Das Zeigen ohne gross zu erklären hat auch den Grund, dass der Schüler sich auf die Bewegung konzentriert und nicht schon auf das erklärte Endergebnis. Will der Schüler von Anfang an die Bewegung als Anwendung ausführen, spielt zuviel Eigeninterpretation mit und auf die Feinheiten der Bewegung wird nicht oder zu wenig geachtet.Bewegungslehre versteht man durch bewegen, nicht durch erklären. Erklären kommt dann zum Zug, wenn der Schüler die Bewegung korrekt macht. Jetzt kann man ihm sagen, wie er die Bewegung einsetzen kann. In unseren Breitengraden will der Schüler in der Regel gleich ein brauchbares Endergebnis. Zu diesem Thema hatte ich eine Diskussion mit einem hier im Forum der tatsächlich der Meinung war, wenn er nach kurzer Zeit einen Hebel ansetzen kann, er keinen Sinn mehr sieht, weiter an der Bewegung zu arbeiten, obwohl der Lehrer ihm sagt, dass die Bewegung nicht stimmt. Wo das hinführt jann man am heutigen Durchschnitts Niveau verschiedener KK begutachten.




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