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Kampfsport/Kampfkunst hat schon so ein paar Besonderheiten, die in anderen Sportarten nicht immer vorkommen.
Ahja.

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Kampfkunst hat Körperkontakt; damit das Training klappt, müssen Partner Rücksicht aufeinander nehmen. Nicht zu stark, nicht zu schwach arbeiten; Rücksicht nehmen auf Grösse, Kraft, Gewicht des andern;...
Gibt es auch beim Tanzen.
Oder Football.
Oder Rugby.
Oder...

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...auch mit Leuten klarkommen, mit denen es man sonst nicht so gut kann;...
Wo ist das denn bitte *nicht* so?
Da ist es mir sogar zu blöd, Bispiele aufzuzeigen, wo es *auch* so wäre, weil es fast nichts gibt, wo dem *nicht* so ist.

Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
...Hygienisch und sauber geputzt sein;...
Siehe der vorige Punkt.
Mehr Sachen, wo dem so ist, als wo dem *nicht* so ist.

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... als Trainingspartner geht es nicht immer darum, die eigene Kunst zu verbessern, sondern genauso oft darum, den Partner in seinem Üben zu unterstützen ...
Trifft auch auf nahezu jeden Sport zu.
Teamsport spgar noch mehr.
Eine Mannschaft wird nciht gut, weil man die Schwächen der anderen ignoriert.



Warum haben soviele Kampfsportler/ Kampfkünstler so sehr ein Problem damit, daß deren Hobby eben *nichts* besonderes im weiteren Sinne ist?
Es reicht doch, daß es für sie selber was besonderes, weil das Richtige für sie, ist?
Warum muss man immer so tun, als sei KS/ KK was ganz toll besonderes, und die Betreibenden von den Götter erwählt?




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Fussball hat nun deutlich weniger Körperkontakt.
Hast du schonmal Fußball gespielt?

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Aber natürlich entwickelt auch ein Fussballtraining soziale Kompetenzen, wenn es gut geführt wird, es ist logischerweise nicht die alleinige Domäne der Kampfkünste.
Gerade war es noch so, daß es dort mindestens viel, viel präsenter ist, denn woanders braucht man das ja nicht.

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Verlieren/gewinnen sind ja auch so Themen, ein grossmütiger Sieger sein, ein guter Verlierer sein, und auch mal damit umgehen können, wenn Schiedsrichter Unsinn entscheiden, vor allem zu den eigenen Ungunsten. Auch das hat man im Fussball, aber im Kampfsport ist man allein auf der Matte gestanden und hat alles selbst gemacht, das Gute wie das Schlechte, im Fussball ist man Teil eines Teams... das bringt nicht dieselben Umstände mit sich.
Der Kämpfer steht während des Kampfes vielleicht alleine auf der Matte, aber sonst ist da auch ein Team um ihn herum.
Ein Kämpfer wird nicht gut, wenn er kein Team hat.
Ein Fußballer wird nicht gut, wenn er kein Team hat.

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und im Kampfsport dürfte es häufiger vorkommen, dass eine Übung, die eigentlich als Verbesserung/Studium einer Technik gedacht ist, plötzlich eine eigene Dynamik kriegt und in einen Wettkampf ausartet, wo nicht mehr die Technik, sondern "ich treff dich härter, schneller, öfter" in den Vordergrund tritt. Diese Egos können sich halt schon mal gelegentlich in den Vordergrund drängen, obwohl sie nicht sollten.
Genau, passiert woanders natürlich nicht

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Je nach Kampfsport sind die Risiken auch hoch und Fehler liegen gar nicht erst drin. voll Karacho einen Stock über den Kopf gebrettert zu kriegen, liegt eben nicht drin. gar nie. Unter keinen Umständen. Und daran müssen sich Schüler auch halten.
Baseballschläger oder Tennisschläger dürfen bei Frust auch nicht losgebrettert werden.
Fäuste auch nicht, bloß weil ein Tor geschossen/ Korb geworfen/ Schachmatt gesetzt wurde...