"Kontrolle" weckt IMO die falschen Assoziationen.
Es geht darum, erfolgreich zu interagieren. Sowohl mit mir, wie auch mit anderen Menschen.
Kontrolle wäre eher der Gürtelttiervorschlag mit Drohungen und Demütigungen oder der Ansatz der Leuite, die andere Ansichten mit negativ besetzten Etiketten wie "hysterisch" versehen oder andere Meinungen einfach ohne nähere Erklärung als "Bullshit" bezeichnen und die Vertreter dieser Meinungen als bekloppt.
Grundlage meiner Einstellung ist ein positives Menschenbild, bei dem andere als einsichtsfähig und kooperationsbereit angesehen werden.
Und mit einsichtsfähig meine ich nicht, dass die es schaffen, meine Sicht der Dinge zu akzeptieren, sondern, dass die fähig sind, die üblichen Denkgesetze anzuwenden.
Ich habe mir tatsächlich schon überlegt, dass ich gelassener durchs Leben gehen könnte, wenn ich meine Mitmenschen grundsätzlich als nicht einsichtsfähig anzusehen.
Einem Stein kann ich ja schlecht vorwerfen, dass er mir auf den Fuß fällt, er kann halt nicht anders....
Wenn ich das lese, spüre ich schon wieder eine gewisse Irritation.
Was eventuell daran liegt, dass ich Dir das Einsichtsvermögen unterstelle, dass Du hier nicht mit einem Dreijährigen bar jeder Lebenserfahrung sprichst.
Ob man etwas erreichen kann, weiß man oft erst, wenn man es versucht hat.
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.
Es gibt natürlich auch Leute, die nicht kämpfen bzw. sich Vergleichen stellen, um die Illusion aufrecht zu erhalten, sie hätten gewonnen, wenn....
Waren auf diesen Turnieren Schläge in's Gesicht erlaubt?





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