Kann jemand die Stichpunkte von Herbie nochmal hervorheben? Das viele Geschreibe überfordert mich zugegebenerweise.
Naja, Nonsens ist da schon eher, zu behaupten, dass es eine unnatürliche Bewegung sei, den Ellenbogen bei bestimmten Tätigkeiten "rein" zu nehmen. Da hilft auch kein Terminus irgend eines entwicklungshistorischen Postulates nicht, wie vom Vierfüßler Mensch. Das hier einzubringen ist in der Tat Blödsinn.
Befreie Dich von Konkurrenz-Denken. Du bist hier, um zu erschaffen, nicht zum Wetteifern um das, was bereits erschaffen ist. Du musst ein Schöpfer werden, nicht ein Konkurrent.
Ich bin der Ansicht, dass du das falsch verstanden hast.
Die Formen sind immer noch der Kern des Systems.
Du kannst dazu noch mal hier einige Gedankensplitter nachlesen:Zitat von Kernspecht auf Twitter
Meine Sicht:
In den Formen versucht man alle Prinzipien in komplexeren Bewegungsabläufen umzusetzen.
(Die Bewegungen an sich sind einfach; aber Formen sind aus Prinzipien entstanden. Ohne ihnen die Essenz des iWT einzuverleiben ist es daher nur ein Nachturnen.)
Ich will deinem Lehr-Großmeister keine Arbeit wegnehmen.
Nur noch kurz ein Hinweis auf die letzten Schritte beim Erlernen der Formen.
- Du lernst dich von "innen" nach "außen" zu bewegen. Schlagwort in den inneren KK wäre "Das Dantian steuert die Bewegungen".
- Der Körper fließt als Ganzen zusammen.
- Damit schließt sich der Kreis von Prinzipien und Form.
Zum Abschluss noch mal deinen Lehr-Großmeister
Zitat von Kernspecht
Ich möchte euch bitten, die Diskussion wieder sachlich und weg vom persönlichen zu führen. Thema ist hier "EWTO-Kritiken und nicht die Person eines Users.
Worauf warten? Hat er doch schon längst. KRK bezeichnet natürliche Bewegungen als solche, die er, der Mensch, "natürlich" macht, wie Greifen, Ziehen, Halten, etc. und wie diese Bewegungen ohne Umgestaltung durch Training sich gestalten. Ich bezeichne natürliche Bewegungen als solche, die in der anatomischen Natur der Gelenke machbar sind, ohne diesen Spielraum durch Training zu erweitern, weil ich die Gewohnheit mit einbeziehe, von der ich der Meinung bin, dass sie nicht unbedingt natürlich ist, sondern -eben- Gewohnheit, die mehr von den Lebensweisen und -umständen abhängt, also auch nur die Folge des "Trainings Gewohnheit" ist. Der Mensch bewegt sich, ganz natürlich, so, dass die zu lösende Aufgabe mit geringer Belastung und innerhalb der anatomisch vorgegebenen Spielräume stattfindet. Und viele "Gewohnheiten" führen auch zu unnatürlichem Bewegen, wie falsches Gehen, falsches Sitzen etc. welche zu partiellen Be- und Überlastungen führt. ....
"Falsches" Gehen / Stehen ... ja, komplett falsche Körperhaltung ...
kann man sich überall problemlos aneignen / angewöhnen.
Machen einige rein aus Spaß - rückwärts rennen - geht - - - bleibt die Frage
ob das mal "vorgesehen" war.
Der Grund für ALLE Formen ist .. genau das zu reparieren ... den Körper
"in Form" ( zurück ) zu bringen damit das angestrebte Ziel erreicht weden kann.
Bis heute fragen sich viele EWTO-ler ( drinnen und draußen ) warum LT auf den
Lehrgängen ( und Tutorials ) immer nur einfachste Teile der KK zeigte ...
weil er sehen und erkennen konnte / mußte das es genau daran mangelt.
Es schnappte sich gerne die HOHEN TG/PG ... um denen die eingeschlichene
"Lässigkeit" aufzuzeigen - was nach meinen persönlichen life-Beobachtungen
fast unmöglich war.
STETS volle Kozentration !
Ständiges Einüben und Korrigieren der "basics" - und der Formen.
Schlamperei ( auch aus Faulheit oder falscher Selbsteinschätzung des Könnens )
führt ausnahmslos zu Schlamperei in der Anwendung - man kann so ein
Training auch problemlos weglassen.
Grüße
BUJUN
Geändert von BUJUN (19-08-2016 um 09:23 Uhr)
Seit sich mein Blick dafür nach und nach schärft sehe ich Fehlhaltungen
noch und nöcher. Nur noch bei einer Minderheit findet man überhaupt
eine brauchbare Körperhaltung. Kaum zum aushalten was man so sieht.
(Und die Leute müssen so leben!)
(Für Bewegungsabläufe muss sich mein Blick wohl noch mehr schärfen.)
Was in vielen authentisch überlieferten chin. Kampfkünsten nach wie vor
so ist und von Anfang an auch klar und deutlich ein Trainingsschwerpunkt
darstellt. Schade wenn man erst mit 60 oder 70 damit anfängt.
Ob man dann überhaupt noch in der Lage ist zu akzeptieren und zu lernen?
Das gelingt in fortgeschrittenem Alter wohl nur noch Wenigen.
Nun, ich drücke jedem der seinen Körper wieder natürlicher ausrichten
und bewegen lernen möchte alle Daumen, egal wie jung oder alt.
(Nach gerade mal ein paar Jährchen Taiji fühlt sich bei (in) mir vieles schon
wie neu an und ich sehe mich da gerade mal am Anfang des Weges. Da geht
also noch viel mehr.)
Kämpfe nicht gegen jemanden oder etwas -
kämpfe für jemanden oder etwas.
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