Du springt mit deinen Argumenten immer wieder in die Metaebene. Man kann die Wahrheit sehr wohl entstellen. Z.B. kann man behaupten, die Erde ist eine Scheibe. Gibt ja solche Leute.
Dann kommt einer, der sagt: Hmmm … man kann es nicht wissen. Kunn gesei, kunn auch net gesei. Und dann kommst du und sagst, diese Haltung sei legitim. Und zwar auch in Fällen, die auf Naturgesetze zurückgehen, die eben einfach nicht diskutierbar sind.
„Wahrheit“ ist ein sozialer Begriff. Der setzt eine Spezies voraus, die sich darüber überhaupt Gedanken machen kann. Gibt es keinen, der die „Wahrheit“ behauptet, oder in dem Fall, den Naturprozeß richtig erklärt, oder keinen, der was anderes behauptet, dann juckt das ja auch niemanden. Dann ist es einfach, wie es ist.Hat dieser Glaube, diese "Entstellung der Wahrheit" irgendeine Auswirkung auf den Lauf der Erde und der Sonne gehabt? Juckt es die Sonne heute, ob wir uns hier die Finger wund schreiben? Wenn die Menschheit und all ihre Informationsartefakte plötzlich verschwänden, würde dann "die Wahrheit" mit ihr verschwinden?
Wenn jemand meint, Naturgesetze infrage stellen zu können, noch dazu derart simpel einzusehende, dann darf man das als „Unsinn“ bezeichnen und braucht auch nix weiter.
Muß man dir immer dranschreiben, wenn man etwas ironisch meint?Ich weiß nicht, wie da der aktuelle Stand ist, aber mit Gott in seiner Blase hatte die Theorie nichts zu tun.
Sie muß einen Bezug aufweisen zu dem, was wir – aus guten Gründen – momentan als gesicherten Kenntnisstand betrachten.Wie müsste die Theorie sein, um für dich zu zählen?
Natürlich hast du keine Naturgesetze erwähnt, aber du sprichst über meine Aussage zur Gravitation! Das scheint mir eine andere Qualität zu sein als Herbs Aussage zum WT. Wenn diese beiden Aussagen für dich auf der gleichen Ebene sind, brauchen wir nicht weiterzureden.Nein, ich bezog mich ausschließlich auf "zigfach bewiesen" - das hat mich sehr stark an Herbs "zigfach bewiesen, überall einsehbar und liegt bei mir aufm Dachboden" erinnert. Ich habe in diesem Zusammenhang keine Naturgesetze erwähnt oder mit Herbs Dachboden verglichen.
Meine Aussage gibt, in Übereinstimmung mit dem Stand der Wissenschaft, die Gegebenheiten richtig wider. Das kann jeder nachprüfen, der über die entsprechenden (Grund-)kenntnisse verfügt. Dass der Kenntnissstand die realen Gegebenheiten richtig darstellt beweist übrigens jedes Gerät, das mit diesem Kenntnissstand gebaut wird und funktioniert.
Vielleicht hatte er bisher in seinem Leben keine Zeit und Lust sich ausführlich mit dieser Materie zu befassen und wird noch das eine oder andere Experiment nachstellen, um die Aussagen zu überprüfen? Und bis er das gemacht hat, kann er die Frage nicht beantworten. Und vielleicht hat er höhere Ansprüche an seine Erkenntnisse, sodass ihm einfach im KKB lesen und das Gelesene glauben nicht reicht?… klaro. Na da bin ich ja mal gespannt, wie er dann alle anderen Erkenntnisse der Wissenschaft überprüft.
Zum Beispiel dieses. Kip Thorne im Interview zur Nobelpreis-Verleihung anläßlich der Entdeckung der Gravitationswellen:
Mal schaun, ob der „Junge Tiger“ Muse finden wird, die Ergebnisse dieser Gruppe zu überprüfen. Man muß es ja schließlich selbst überprüfen, um sicher zu sein, nich?„Spiegel: 40 Jahre lang haben sie an diesem Projekt gearbeitet. Haben Sie sich in dieser langen Zeit nicht manchmal gefragt, ob es überhaupt Gravitationswellen gibt?
Thorne: Nein, die Relativitätstheorie ist da ganz eindeutig. Im Übrigen sagen uns die allgemeinen Prinzipien, dass es sogar dann Gravitationswellen gibt, wenn die Relativitätstheorie falsch sein sollte.
Spiegel: Und hatte Sie je Zweifel, ob es möglich sein würde, sie zu messen?
Thorne: Ich war natürlich nie sicher, aber sehr optimistisch. Im Grunde schon von Anfang an, seit 1975. Die Herausforderung für die Experimentatoren war ungeheuerlich, aber wir wussten im Prinzip, wie es gehen würde. Das hat mir die nötige Zuversicht gegeben.“
DER SPIEGEL 41/2017, S. 139
Nein. Wenn man nur die Bewegung betrachtet ist es das gleiche. Es könnte nur ein Unterschied sein, wenn man nach der Ursache fragt.
Dein Sarkasmus ist völlig unangebracht, denn deine Formulierung deutete in der Tat darauf hin, dass du meinst, es geht auch ohne Energiezufuhr. Oder wie soll man das hier verstehen:Davon abgesehen war die Rakete ein völlig korrektes Gegenbeispiel für die ursprüngliche Frage: "Alle Gegenstände fallen unter irdischen Bedingungen zur Erde. Wahrheit?"
...Wenn es aber möglich wäre, hätte man ein Luftschiff, das ohne Energieaufwand fliegt, eine Masse hat und dessen Hülle dennoch nicht mit einem Gas aufgebläht ist. Ist z.Z. aber nur eine hätte-hätte-Überlegung![]()
Ich glaube ich sagte „in Richtung Erde“, und genau so ist es auch. Wie alle andern Massen fällt auch eine Rakete natürlich nicht zur Erde, sondern sie bleibt einfach „unten“, wenn man nicht immense Energie aufwendet.Bücherwurms erste Aussage war sinngemäß "Alle Gegenstände fallen unter irdischen Bedingungen auf die Erde. Wahrheit?" Das ist nicht das Gleiche wie "Alle Gegenstände unterliegen der Gravitation". Nene. Nö. Nicht gleich. Echt jetzt. Quasi ungleich.






… klaro. Na da bin ich ja mal gespannt, wie er dann alle anderen Erkenntnisse der Wissenschaft überprüft.
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