Aber es ist doch irgendwie abstrus. Egal, ob Lehrer, Automechaniker, Busfahrer, Buchhalter, Richter, Polizisten oder Ärzte: Alle machen sie Fehler. Überall gibts Gute, die nur sehr selten welche machen, und weniger gute, die schon mal häufiger welche machen. Überall gibts auch Prüf- und Regelungssysteme, die als Sicherheitsnetz dienen, falls es doch mal zu Fehlern kommt, damit man diese zumindest entdecken und eindämmen kann. An denen wird auch ständig nachjustiert.Hat aber nichts mit schlechter Diagnostik bei Ärzten zu tun, über die wurde sich ja mokiert.
Ich will gar nicht bestreiten, dass die Therapien immer besser werden aber es wurde schon angedeutet, dass zwischen der und mir halt noch der verschreibende Arzt steht. Ist der nicht gut hilft der ganze Rest nichts.
Und da geht's nicht mal um lebensbedrohliches.
Und manche schießen sich, aus welchen Gründen auch immer, auf eine Berufsgruppe ein und messen die an dem von ihnen selbst als völlig unrealistisch eingestuften Maßstab der "Halbgötter in (Grün, Weiß, Rot oder wasauchimmer)".
Ärzte sind gut ausgebildete Menschen. Nicht mehr. Aber eben auch nicht weniger. Es wär doch völlig meschugge, deswegen nun auf die Idee zu kommen, das Busfahren, die Polizeiarbeit, das Urteilefällen, Schülerunterrichten oder das Reparieren von Autos künftig Laien zu überlassen, weil die Fachleute ja nachweislich schon Fehler gemacht haben. Nur in der Medizin treten dauernd irgendwelche "Heilpraktiker" auf den Plan, die genau das machen.




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