Zum Thema Qi gab es schon reichlich detaillierte Beschreibungen in alten Texten (ab ca. 600 v. Chr.), und da wurden auch verschiedene Qi's unterschieden. "Die universelle Energie" passt da nicht in dem Kontext, in der Regel spricht man in den IMA wohl von Weiqi was irgendwelche "Agenten" sind die Teil des Blutes (nicht das Blut insgesamt!) und des Gewebes sind. Ich würde das einfach mal weglassen, es ist ein Terminus aus der TCM der in dem Kontext beackert wird zu Heilzwecken, für IMA braucht man das nicht weil der Körper sich das selbst organisiert. Das ist aber der Grund dafür dass es bei langsamen Übungen und anderen Stimulationen zu den Phänomenen Kribbeln, Strömen, Gänsehaut, Aufrichten von Haaren und Wärmebildung z.T. mit dem Gefühl von warmer Luft die am Körper aussen heraufströmt kommt. Die kommen aber auch von selbst und müssen NICHT "produziert" werden.

Mein Körper hat diese Phänomene später auch einfach so beim Rumsitzen am PC erzeugt, ich habe mich aber herausgehalten. Teilweise bildet sich natürlich eine Form von Konsens zwischen was man möchte und was der Körper folgerichtig macht, eben wenn man sich hinstellt und mit Übungen anfängt. Dann weiss der ja "ok, wir wollen jetzt trainieren, Wasser Marsch", und fängt damit an wenn er weiss was er tun könnte und möchte. Das ist nicht getrennt und muss auch nicht gemonitort werden, ob der Körper auch brav das linksdrehende Qi von rechts nach schräg laufen lässt. Welche Schichten des Denkens oder Seins genau was tun sollte man einfach denen überlassen, es gibt halt welche die VIEL VIEL besser wissen was der Körper braucht und kann. Unser Immunsystem läuft nämlich prima auch bei Kleinkindern im Vorschulalter, ohne dass die gesagt bekommen welche Zelltypen es im Immunsystem gibt. Man sollte einfach mal akzeptieren dass es eine Intelligenz in einem gibt die solche Dinge nicht nur weiss, sondern GENAU weiss, und der einzige Grund warum sich das nicht in jedem einfach so in Vollendung entwickelt schlicht Effizienz und Interesse ist. Der Bibliothekar der nichts hebt was schwerer als ein Buch ist braucht das nie, also baut dessen Körper auch keine Ressourcen für den Endkampf Gut vs. Böse auf. Wenn Dinge aus dem Ruder laufen, dann ist es interessant zu wissen wie man sich hilft. Ob in Form von Medikamenten bei Krankheiten, oder Übungen bei Fehlfunktionen oder untergradiger Entwicklung von Dingen die an sich da sind. Ein Grossteil der Leute schützt sich mit Pengjin bei einem Autounfall, sie vergessen es anschliessend nur wieder.