Ich habe den Eindruck, wir reden aneinander vorbei. Die Effekte, von denen ich spreche, die sind nicht irgendwie "subtil", so dass man sich fragen muß, "ob da nun eine imaginäre Energie kreist", oder nicht.
Auf dem Anfängerniveau haben sie eine ganz ähnliche, vergleichbare Qualität, wie sie das Üben bei Dan nach einiger Zeit hervorruft.
Die Schule, in der ich übe, arbeitet ganz ausdrücklich nicht mit Bildern, Vorstellungen oder Imaginationen. Sondern die Übungen sind sehr handfest, physisch. Und die dadurch erzeugten Effekte sind so beschaffen, daß jemand, der skeptisch ist, sich nicht länger fragen muß "ob oder ob nicht" da irgendwas geschieht. Sondern es konkret und deutlich erlebt. Darauf ist auch das Üben in dieser Schule angelegt: Erst wenn ein Effekt unzweifelhaft erreicht ist, schreitet man zur Arbeit an dem nächsten Thema fort. Ist ganz ähnlich, wie ich üben in koryû erlebe.
Und das, was da geschieht, ist eben im nei jing tu ganz erstaunlich genau abgebildet.





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