Es wäre sinnvoll, du gehst auf die Beiträge ein, statt auf das durch sie ausgelöste Kopfkino in Verbindung mit Phrasen. (Kein Hadit, wa?)
Das ist eben kein Missverständnis.
Drogen funktionieren kulturunabhängig über die selben Mechanismen (auch wenn sich die Wirkung unterscheiden kann - diese ist prägungsbedingt, zumindest zum Teil in ihrer Form der Darstellung).
Und es sind heute wie damals die selben Mechanismen, die man einerseits umgeht und andererseits nutzt.
Zeitalter spielt dabei überhaupt gar keine Rolle.
Woher weißt du, dass es heute oder zu Crowleys Zeiten in entsprechenden Kreisen keine präzisen Anweisungen und "Fachpersonal" gibt?
Man weiß auch heute, wohin man möchte und es ist nie mehr als eine vage Ahnung solange man es nicht macht/erlebt. Gleiches gilt für entsprechende Rituale, die man regelmäßig wiederholt, mit oder ohne Drogen.
Das muss dir nicht Leid tun. Mit dem Hintergrund zu Konsumieren wird man hier nicht unbedingt weit kommen. Damals nicht, heute nicht.Tut mir leid, aber so etwas kannst Du nicht gleichsetzen. Der Konsumgedanke, der heute unendlich stark geworden ist, spielt ebenso noch mit rein.
Mir ist bewusst, dass alles, was wirkt auch stark wirken kann und dass dies mehr sein kann, als man verkraftet. Genauso ist mir bewusst, dass dasa uch ohne Drogen passieren kann. Ich spreche hier keine Empfehlungen aus, sondern diskutiere lediglich in der Sache.Dir ist aber bewusst, wie schnell es eben genau darum gehen wird bei den meisten? Wie schnell es darum geht, irgendwas reinzuziehen, nur um für ein paar Stunden das Gefühl zu haben, dass man ins Nirvana eingetreten ist oder der Oberkraken ist?
Aber nur in sehr beschränktem Maße in der Regel. Meißtens ist es ein ständiges Wiederholen der Vergangenheit.Es geht darum, Erfahrungen zu sammeln und diese zu nutzen? Sicherlich!
Und genau das tun wir alle, so lang wir leben.
Ich muss ein Auto nicht mechanisch verstehen, um es fahren zu können. Auch nicht um es gut fahren zu können. Der Urwaldshamane hat vom Wirkmechanismus seines Krauts nicht den blassesten Dunst, wo es über seine innerpsychische Wirklichkeit hinausgeht.Es geht nur darum, ob man sich dazu entscheidet, Dinge zu tun, deren "mechanische" Wirkungen man nicht wirklich versteht - oder nicht.
Von nur war hier nie die Rede. Crowley hat auch nicht nur Drogen genutzt. Das sagte Trinculo bereits. Gemeinsamer Nenner ist das zu umgehen, was Simplicius "normalen Bewusstseinsmodus" nannte.Wenn mir jemand erzählt, dass er echte Inspiration bisher nur bei LSD-Flashs "bekam", dann mache ich mir Gedanken über die Beschränktheit des Lebens von einigen.




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