Hmm... Ich bin nicht sicher, was konfuzianische und klassische Lehr-/Lernmethode bedeuten. Da schwirrt mir erstmal zu viel Verschiedenes im Kopf rum, und der mögliche Zeitraum ist zu lang.
Sicher ist meiner Meinung nach jedoch, dass Lernen im konfuzianisch geprägten China extrem strukturiert war - d. h. die Inhalte waren doch sehr genau vorgegeben, was und wie abgefragt wurde etc. Das ist jetzt nur so aus dem Stegreif, ich denke da gibt es viel Material zu, und ich bin da auch nicht allzu tief drin.
In der Kampfkunst bin ich sehr froh, wenn es gute und ausreichend Erklärung gibt. Bei uns ist es ein unverzichtbarer Teil, die Theorie zu verstehen und darüber nachzudenken, denn nur so kann ich immer effektiver und konsequenter in der angestrebten Richtung üben. Grundsätzlich ist das glaube ich aber bei allen KK so, aber durch unterschiedliche Zielsetzungen und unterschiedliche Komplexheit bezüglich dessen, was körperlich (und mental) ausgebildet werden soll, kann der Anteil und das Ausmaß der Beschäftigung mit der Theorie unterschiedlich ausfallen.
Kurzum: Der Lehrer sollte die Kunst wirklich durchdrungen haben, sie erklären können, sie zu erklären bereit sein; der Schüler muss ausreichend üben und ausreichend korrigiert werden. Da kann es schnell an mehr als nur einer Stelle hapern..




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