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Thema: Homöopathie

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  1. #11
    Gast Gast

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    Zitat Zitat von Seemann Beitrag anzeigen
    Daher zum dritten Mal die Frage eines anderen Users hier, was DU, Damiano, für Kritierien anlegst, um eine gute von einer schlechten Studie zu unterscheiden. Du hattest gesagt, dass du JEDE sachliche Frage auch beantwortest. Also bittesehr, ich denke dies ist eine sachliche Frage.
    Das wurde hier doch schon alles x-mal besprochen; ich bin es leid, für euch Spätberufenen immer alles doppelt durchzukauen. Aber gut, ich antworte, damit das Nörgeln aufhört:

    Ich ganz persönlich halte Studien grundsätzlich für nicht wirklich aussagekräftig, weil sie überwiegend an Instituten erstellt werden, die massiv unter dem Einfluss der Chemischen Pharmaindustrie stehen, wie ich hier kürzlich mit unzähligen Belegen dargestellt habe. Wirklich unabhängige Wissenschaftler haben zudem längst nachgewiesen, dass Studien zu Medizin um den Faktor 5 (!) vom Ergebnis abweichen, je nach dem, wie die Trägerschaft der Studie zum Gegenstand der Studie steht..., siehe der von mir verlinkte Film Der Cholesterin-Bluff.

    Und weil das noch nicht reicht, sind die übergroße Mehrheit der Studien mit negativem Ausgang zur Homöopathie so angelegt, dass im Studiendesign Zweit-Anamnese und Zweitverordnung nicht vorgesehen sind, obwohl dies integrativer Bestandteil jeder homöopathischen Behandlung ist.

    Studien manipulieren leicht und sind leicht manipulierbar, im Grunde wertloser Schwachfug. Ich argumentiere nur deshalb selbst auch mit wissenschaftlichen Studien, um Wissenschaftsgläubigen die Schizophrenie und Absurdität dieses Wissenschafts-Sumpfs aufzuzeigen.

    Zu glauben, man könne irgendeinen kindischen Maßstab anlegen, a la "Placebo-kontrollierte, randomisierte Doppelblind-Studie mit mindestens 10 Probanden", ist eben ein gewaltiger Irrtum, weil Studie A an Institut X eben nicht automatisch das gleiche Ergebnis wie Studie B an Institut Y ergeben wird... zu viele Faktoren öffnen Manipulation in die eine oder andere Richtung Tür und Tor.

    Ich habe ihn mir auf deine Bitte hin angesehen und festgestellt, dass dort nicht das vertreten wird, was du behauptest. Daher finde ich es komisch, dass du gegenüber einem anderen User jetzt wieder mit dem Fernsehbeitrag kommst. Willst du das jetzt mit allen machen, sodass dir das jeder einzelne nochmal erklärt? Wozu?
    Du stehst auf dem Schlauch: Es ging nicht um -den- TV-Beitrag, sondern auch um eine ganze Latte von mir danach verlinkte TV-Beiträge.

    Und nur zur Klarstellung: Auch in dem TV-Beitrag, auf den Du dich jetzt explizit nochmal beziehst, wurde lückenlos dargestellt, dass Dr. Klaus Linde von der TU München, die Studie von Chang im Lancet für nicht haltbar in ihrer Aussage hält. Nur weil er aus nachvollziehbaren Gründen nicht wörtlich von Manipulation und Betrug gesprochen hat, wird in seinen Aussagen keineswegs ein harmloser Irrtum suggeriert. Natürlich steht da Manipulation im Raum, also tue nicht so, als würde der TV-Beitrag etwas anderes aussagen, als dass die Studie schlicht für die Tonne ist, weil daran gedreht wurde.

    Es ist kein persönlicher Angriff, wenn jemand feststellt, dass du hier alle Nase lang widerlegt wirst.
    Ich wurde überhaupt noch nicht widerlegt, außer in deiner blühenden Fantasie, in der natürlich auch ausgeblendet ist, dass deine Argumentation seit Seiten im Sterben liegt und nur noch künstlich beatmet wird.

    Ich glaube dir sogar, dass Du ernsthaft annimmst, Du würdest nicht permanent beleidigen und persönlich werden... Selektive Wahrnehmung. Aber das ändert nichts an den Tatsachen.

    Z.B. weil Hanhemann selbst die ökumenische Unvereinbarkeit der Homöopathie mit anderen Methoden betont hat und weiter ausführte, dass nur "seine" Art der Homöopathie auch Homöopathie sei. (Ich finde es aber klug es anders zu sehen.)
    Ich finde es auch klug es anders zu sehen.

    Homöopathische Ärzte des DZVHÄ teilen bekanntlich ebenfalls nicht diese Ansicht Hahnemanns, was in der Natur der Sache liegt, denn es sind ja Schulmediziner... und ich teile diese Ansicht auch nicht, was ich hier im Thread schon x-mal betont habe, denn ich lasse mich grundsätzlich nur von homöopathischen Ärzten behandeln bzw. von Homöopathen, die auch Naturwissenschaftler sind - und da ich darüber hinaus selbst sogar Komplexmittel anwende, ist doch klar dokumentiert, dass ich Hahnemanns dogmatische Ablehnung anderer Medizinrichtungen schlicht nicht teile. Da gibt es also keinen Widerspruch. Jedem steht es frei, Hahnemanns Ansichten außerhalb der konkret angewendeten Homöopathie zu teilen oder nicht.
    Geändert von Gast (28-11-2019 um 14:35 Uhr) Grund: Fehlendes Wort ergänzt.

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