Ja, z.B ich habe die Glukoseproblematik in diesem Beitrag besprochen: https://www.kampfkunst-board.info/fo...50#post3682550
Für Dich in Kürze:
es gibt einen Leberspeicher für Glukose (Zucker), hält bis zu einem Tag.
Bei fallenden Blutzuckerwerten wird Glukose aus Aminosäuren (Protein) und Glycerin (das macht ca. 10% von Fetten aus) hergestellt.
Gleichzeitig wird das bei der Betaoxidation ("Fettsäurenverbrennung") in der Leber anfallendes Acetyl-Coenzym A bei Glukosemangel nicht weiter zu Kohlendioxyd und Wasser verstoffwechselt, sondern als Ketokörper an das Blut abgegeben.
Einige Glukoseabhängige Gewebe (insbesondere Gehirn) können diese Ketokörper dann wieder in Acetyl-Coenzym A umwandeln und so den Glukosebedarf senken.
(Auch bei der Verstoffwechselung von Glukose wird im Pyruvatdehydrogenase-Komplex (PDC) aus Pyruvat Acetyl-Coenzym A gebildet, dass dann im Citratzyklus und der Atmungskette unter Energiegewinnung abgebaut wird:
)
(unter längerem Kohlenhydratentzug entwickelt sich auch eine reversible physiologische Insulinresistenz, d.h. Gewebe, die Glukose insulinunabhängig aufnehmen (z.B. Gehirn) werden gegenüber solchen, die das insulinabhängig tun, im Zugriff auf den Blutzucker begünstigt)
Diese Stoffwechselumstellung braucht seine Zeit,
D.h. bei einem diesbezüglich untrainierten Menschen wird es bei Nahrungsentzug in den ersten Tagen zu Engpässen und einer Schwächephase kommen ("Fastenkrise")
Da ein Restbedarf von Glukose bleibt, wird beim Fasten auch weiterhin Protein in Glukose umgewandelt, was zum Abbau von Geweben führt:
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