Zitat Zitat von Tantal Beitrag anzeigen
Dann wäre aber für mich die Frage, warum die sich dann damit beschäftigen? Ich sehe da keinerlei Vorteil drin und daher auch wenig Sinn. Aber kann natürlich trotzdem jeder machen wie er will.
Na ja, von den Akademikern abgesehen ist shunyata für die Buddhisten halt einfach etwas, was sie auf ihrem Heils-/Entwicklungsweg beschäftigt bzw. dazu gehört. Transformation des Geistes, Erkenntnis der Welt etc. um so halt den buddhistischen Zielen näher zu kommen. Das ist doch jetzt nicht überraschend?


Zitat Zitat von Tantal Beitrag anzeigen
nein ich sage dir dann, dass ich dieses Gefühl durch das Nutzen der "Leere" erzeuge. Du kannst das dann auch gerne anders nennen. Die spannende Frage an der Stelle ist doch nur, willst du diese Körperqualität und dieses Gefühl in dir und beim anderen auch entwickeln oder nicht. Und wenn du es willst, wäre dann ja der einfachste Weg, so dranzugehen wie ich. Du kannst natürlich auch anders drangehen, ist ja deine Sache.

Ich gehe da einfach sehr konkret und pragmatisch dran. "oh der kann was cooles. will ich das auch können -> ja/nein. brauche ich dafür seine Hilfe -> ja/nein." "oh das ist eine interessante Info. Hilft dir mir für irgendwas -> ja/nein. verändert das meine Einordnung meiner bisherigen Infos -> ja/nein"

der Rest ist in meinen Augen unnötig kompliziert, aber auch da ist ja jeder frei =)
Ja gut, dann verstehe ich den ganzen Bohai aber nicht, den ihr teilweise um die Bilder und Begriffe macht. Das klang für mich schon immer eher so, dass man nur wenn man in die Bedeutung dieser oder jener Konzepte zur körperlichen Übung eingeweiht ist, diese oder jene Fertigkeiten entwickeln kann. Gute Skills werden ja in vielen Linien, unter diversen Lehrern und auf diversen Wegen ausgebildet. Mit oder ohne Verwendung des Konzepts Leere. Oder gibt es jetzt einen konkreten/messbaren/eindeutig für alle gleichermaßen spürbaren Leere-Skill?