Wenn das BEI DIR so ist - wunderbar.Kampfkunst formt den Charakter und die die Persönlichkeit bis zur Überwindung des eigenen "Ichs". Durch die Kombination von physischer und psychischer Stärke entsteht ein starker Leistungswille, der es ermöglicht den Herausforderungen des Lebens mit innerer Ruhe, Gelassenheit und Sicherheit entgegen zu sehen, so denke ich.
Ich lehne aber jede Pauschalisierung im Sinne von "das ist bei jedem oder wenigstens bei den meisten so" ab.
Ich kenne sehr viele, die gerade durch ihren Willen zum Sieg (bspw. in Wettkämpfen) noch aggressiver wurden als sie vorher waren. Oder ihre Aggressivität einfach ungehemmter auslebten.
Innere Ruhe?
Gelassenheit?
Sicherheit?
Schöne Idee und gut für jeden, der das in und durch die KK findet.
Du scheinst kein VKler zu sein ...?
Geh einfach mal in ein echtes Vollkontakt-Sparring oder einen entsprechenden Wettkampf und schau dir an, was von deinem "meditativen" Weg so übrigbleibt ...Mit einer Kampfkunst kann man sich geistig weiterbilden, in dem man sie ausübt. Für mich geht beides einher. Nämlich genau durch diesen meditativen Weg die Sportart auszuführen. Und aus dieser "Meditation" schöpfe ich halt innere Kraft und Ruhe, und ich glaube dass ich das schon auch jenseits der KK gebrauchen kann.
Du hältst das für einen Automatismus, und das ist es, was mich nervt.Das hängt wahrscheinlich auch davon wie spirituell man ist.
Ich finde den Nutzen sehr groß den man daraus zieht, den in unserer "Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts" sind die Menschen sehr abgestumpft, und oft ist jeder nur auf sein persönliches Wohl bedacht.
Da sind Werte wie "Höflichkeit, Bescheidenheit, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit,
Selbstbeherrschung, Mut, Respekt, Wertschätzung, Ernsthaftigkeit und Freundschaft" unbezahlbar.
Und diese Werte, so ist meine Meinung, bekommt man während des Trainings einfach mit.
Und ich stehe nun seit 40 Jahren auf der Matte ...





