Och, ich glaube, das wäre recht einfach. Auch wenn sich der Signifikant, in diesem Falle das Graphem, seit über 2.000 Jahren (die Kurzzeichen mal außenvor) nicht geändert hat, ist es mehr als zweifelhaft, ob ein Daoist der Tianshi-Schule während der Han-Dynastie den Begriff genauso verstand, wie ein Anhänger der Quanzhen-Schule in der Song-Zeit, der sich wohl wiederum von unserer Lesart unterscheidet. Insofern sind wir, wenn wir "wu wei" als Teil des Trainings benutzen, wieder am Anfang, nämlich dem autoethnographischen Narrativ. Ob das nun einen direkten Bezug zum Training aufweist, mag ein jeder für sich definieren. Ich trenne die Beschäftigung mit chinesischer Kultur von meinem Training, auch wenn es hier und da Vorteile hat, sich damit auseinandergesetzt zu haben, finde die sich entwickelnde Diskussion dazu aber interessant.







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