ich bin vielleicht aufgrund negativer Erfahrungen etwas dünnheutig geworden...
Das Beispiel war bewusst so gewählt, dass der normale Mensch daran nichts Gutes finden kann, gerade weil es nach meinem Eindruck bei der "Regel" darum geht, dass man halt seine Pflicht in einem größeren Zusammenhang tun solle, auch wenn man aus der eingeschränkten Perspektive das als schlecht beurteilt.
Augustinus hat ja auch den gerechten Krieg erklärt und im Christentum gibt es so etwas wie eine Gottgegebene Ordnung, gegen die man nicht anzweifeln solle, im Sinne, wenn da einer nun Herrscher ist, wird sich Gott schon was dabei gedacht haben.
Irgendso ein westlicher Vertreter des Diamandwegbuddhismus hat doch auch impliziert, dass die Juden wohl Karma abzutragen hatten, oder so...(?)
Das läuft dann auf die Frage hinaus, richte ich mich nach Prinzipien oder folge ich halt meinen Impulsen oder Vorlieben, die im besten Fall Ausdruck des Willens eines übergeordneten Bewusstseins sind, wahrscheinlich aber eher Ausdruck von Abneigung, Anhaftung und Verblendung.
Das kam in dieser Form allerdings nicht als sinnvolle Kritik rüber, sondern eher in der Form "er hat Jehowa gesagt".
Zunächst wollte ich ja wissen, wie da die Bhagavad Gita oder was diesbezüglich aus der IMO hier vorgetragenen Interpretation folgt.
Zu der Zeit, als die entstanden ist, galten ja andere Moralvorstellungen als heutzutage bei uns und auch "heilige Bücher" sind meist von Menschen geschrieben, teilweise mit bestimmten Absichten.





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