Wie ich ja in meinem "drei Kreise Modell" erklärt habe bedingt sich alles gegenseitig. Es ist eine extreme Steigerung meines Kampfwertes, aber auch meiner körperlichen und seelischen Gesundheit.
Du hast schon Recht diese Tiefe der Arbeit konnten sich nur Profis leisten. Die Masse der Gewaltausübenden hatte nicht die Zeit das auszuarbeiten. Sie haben aber auch sehr rudimentäre Bilder bekommen, aber halt die Ideen für die Kampfanwendungen und nicht die Ideen für die Körperarbeit.
Da hat man mit den äußeren Zwiebelschalen für "Anwendungen" angefangen. Da spielt dann die Übertragung des waffenlose auf das Bewaffnete eine wichtige Rolle.
Leute wie Zhang Zhao Dong, Dong Hai Chuan oder die kaiserlichen Wachen haben sich den ganzen Tag mit Kämpfen beschäftigt. Ebenso andere Söldner oder Berufssoldaten. Die waren natürlich auch eingebettet in einen soziokulturellen Kontext, woher auch einige dieser Ideen stammen (Armour of the golden bell, diamond body, taoistische oder buddhistische Grundlagen).
Wie gesagt, die einfachsten Ideen sind kämpferischer Natur und werden in den Anwendungen geübt, das geht extrem fix und effektiv.
Im Westen ist so etwas übrigens auch Gang und Gäbe und zwar auch seit Jahrhunderten. Im Tanz, der Musik, dem Theater...
Die Chinesen haben das dann halt auch auf die Kampfkünsten übertragen.
Grüße
Kanken





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