Pardon, eingebracht hat diesen Aspekt, und zwar konkret bezogen auf das Video und die Härte, mit der dort geübt wird, soto-deshi. Ich habe mich auf seine Aussage bezogen und sie in meinem Post auch zitiert.
Natürlich kann "jemand seinem Üben eine sehr hohe Priorität einräumen und objektiv sehr gewaltarm trainieren," und "auch umgekehrt", wie du geschrieben hast.
soto-deshi ist - wenn ich ihn richtig verstanden habe - allerdings der Meinung daß ein Üben, wie in dem Video dargestellt, nicht dazu paßt, daß man karate nicht zur Berufsausübung braucht, sondern es als hobby betreibt.
Daher bin ich der Meinung, daß es zum Thema gehören kann, wie das Üben biographisch einzuordnen ist und ob "Hobby" die richtige Kategorie ist.
Wenn das für dich "Hobby" die richtige Kategorie ist, dann ist es doch gut. Für mich ist es eben nicht die Kategorie, in die ich das Üben eines budô einordnen möchte.
Das wertende "nur" in meinem Kommentar ergibt sich aber auch mit aus dem Kontext von soto-deshis Aussage, der solches Üben wie in dem Video offenbar ganz grundsätzlich in Frage stellt.
Jetzt klarer?





