Ich habe einfach die emotionale Grundlage entwickelt, zu merken wenn mir was nicht gut tut, und es dann - meistens - zu lassen. Schnell fahren. Hat aufgehört. Chips und Co. essen. Hat bis auf gelegentliche Schokoladen- und Erdnussattacken aufgehört, aber da höre ich auch nach einer Tüte und einer Tafel für die Woche auf. Nicht weil ich mich zwinge, sondern weil ich merke dass ich Chips gar nicht so sehr vertrage, Pizza spät auch nicht, nur Schokolade vertrage ich halt gut. Nur da mache ich halt nicht mit der 2. und 3. weiter. Und siehe da, das viszerale Fett ist einigermassen im Griff, und die leichte Schicht über dem Gürtel ist soweit im Rahmen dass es nicht wirklich stark aufträgt.

Wenn man schon weiss dass man unter Stress dazu neigt sich mit Essen zu belohnen, dann muss man auch sich was überlegen, wenn man mit dem Ergebnis nicht so gut leben kann. Sich zum Beispiel mit Äpfeln und Co. belohnen, da kann man wesentlich mehr von essen als von Schokolade oder Chips. Oder kleine Salate mit ner leckeren Sosse auf Essig-Öl-Gewürzbasis statt Remouladen oder Pommes mit Mayonaise. Das kann man durch Überlegen hinbekommen, auch ohne Selbstbestrafung. Ich hatte jahrelang Probleme mit Selbstverletzung, da ist zuviel Essen keine Herausforderung.