Zitat Zitat von Lanariel
... kooperativ in dem Sinne von, ich greife meinen Partner etwas fester, damit er lernt sich hieraus zu befreien bzw für mich unangenehme Techniken anwenden muss. Ich vertraue ihm hierin soweit, dass er diese anwendet aber nur bis zu einem gewissen Maße auch durchzieht.
Gut, dann meinen wir das selbe.

Zitat Zitat von Lanariel
Man trainiert in einer Gruppe auf Hinarbeitung eines (gemeinsamen) Ziels. Genau das ist Teamarbeit. Keine Teamarbeit wäre wenn ich ins Training gehe nur meinen eigenen Fortschritt anstrebe und das auch unkooperativ durchsetze, indem ich anderen meinen Willen aufzwänge, wodurch diese im Training benachteiligt wären.
Da zeigt die gängige Praxis, daß zwar nicht unbedingt durchgezogen wird, aber der Trainingspartner meit "überkooperativ" ist. Soll heißen, der Partner schmeißt sich hin, sobald man ihn nur am Bein berührt. Das wird meiner Erfahrung nach unter einem kooperativen Trainingspartner verstanden. Beim Gohon-Kumite beispielsweise schleift sich der Reflex ein, als Angreifer hinterherzurennen, weil der Verteidiger einfach nur noch rückwärts läuft. Das konditioniert ineffektive Angriffe bzw. Ausweichbewegungen.

Im Übrigen wird gerne eine "Zusammenarbeit" bei den festgelegten Kumite-Formen auch als "Harmonie" bezeichnet. Als Resultat der - Achtung! - Philosophie des Karate.