Zitat Zitat von sivispacemparabellum Beitrag anzeigen
Es geht um die Frage ob ein Mann das schöne Wort Konsens beachtet oder nicht.
Wieso nur ob "Mann" dies tut?
Frauen dürfen das?
Und nein, ich finde nicht, daß es in dem Thema nur um männliche Täter, aber nicht auch Opfer, geht.
Tat es in der Ausgangsumfrage nicht, warum sollte es dann hier so sein.

Zitat Zitat von sivispacemparabellum Beitrag anzeigen
Und ich finde es auch hier in der Diskussion interessant wie manche Männer Frauen immer wieder zum Schweigen bringen.
Hier würde mich ein Beispiel interessieren.
Bloß, weil manche Leute hier anderer Ansicht sind, heißt es doch nicht, daß jemand zum Schweigen gebracht wird.

Ich finde es zum Beispiel nach wie vor nicht schlimm, wenn beimTraining irgendwann gesagt würde, daß etwas auch gegen Vergewaltigung helfen würde.
Ich finde es genauso wenig schlimm, würde man mir beim Judo sagen: "Hey, guck mal der Wurf, könnte so auch bei einem Schlag angewendet werden."

Oder anderes Beispiel: Wenn der Trainer/ die Trainerin mir beim Aufwärmen zum dritten Mal entgegenmal brüllt, ich solle meine Hintern/ meine Kiste/ meinen Ar$ch runterbringen?
Ist das sexuelle Belästigung?
Die einen werden es so sehen, andere nicht.



Zitat Zitat von MasterKen Beitrag anzeigen
Was die Trainer angeht.
Da ist das nicht anders wie im Fitness, Akrobatik etc. wenn man etwas anfasst, frägt man vorher ob man hin fassen darf (z.b. korrektur Hüftstellung).
Das gilt auch für Frauen die Frauen anfassen, ich kenne einen Fall da wurde die Fitnesstrainerin angezeit, wegen einer korrektur an der Hüfte.
Hab ich so ehrlicherweise noch nie erlebt und würde es für mich persönlich unangenehmer, bzw. seltsamer, machen, als wenn nicht gefragt würde.

Ich neuer beim HKD hatte seinerzeit gefragt, ob er mal kurz hinfassen dürfte (ich weiß ehrlicherweise nicht einmal mehr die Körperregion), da hab ich geguckt wie ein Auto und dann mit "Ja, klar" geantwortet.

Es gibt so viele Situationen in denen es viel einfacher ist, einfach eben den Körper anders zu positionieren, als einen, im Vergleich, ellenlangen Monolog zu führen, wie doch bitte der Körper eigentlich sein soll.