstoffherstellern betrieben. Dass Kinderkrankheiten „zwar unangenehm, aber bei gesunden Kindern nicht gefährlich“ seien, wie es die Naturheiler propagieren, ist dabei ebenso wenig harmlos wie falsch. Mit diesen Lügen im Gepäck aber veranstalten grenzdebile Eltern sogenannte Masernparties, auf denen sich ihre Kinder gegenseitig anstecken sollen, um den kontrollierten Piekser des Arztes zu umgehen.
ich zitiere weiter:
Zitat:
In Deutschland gibt es schätzungsweise vier bis fünf Prozent radikale Impfgegner, die ihre Kinder gegen gar nichts impfen. Aber diese fünf Prozent sind nicht das Problem. Das sind vielmehr jene 20 bis 30 Prozent, die eine individuelle Entscheidung daraus machen – die Impfskeptiker. Denn entgegen der landläufigen Meinung geht es hier nicht um Individualität. Es geht um Gemeinschaftsdenken. Um die Verbreitung von Infektionskrankheiten zu verhindern, muss der allergrößte Teil der Bevölkerung geimpft sein. Da reichen 70 Prozent Impfwilliger nicht aus, wir brauchen mehr, plädiert die Ärztin Marion Hulverscheidt von der Charité in einem Interview mit dem Bayrischen Rundfunk .
Zitat:
Die Kinderlähmung etwa ist längst ausgerottet, könnte sich aber schnell wieder ausbreiten, wenn die Impfbereitschaft der Menschen nachlässt. Herdenschutz nennt sich der solidarische Gedanke, der dahinter steht: selbst bei einer so wahnsinnig ansteckenden Krankheit wie den Masern, könnten Säuglinge, Kranke mit schwachem Immunsystem oder auch ganz alte Menschen geschützt werden. Aber eben nur, wenn der Herdenschutz funktioniert. Wenn alle anderen, die können, mitziehen.
Zitat:
Wir haben ein Wohlstandsproblem. Schon lange kämpfen wir kaum noch um Leben und Tod. Vater und Mutter müssen sich für ihre Nachkommen längst nicht mehr in Gefahr begeben, für sie die Krallen wetzen, Zähne zeigen, in den Kampf ziehen. Heute läuft das Leben safer ab – und wir drehen in Sachen Kindesbehütung hohl. Vielleicht ist es dieser Leerlauf, der zu irrationalen Reaktionen führt. Anstatt froh zu sein, dass wir unsere Kinder – relativ einfach – mit einem kleinen Pieks nämlich, vor einigen Todesgefahren schützen können, misstrauen wir dem.
@rambat: :halbyeaha
wenn ich mich recht erinnere, gab es ja vor nicht allzu langer zeit auch hier im forum jemanden, der energisch behauptete, so etwas wie viren gäbe es gar nicht.
oder wenn doch, dann seien diese auf keinen fall schädlich.
und krankheiten verursachen würden sie schon gar nicht ...
besagter user wies dann darauf hin, daß ein gewisser biologe (!) einen geldpreis ausgesetzt habe für jeden, der ihm die existenz von viren nachweisen könne ...
nun, das ist inzwischen geschehen.
?Fassungslos, wie ignorant man sein kann?: Masern-Prozess-Sieger Dr. David Bardens im Interview @ gwup | die skeptiker
vor gericht mußte dann der ausgelobte preis eingeklagt werden.
der biologe behauptete nämlich trotz wissenschaftlich gesicherter erkenntnisse nach wie vor, es gebe entweder gar keine viren oder wenn es sie doch geben würde, dann wären sie nie und nimmer verantwortlich für krankheiten.
schon gar nicht für die masern ...
Zitat:
In der Saarbrücker Zeitung gibt’s ein Interview mit dem “Masern-Prozess”-Sieger Dr. David Bardens.
Ein Auszug:
Ihr Prozessgegner ist promovierter Biologe. Wie erklären Sie sich, dass er allen Ernstes glaubt, dass Masern nicht durch Viren verursacht werden, sondern eine psychische Erkrankung sind?
"Ich habe absolut keine Erklärung dafür und bin einfach nur fassungslos darüber, wie ignorant man sein kann. Es gibt etwa 30 000 Wissenschaftler, die bisher am Masernvirus geforscht haben, und mehr als 10 000 Studien dazu. Es steht jedem frei, mit eigenen Forschungen nachzuweisen, dass bislang alle auf dem Holzweg waren. Aber das hat Herr Lanka nie gemacht.”
masern als psychische erkrankung ...Zitat:
Wie erklären Sie sich dann, dass Menschen empfänglich für seine Thesen sind?
