Ich habe das Gefühl, dass Widersprechen um des widersprechens Willen heutzutage "in" ist. Abseits von Kausalität und Vernunft betrachten sich heute viele Menschen als "aufgeklärt" und kritischer Geist, wenn sie sämtliche in den Grundzügen verankerte gültige wissenschaftliche und moralische Gesetze über den Haufen werfen.
Ich will damit nicht sagen, dass es falsch ist, Dinge zu hinterfragen und sich auch Informationen aus unterschiedlichen Quellen einzuholen. Absolut nicht.
Aber manchmal denke ich, wäre es von Vorteil, sich selber als allererstes zu hinterfragen. Das scheint all den "extrem kritischen Menschen" heutzutag erstaunlich schwer zu fallen, für das, dass sie ja angeblich so wahnsinnig weltoffen sind...
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