hmh, sei mir nicht böse ,aber falls du den Levator scapulae meinst, dort findest du bei mind 80% der Menschen (zumindest in unseren Breitengraden) Verspannungen, Myogelosen, Triggerpoints, nenn es wie du willst.
ein Lösung hab ich nicht für dich, aber vll eine Blickrichtung. wenn ein Gebiet wieder und wieder sich bemerkbar macht und das trotz Physio und Massagen und Dehnungen usw. dann wird offensichtlich die Ursache woanders unterhalten.
also, was im Alltag aktiviert den Levator ?. der Levator rotiert die Schulterblattspitze leicht nach aussen und kommt normalerweise erst bei der Abbduktion (Anheben) des Arms zur Seite , und zwar über 90° , zum Einsatz, damit man den Arm noch höher heben kann. aber in diesem Fall will er den äusseren Rand des Schulterblattes gegen den hängenden Arm schieben , der sich darauf wie ausruht, und ihn damit entlasten. nur hebt er dabei ständig diese Seite leicht an.
was also löst bei dir immerwieder eine ständige, leichte Anhebung des Schultergelenks aus.? (bitte nicht verwechseln mit "IM" Schultergelenk) .sondern , Schultergürtel auf einer Seite , geht leicht nach oben.
viele denken das (anheben des Schultergürtels >> siehe Shrugs) läuft nur über den absteigenden Ast des Trapezs , aber die unwillkürliche Haltearbeit , vor allem bei Grübel-Grübel, bei Sorgen , mentale Anspannungen, aber auch Sachen wie Statische Aktivitäten >>> Computerarbeit (Maus-seite), Sitzhaltungen v.a. mit Verdrehungen des Kopfes , Werkzeug halten, usw. läuft über den Levator und führt zu einer Funktionellen Fehlhaltung . das bedeutet , sie wird über die Muskulatur unterhalten , welche sich nun arrangiert hat. das Muster wird so stark, das schon bei kleinsten Widerständen , das Gebiet mit Einnahme dieser Haltung reagiert und ab einem bestimmten zeitpunkt sogar mit ständigem Schulterhochstand auf einer Seite (der aber auch Ursachen im Becken haben kann).
du siehst. es geht nicht wirklich darum was gegen den Levator zu machen , sondern ersteinmal die Kette zu untersuchen. ob aufsteigend (vom Becken kommend? vll sogar bei den Füßen beginnend ? ) oder Absteigend ( Kopfgelenke?) ist und/oder Alltagshandlungen es begünstigen.(siehe oben).
ist im Schultergelenk was nicht ganz koscher das den Körper zu einer Entlastungshaltung treibt. allerdings auf Kosten des nächsten Gliedes , mit der Zeit.
sowie (wie so oft, die mentale Seite mit einbeziehen ) , wie ist mein momentaner innerer Zustand ?
unser Körper reagiert immer auf unser Innen. (kleiner Verweis zum Bilderthread^^)
um es noch einmal zu wiederholen. der Muskel selbst ist nicht das Problem. ist es quasi nur ein Ausrutscher im Körper ^^ (die Verspannung) und hat er noch genügend Korrekturpotential , sind Massagen und Dehnungen super. helfen sie aber nur kurz und das Geschehen kommt immer wieder, dann sollte man doch genauer hinschauen und ist mit viel mehr Eigenarbeit , im Sinne von Aufmerksamkeit im Alltag und in sichselbst, verbunden.





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