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Thema: This and that

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  1. #15
    Gast Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Kam mir jetzt nicht so vor.
    Warum es nicht möglich sein soll, bzw. was alles dagegen spricht, wird - so mein Eindruck - eigentlich von allen Parteien rechts der Linken rauf und runter ganz groß klargemacht. Mal mehr demagogisch ("Umverteilungsfantasien" etc.), mal mehr "argumentativ" ("dann strengt sich ja keiner mehr, alle die was können gehen weg").


    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Lösungsvorschläge für dieses Ziel?:

    dass einfache Dienstleistungen (Einzelhandel), Altenpflege u. a. so bezahlt werden, dass ein 40-Stunden-Job ein vernünftiges Auskommen inklusive Altersversorgung sichert,

    das müsste man dann genauer definieren
    Was bedeutet denn "vernünftiges Auskommen"?
    Es gibt ja einen Mindestlohn und eine Grundsicherung.
    Wenn Arbeitskräfte auch für einfache Dienstleitungen knapp werden, könnte man sich auch überlegen,
    die Bewertung von Tätigkeiten zu ändern und z.B. eine Supiditätszulage zahlen.
    Vielleicht noch einen Image-Ausgleich.
    Denn einfache oder manuelle Tätigkeiten sind ja nicht sehr hoch angesehen und das färbt ja auf den Ausübenden ab.
    Ein Arzt bekommt ja nicht nur mehr Geld, sondern hat auch höheres gesellschaftliches Ansehen, als seine Sprechstundenhilfe.
    Naja, bei einem Arzt ist es offensichtlich, dass er zwar ohne Sprechstundenhilfe auskäme (dann aber weniger Zeit für die Behandlung von Krankheiten hat) aber die Sprechstundenhilfe nicht ohne ihn.
    Bei anderen Tätigkeiten ist das nicht so offensichtlich.
    Das ist ja wieder das was ich meine. Glaube so schwer ist "vernünftiges Einkommen" nicht zu verstehen, oder? Halt das was ca. 3-4T Brutto momentan sind (bisschen Unterschiede natürlich je nach familiärer Situation und Wohnort).
    Der Mindestlohn tut es da nicht. Die Grundsicherung bringt es auch nicht, wenn erstmal alles wieder weggeknappt wird, wenn man was dazuverdient. Vermögensaufbau und Altersversorgung ganz außen vor.

    Wie gesagt, keine Ahnung ob die Strukturen wirklich geändert werden können - aber ich habe zumindest nicht den Eindruck, dass überhaupt wirklich drüber nachgedacht wird. Es wird stattdessen halt überlegt den unzulänglichen Mindestlohn um 1 oder 3 Euro anzuheben, oder Hartz um 100 Euro aufzustocken. Wie das irgendwelche Probleme, die sich ja in den nächsten 10-10 Jahren noch massiv vergrößern werden auch nur ansatzweise lösen soll, ist mir nicht klar.

    Was du ansprichst, sind ja eben Ansätze innerhalb der bestehenden Systemebene. Ein Obergrenze für Einkommen und Vermögen (das "Existenzmaximum") wäre dagegen eine grundlegende Veränderung/Neuausrichtung des Systems.
    Geändert von Gast (23-05-2021 um 10:24 Uhr)

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