Wie gesagt, ich würde differenzieren zwischen geselligem Ringen und Kampfringen. Das gesellige ist z.T. den Judotechniken ähnlicher als dem Ringen, das Kampfringen ist vom Technikrepertoire ohnehin nicht wirklich mit regelkonformem Ringen oder mit Submission Grappling vergleichbar, am nächsten kommen noch bestimmte Elemente ran, die ich aus dem Catch kenne bzw. die mir als verdeckte Fouls beigebracht worden sind... primär Techniken, wo man am Gelenk einen Hebel ansetzt und den nicht langsam zieht, sondern durchreisst etc.
Was die Fallschule angeht, ich bin da recht pragmatisch. De facto kann ich beim Fallen zwei Dinge machen, nämlich entweder kontern oder den Schaden (im Sinne von Verletzungspotential ebenso wie in Hinblick auf die Punktetabelle) minimieren. Die Fallschule im Ringen konzentriert sich beim zweiten Punkt eher auf letzteres, sprich man gibt dem Gegner häufig absichtlich den Rücken und macht sich am Boden breit, nachdem das im Regelwerk die beste Verteidigungslage ist. Nicht unbedingt das, was ich gegen einen Gegner mit Dolch im Gürtel machen würde... Daher würde ich sagen, zuerst muss man in Sachen Reflexe an den Punkt kommen, wo man ein unkooperatives Training gegen einen aktiven Partner durchstehen kann, danach kann man anfangen, über Strategien etc. nachzudenken. Mehr als eine Handvoll Grundtechniken braucht man dafür auch nicht, nur sollten die idealerweise eben gegen auch aus einer aufrechten Grundstellung und auf hartem Boden funktionieren, und beides ist bei den Standardvarianten der Grudtechniken im modernen Ringen nur begrenzt der Fall.
Beste Grüsse
Period.






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