Es gibt durchaus Leute, die bereit sind, für ihre Expertise zu haften, weil sie sich ihrer Sache sicher sind.
Ob, bzw. in wie weit das auch auf Psycho-Gutachter zutrifft, weiß ich nicht.
Gutachter kommen doch nur bei psychischen Anomalien zum Einsatz?
D.h. der von Suriage thematisierte "Normalo", der an der Nachbarstochter seinen Frust abbaut, oder der betrunkene Ehemann, der sein "Recht" einfordert, wird doch ganz normal nach Strafrecht abgeurteilt und wenn keine Schuldunfähigkeit aufgrund psychischer Störung, keine besondere Schwere der Schuld festgestellt und damit Sicherungsverwahrung angeordnet wird, braucht der doch kein Gutachten, um wieder frei zu kommen?
Oder doch, so wie MPU bei Alkohol am Steuer?
Ich kenn mich da nicht so aus.
Zur Not kann man natürlich auch bei "lebenslänglich" differenzieren, ging ja früher auch bei der Todesstrafe.
Es gibt doch auch Länder, in denen auch andere Verbrechen als Mord mit dem Tode bestraft werden.
Gibt es dort erhöhte Mordraten zur Verschleierung?
Das erinnert an die Behauptung, dass, wenn alle Menschen ihr Essen selbst schlachten würden, es nur noch Vegetarier gäbe.
Woran sind eigentlich die 65 Millionen Menschen im letzten Weltkrieg gestorben?
An leerem Gelaber?





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