Es gibt auch Ärzte die Homöopathie anbieten. So what?
Nochmal: Niemand behauptet, dass langsame, spielerische Übungsformen kein Sinn haben.
Aus zwei Gründen: Wenn es wahr ist, wirds überall einkehr halten. Wenns falsch ist, machens unter umständen Leute die was anderes machen würden wenn sie wüssen, dass das Unsinn ist.
Der Vergleich mit dem Sandsacktraining passt hierbei perfekt.
Positive effekte hat auch Yoga Training. Das hat aber keine Kampfreleveanz. Und das üben von NACHWEISLICH ungünstigen Bewegungen (Rücken zum Gegner drehen, Keine Deckung, weit ausgeholte schläge, Füße kreuzen) im Zombieflow ist maximal praktisch für entspannung und aufwärmen. Der Zombieflow ausgeführt mit perfekter Boxtechnik wäre weitausweniger Kritikanfällig, aber auch nur eine simple Zeigenphasenübung.
Sonst könnten alle boxer einfach irgendwie in die Luft schlagen (auch ganz langsam) und es wäre egal.
Schattenboxen/ Schattenringen/ Schattenbodenkampf und der Zombieflow sind beides Übungen der Zeigenphase. Das eine ist funktional (kampftechnische Konditionsübung) für den späteren Kampf (also man macht das was man später machen sollte) und das andere ist maximal kampfunterstützende Kondiübung (in dem Fall Koordination).
Durch Seilspringen lerne ich keine funktionale SChrittarbeit, aber es stärkt die Muskulatur.
Der Zombieflow macht Dinge die im echten Kampf nie klappen (was nicht heißt dass ALLES im Zombieflow technisch falsch sein muss) oder extrem unpraktisch sind (z.b. VV´s entwaffung einer Pistole mit vorwärtsrolle und scherenkerze).





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