Die Frage ist doch schlicht und ergreifend: Was will man aus seinem Training machen? Mach kann alles und jeden mit "brauch ich nicht!" schlechtreden. Und für einen persönlich mag diese Einschätzung dann auch sehr gut zutreffen.

Dann bräuchte man aber keine Kochkurse mehr besuchen, kein Schach mehr spielen, kein Musikinstrument mehr spielen, sich sofern man vergeben ist keinen Dreck mehr für weibliche Freunde interessieren, und und und ...

Same for dieses leidige "irgendwann kannst du es eh nicht mehr, also warum jetzt machen?" Dann darf ich nicht mehr zum Schwimmen gehen. Joggen ist sowieso nicht mehr drin. Wenn wir so alt werden wie Jopi können wir auch gleich mit dem Zu-Fuß-Gehen aufhören.

Es gibt immer jemanden, der keinen Bock auf das hat, was ich mache. Na und? Soll er was anderes machen und glüklich sein. Ob er's dann ernst meint oder nur für sich faule Ausreden sucht kann mir ja wurscht sein. Aber Grundsatzdebatten auf Grund subjektiven Empfindens zu führen funktioniert schon bei Veganern nicht. Im Karate ergo nicht anders.


lG
L.