Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
Ich halte den Einwand von Marasmusmeisterin insofern für bedeutsam, weil es m.E. bisher keinen tragfähigen immanenten Grund für dieses Konzept gibt. Sondern es - meiner Ansicht nach - bisher nur durch einen transzendenten Garanten des Wertes der Menschenwürde begründet werden kann.
Solange "nur" Menschen sich auf den Wert der Menschenwürde einigen, können sich Menschen genauso auch anders einigen ... wie es eben in anderen Regionen/Kulturen ja auch geschieht.
Das es das Konzept der Menschenwürde gibt, aber eher keine Hamsterwürde, hängt wohl damit zusammen, dass das von Menschen erdacht wurde und nicht von Hamstern.
Eigentlich Speziesismus, die Bevorzugung der eigenen Art.
Auch bei Haustieren macht man da ja Unterschiede:

https://youtu.be/Pia2OVE7zPU?t=971

Aber gegenüber anderen Konzepten, in denen nicht mal verboten ist, Menschen als Mittel zum Zweck zu verwenden, oder eine Ungleichheit als gegeben angenommen wird immerhin ein Fortschritt.
Was hat das aber mit dem Konzept der Seele zu tun?
Das Menschsein ist doch nicht an einen unveränderlichen Wesenskern gebunden?
Oder meint "Seele" im vorliegenden Fall der in Organen lokalisierten Seelen nicht einen unveränderlichen Wesenskern, sondern eher so was wie "Psyche", wie in "Seelenklempner"?