eine alter freund von mir war in so einem verein (in den 1980ern).
er hat immer gesagt: mit shaolin hat das natürlich wenig bis nichts zu tun (das war mir damals schon klar). aber auch: ich habe da einen guten trainer. wir machen mit dem eigentlich die ganze zeit kickboxen.
ihm war das drum herum völlig egal. hauptsache er hatte kickbox-sparrings direkt in seiner nachbarschaft zu einem günstigeren preis, als damals in den sport-studios.
das spricht im übrigen auch für die aussage: keine systematische klare linie, jeder macht, was er will.
von den pflichtseminaren (ich meine mich zu erinnern, dass sie pflicht waren wg. "prüfungsprogrammen" o.ä.) in... münster (?) war er weniger begeistert. war ihm zu viel "karate" (im sinne des negativ-klischees einer eckigen, unästhetischen lufthauerei, das dort wohl massiv befeuert wurde).
mein kumpel von damals war sehr "straßentauglich". ich hab ihn einmal in action gesehen. feines und effektives kickboxen (eigentlich v.a. boxen mit gelegentlichem front und low-kick), keine spur "chinesisches" karate bzw. shaolin kempo im sinne dessen, was heutige yt-clips und das damalige falken verlag buch zeig(t)en.