Es ist absolut klassisch und vor allem sehr viel konkreter in seinen Übungen als Klaus es hier versucht darzustellen.
Hinsetzen und einfach zuhören ist so ziemlich das Gegenteil von dem wie eine konkrete Übung im Neidan aussieht.
Sitzen und „Wirken“ lassen KANN ein Weg sein um bestimmte Aspekte des Dao wahrzunehmen, aber das ist eben nur ein Aspekt (und vor allem ein sehr kleiner, der nichts mit Bagua oder Yiquan zu tun hatte).
Im Neidan geht es, wie ich (oder auch Julian) schon schrieb um intrapersonelle Vorgänge und damit verbunden auch spezielle Körperarbeit. Diese Vorgänge hatten in China spezielle Begriffe und standen in direkten Kontext mit dem Weltbild (also der Erklärung der Vorgänge um einen herum).
Man muss die daoistischen Prinzipien halt immer relativ sehen und sie harmonisieren. Tathata, Dharmakaya oder auch Dharmadhatu dienten da zum verständlichmachen verstimmter Kernelemente, die auch im Daoismus beschrieben werden (ganz der Idee der philosophia perennis folgend).
Daoismus und Buddhismus haben sich halt oft vermischt und ergänzt.
Letztlich muss man halt die theoretische Betrachtung von der konkreten Übung trennen, denn es geht darum die Dinger zu FÜHLEN und ernst später kann man versuchen diese Gefühle theoretisch zu beschreiben. Daher sind die Ideen ja auch „natürlich“ und werden erst später konkreter in Richtung Philosophie.
Selbst Aspekte wie „Dämonenbeschwörung“ (ein wichtiger Teil der Drachentorsekte) kann man sich neurobiologisch erklären. Ist ziemlich lustig und interessant. Dazu sollte man aber auch wissen was man da physisch und psychisch bei tun muss. WXZ hat da zum Glück schon einiges an Vorarbeit geleistet und diese Dinge „entmystifiziert“.
Das absolut Wichtigste ist dabei jedoch dass man einen Lehrer hat der einem das vernünftig zeigt und erklärt. Frei von irgendeinem „Esogeschwurbel“, denn die Übungen sind sehr einfach und intuitiv.
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