sehr geehrte kampfkünstler*innen und kampfsportler*innen
seit geraumer zeit, ca. einem halben jahr, brennt in mir eine frage, die nun hier im kampfkunstboard das erste mal und sozusagen als weltpremiere,
das licht eben dieser welt erblickt.
ob und in wieweit diese fragende betrachtung von relevanz ist, überlasse ich hier der gebildeten und ungebildeten kämpferkaste unserer derzeitig durchlebten hochkultur.

wir menschen, so wie alle anderen lebewesen auch, von der blattlaus bis zum elefanten, werden aus biologischer sicht als symbionten erkannt.
unsere körper weisen in ihrer zusammensetzung eine größere zahl an mikroben, bakterien & viren auf, als sogenannte körpereigene zellen.
der begriff symbiont wurde von der wissenschaft gewählt, weil erst die symbiose dieser verschiedenen lebensformen sogenannte höhere lebensformen,zu denen
wir auch den menschen zählen, hervorbringt.

wenn nun "die krone der schöpfung" - der mensch oder zumindest einige vertreter dieser spezies, in die idee verfällt, diese symbiotischen lebewesen
in eine quasi quarantäne zu verfrachten, in der sie es den symbionten erschwert oder in der zukunft unmöglich macht, ihr über tausende von jahren,
über unendliche generationen gelebtes symbiotisches gleichgewicht aufrecht zuerhalten,
abstand zu einander , desinfektion von früh bis spät , altagsatemeinschränkung , impfung der neuen art sprich eingriff und veränderung des
menschlichen genom.
was bedeutet das für unser menschsein als biologisches wesen und was bedeutet das für uns als psycho - soziale wesen ?

gern würde ich zu diesen betrachtungen auch die sicht eines lehrers und heilkundigen vernehmen.
vielen dank