Zitat Zitat von simplicius Beitrag anzeigen
was heißt "sogar", ich kenne Ärzte, die z.B. Qigong intensiv betreiben und auch unterrichten.
Kanken kenne ich zwar nicht, aber der hat nach meiner Erinnerung ja auch schon berichtet, mittels Qigong Heilungsprozesse zumindest unterstützt zu haben.
Das sind allerdings keine Medizinstudenten, die sich gebärden, als wären sie Dr. Sauerbruch persönlich, sondern ausgebildete Mediziner, mit langjähriger Erfahrung in eigener Praxis und Interesse am Wohlergehen ihrer Patienten, die die Grenzen der schulmedizinischen Möglichkeiten insbesondere im Bereich der chronischen Störungen kennengelernt haben.

Allerdings ist das hier ja ein Thread zu Homöopathie und nicht zu Qigong.
Ja unbedingt. Ich verfüge auch über Erfahrung, aber die Tatsache Student zu sein egalisiert diese natürlich. In dem Moment, wo man, egal wie viel Vorbildung man besitzt ein Studium beginnt verfällt sämtliches vorher erworbene Wissen und Erfahrung. Und weil ich Student bin habe ich natürlich weniger Ahnung als der letzte Körperklaus und weniger, als Leute, die mit Medizin gar nix am Hut haben.
Denn merke: Man erwirbt durch Studieren kein Wissen, sondern es wird bei Abschluss irgendwie ins eigene Hirn implantiert. Zumindest scheint das mancher Anwärter auf einen Hirnschrittmacher zu glauben.
Und man ist nur dann wirklich gut, wenn man fertig studiert hat, wenn man sämtliche Ideale und jedwedes kritische Denken über Board wirft und wenn dem dies beurteilenden "F(l)achmann" die Meinung auch gefällt.

Natürlich muss man dabei ausschließen, dass ich keinesfalls mit meiner Meinung auch akademisch allein stehe. Von mir verlinkte Erklärungen ganzer Universitäten ignoriert man dann lieber, weil man nen Arzt kennt, der QuitschGong unterrichtet und mit Stäbchen essen kann. Mit Stäbchen ist auch "ganzheitlicher".