"Im Internet gibt es immer mehr selbst ernannte Experten, die jedoch von Medizin keine Ahnung haben. Wenn sich Eltern im Internet über Impfungen informieren wollen, landen sie schnell auf irgendwelchen zwielichtigen Seiten. Erkrankungen wie die Masern haben auch ihren Schrecken verloren, weil sie durch Impfungen immer seltener auftreten. Dadurch lassen sich paradoxerweise immer weniger impfen.”
wahrscheinlich heilt man diese mit einer antroposophisch ausgerichteten psychotherapie, bei der man lernt, den eigenen namen zu tanzen ...
der haupt-"wisser", der sämtliche impfgegner deutschlands mit "argumenten" versorgt, ist gelernter ... molkereifacharbeiter.Zitat:
Tischplatten sollten man außer Reichweite schieben, bevor man den verblasenen Quatsch dieser von sich selbst besoffenen Hebammen, GNM-Fans, Milchwirte und Virenleugner auf sich niedergehen lässt, die ein Lobgejodel auf die Anti-Realität anstimmen.
Da agiert sich offenbar ein Komplett-Rückzug von den Zumutungen der Moderne in eine kindliche Phantasiewelt aus.
Eine Einhornwelt, in der Masern von “Trennungstraumata” verursacht werden und Masernflecke lediglich anzeigen, dass “die Haut blüht”.
Und auch diese Art von Impfgegner-Logik kann man nicht mehr ernsthaft diskutieren:
"Wenn mein Kind einen Impfschaden erleidet, könnt ich mir das nie verzeihen. Wenn es an einer impfpräventablen Krankheit stirbt, war es halt einfach nicht stark genug.”
“Wohlstandsüberdrüssige Darwin-Award-Kandidaten” hat kürzlich jemand die Impfgegner genannt.
Langsam muss man fast annehmen, dass da etwas dran ist.
der nachweislich nie einen medizinischen beruf erlernt, geschweige denn ausgeübt hat.
dafür steht aber, soweit man das auf seiner hp nachlesen kann, der "neuen germanischen medizin" nahe ...
ich weiß, daß man impfgegner mit sachlichen argumenten nicht erreicht.
deshalb poste ich den folgenden artikel auch nur für jene, die sich ihr hirn nicht von irgendwelchen albernen, realitätsfremden, esoterisch-märchenhaften und lächerlichen vorstellungen vernebeln lassen.
Die Masern ? ein Esoterikschaden - Userkommentare - derStandard.at ? User
Zitat:
Die Masern – ein Esoterikschaden
Userkommentar | Christian Kreil
11. März 2015, 17:28
Eine impfgegnerische Attitüde entwickelt sich nicht im ideologischen Vakuum. Impfgegner sollten wissen, in wessen Chor sie einstimmen
Ich habe meinen Sohn gegen Masern impfen lassen. Ich habe es zugelassen, dass ihm "ein Giftcocktail verpasst" wird. Zugleich habe ich ihm die Chance verwehrt, einen "echten Entwicklungsschub" nach dem Durchstehen "der harmlosen Kinderkrankheit" zu machen. Auf die Marketing-Maschinerie von "Big Pharma" bin ich gleichsam tölpelhaft hineingefallen.
Zitat:
Das sagen mir Impfgegner ins Gesicht, das flüstern mir die Verfechter "sanfter Medizin" seit Jahren ins Ohr.
Was sie nicht sagen: dass die Impfung meines Sohnes auch ihre Kinder vor einer mitunter tödlichen Krankheit schützt.
Dass ihre ungeimpften Kinder jene Kinder gefährden, die noch nicht geimpft werden können. Und, vor allem, dass sie sich bei ansteckenden Krankheiten ganz ungeniert auf die beste aller Impfungen verlassen: Das ist jene, die alle bekommen, außer sie selbst und die eigenen Kinder. Das macht mich ein wenig grantig auf die Impfgegner – und neugierig.
Was treibt sie an?
steinersche antroposophie ...Zitat:
Die evidenzbasierte Medizin wird von Verfechtern der "Alternativmedizin" als "Schulmedizin" bezeichnet. Anhänger der "Alternativmedizin" übersehen geflissentlich, dass vor allem sie selbst Anhänger recht eng definierter "Schulen" sind.
Der homöopathischen Schule des Samuel Hahnemann zum Beispiel oder der anthroposophischen Schule des Rudolf Steiner.
Steiner war Philosoph und ein Kind seiner Zeit. Er beklagte die Überrepräsentanz von Juden und deren "abstrakter Jehova-Medizin". Eine recht gute Kombination also, um medizinisch Nägel mit Köpfen zu machen und um über Krankheiten wie Masern zu diskutieren.
:wuerg:
zu diesem schwachsinn fällt einem echt nichts mehr ein.Zitat:
"Im Fieber, in der selbst gebildeten Wärme, ist aus dieser Sicht die geistig-seelische Individualität des Kindes in gesteigertem Maße leiblich tätig", lese ich in einem Merkblatt anthroposophischer Ärzte zum Thema Masern. Und: "Aufmerksame Eltern erleben gerade bei den Masern […] eine Verwandlung, die ihr Kind dabei durchmacht, sie können unter diesem Aspekt die Masern ihres Kindes als sinnhaft erleben, als eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Leib, aus der das Kind gestärkt hervorgehen kann."
her war ja schon von "grenzdebilen eltern" die rede ...