Zitat Zitat von Krümel2 Beitrag anzeigen
Auf Gesundheitsmärkten ist der Zugang zu Informationen im Vergleich zu Konsumgütermärkten erschwert. Zudem verfügt der Konsument nicht über ausreichend Fachwissen, um die Informationen zu verstehen. Durch diese Informationsasymmetrie ist die Konsumentensouveränität eingeschränkt, der Konsument kann weder die Folgen seiner Entscheidungen abschätzen noch rationale Entscheidungen treffen.
Wenn es dadurch nicht nur zu Wohlfahrtsverlusten des Einzelnen, sondern der gesamten Gemeinschaft kommt und durch staatliche Eingriffe sowohl der Einzelne als auch die Gemeinschaft geschützt werden, so ist staatliche Marktregulation gerechtfertigt. [...]
Welch gebildete Entgegnung!

Zitat Zitat von Krümel2 Beitrag anzeigen
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Beim Beispiel Impfen ist dies absolut gegeben, wie man anhand aktueller Geschehnisse unschwer erkennen kann und es ist nur wünschenswert, wenn der Staat endlich seiner im GG und SGB aufgetragenen Daseinsfürsorge nachkommt und die Impfpflicht veranlasst.
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An das GG hab' ich auch eben gedacht - aber in anderem Zusammenhang.

Das ist klar. Wenn man auf die Fürsorge des Staates setzt, sollte man sich impfen lassen, dringend! Eigenverantwortliches Handeln sieht anders aus.

Zitat Zitat von Pinuti Beitrag anzeigen
Und da besteht auch kein Unterschied zwischen den Impfungen? Ich sehe da ja schon eine unterschiedliche Gewichtung zwischen, sagen wir mal Masern, Tetanus, Diphterie oder aber Grippe, FSME, etc.
Oder nicht?
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Bei dem verblödeten Konsumverhalten, das einige an den Tag legen, kann man natürlich auf solche Ideen kommen. Heute zum Shopping nach Paris, morgen zum romantischen Dinner nach London, und dergleichen mehr an Verhalten, das völlig losgelöst ist von dem, was bewusstes Handeln ausmacht.

Und da soll dann wieder jeder mit? Danke.