Zitat Zitat von SKA-Student Beitrag anzeigen
äh, einer von uns hat da was falsch gelesen, verstanden, oder falsch in Erinnerung.
Sagte er nicht eher: Lerne Kämpfen, um Kämpfe zu vermeiden.
Also schon das Kämpfen lernen, aber um genug Selbstbewußtsein und Charakterstärke zu erlangen, um es nicht jedem zu beweisen.
Das wurde meines Erachtens für hitzköpfige Jungspunde so gesagt, damit die sich nicht ständig beweisen müssen / angeben, was auch immer.
Ja so meinte ich das auch. Ich hab mich nur ein bisschen komisch Augedrückt.

Und nochmal Generell:

Ich wollte mit meiner Äußerung nicht behaupten dass man Karate nur als Philosophie bezeichnen/praktizieren sollte.
Natürlich trainieren wir bei uns auch anwendungsbezogene SV Techniken. Nur ich finde dass mir persönlich die Philosophie hilft/geholfen hat mehr Selbstbewusstsein und geistige Stärke zu erlangen.
Ich bin nicht die Art von Karateka die nur Philosophie betreibt oder sich in den theoretischen Bereich flüchtet. Ich würde gerne mal wissen ob ich mich in einer brenzlichen Situation verteidigen könnte. Aber auch da hat mir diese Philosophie geholfen ruhiger, freundlicher und streitschlichtender zu werden.
Es ist nicht so dass ich ein Schläger bin oder war. Nein, ganz normal wie die meisten anderen auch. Die Philosophie jedoch hat mich meinem Gefühl nach positiv verändert.
Ich mein ich bin jetzt nich gerade der älteste hier (17 Jahre), aber ich bin in einem Alter, in dem viele Gleichaltrige ihre Jugend ausleben wollen und sich alle paar Tage schlagen.

Hallo,

ich verstehe nicht, warum so vielen schlecht wird, wenn sie das Wort "Do" hören. Es heißt doch einfach "Weg". Für mich heißt es, einfach nicht aufzuhören mit dem Training, immer weiterzumachen. Und zu verstehen, dass man sich ein Leben lang verbessern kann. Dass es kein Ende gibt. Wenn man meint, man beherrscht jetzt Karate, hat man den Weg nicht verstanden.

Grüße
Genau der Meinung bin ich auch.
Weil wenn ich es nicht ganz kann, dann über ich weiter und werde hoffentlich besser. Sei es auch nur ein kleines Detail. Hauptsache ich habe was dazu gelernt. Drang zu Perfektion.


Wenn ein 8. Dan, wo auch immer her, Unsinn verzapft, lächle ich genauso innerlich über den Unsinn, sag OSU! und verbuch das unter "8. Dan hat einen schlechten Tag gehabt".....
Man sollte sich die Lehrer auf seinem Do ziemlich genau aussuchen, finde ich...und ja: auch ein Schüler kann das in relativ kurzer Zeit sehr gut unterscheiden, ob jemand Mist verzapft oder nicht...
Ansonsten: man kann und sollte sowieso ab einer gewissen Stufe seinen Do selbst gestalten....lernen hört nie auf, aber ich kann entscheiden, was ich lerne, von wem, wo, in welcher Zeit und was ich mit diesem Wissen anfange....

Ich mag den Gedanken, dass Karate kein Ende hat und dass es immer weiter geht mit dem noch etwas Neues kennen lernen
Wenn man nur von einem Trainer lernt, lernt man zwar was, wobei ich aber glaube dass man bei mehreren Trainer auch mehr lernt. So kann man das herausfilter was einem selbst unsinnig erscheint. Und das haben auch die Trainer die einen Unterrichten gemacht. Aber jeder einzelne vo ihnen anders. Ich bin genau der Ansicht von hashime...

Zitat:
Zitat von Lanariel
Aus meiner Sicht wohl die unwichtigste Übung, die es im Karate gibt und mit der ich zum Glück in meinem Stil verschont bleibe...



Wie recht Du doch hast! Ich habe es damals gehasst wie die Pest. Dauernd lief irgendwas schief. Entweder war einer der Beiden zu langsam/zu schnell oder der Abstand wurde immer größer, sodass nix mehr gepasst hat
Vorweg: Ich will jetzt nicht den Gohon Kumite als spannent oder toll bezeichnen. Nur im Karate ist es halt so dass man am Anfang schon einen gewissen Ehrgeiz haben muss um einen höheren Gurt zu erhalten. In meinem Verein bekomm ich die Gurte nicht geschenkt. Und kleinen Kinder aknn man nicht direkt Freikampf beibringen. Deshalb find ich das gar nichs o unsinnig. Ich hab Karate mit 6 1/2 Jahren begonnen und da war das cool.
Wenn jemand Karate jedoch erst mit z.B. 20 Jahren beginnt finde ich das auch unsinnig =P
Aber jedem das seine...


Gruß Fourious