Zumindest haben wir festgestellt, oder können feststellen, dass ein wesentlicher Aufklärungsdenker wie John Locke seine Ideen aus dem Christentum herleitet.
Zudem wurzelt der Gedanke des Naturrechts, der ja auch in der Aufklärung eine Rolle spielt begrifflich auch schon in der Antike, hatte bei den Römern erstmal nicht die große Bedeutung, wurde aber vom römischen Rechtsgelehrten Ulpian sogar schon den Tieren zugebilligt.Locke war zeitlebens fest in einem calvinistisch gefärbten Protestantismus verwurzelt.[19] Er nimmt in allen seinen Schriften, die sich mit politischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Fragen beschäftigen, ständig Bezug auf das Alte Testament und Neue Testament.
Die Auslegungen unterscheiden sich dann später, sowohl die Aufklärung als auch die katholische Kirche haben da jeweils unterschiedliche Schlussfolgerungen gezogen.
Jedenfalls scheint mir, dass die Aufklärung nicht so ohne weiteres als Gegenmodell zum Christentum interpretiert werden kann, dass wäre eine grobe Vereinfachung.





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