
Zitat von
kanken
Ein Booster erhöht den Antikörpertiter wieder auf ein Niveau, das ausreicht eingedrungene Viren sofort wieder zu neutralisieren.
DAS ist also schon intensiv untersucht ? Logisch wäre es schon - aber geprüft ist es zusätzlich ?
Die Höhe der AK-Titer sagt z.B. möglicherweise auch nichts über den Schutz aus, da wir aktuell noch zu wenige Daten haben wie schnell z.B. TH2-Lymphozyten und B-Lymphozyten AK “nachproduzieren” selbst wenn der initiale Titer nicht hoch ist. Das ist halt etwas was man in dieser Kürze der Zeit schlicht noch nicht sagen kann.
Das anfängliche Gerücht, selbst Covid würde nicht lange gegen Covid immunisieren fusste ja z.T. darauf, dass man nicht mal sicher war, dass die zelluläre Antwort mitzieht.
War aufwändiger zu untersuchen. Sollte weitergeführt werden. Gibts da Neues ?
Oder ist das gar nicht im Fokus, wegen Breitbandansatz ?
Jedes Immunsystem ist individuell, bei Empfehlungen zum Boostern muss man aber eine generelle Aussage treffen. Ist wie mit dem BMI. 30 kann dick sein, oder extrem gut durchtrainiert. Ist halt eine statistische Größe für Versicherungen…
Könnte mein Hausarzt wie beim BMI sehr wohl individuell beurteilen und beraten ?
Aus diesem Grund geht man mit “6 Monaten” auf Nummer sicher, selbst wenn der ein oder andere ggf. auch etwas mehr Abstand haben könnte. Das Risiko kann und sollte man aber eben nicht eingehen. Nicht angesichts der aktuellen Lage auf den ITS (und das ist erst der Anfang…)
Wäre es generell für Ärzte wünschenswert, die ITS Situation zu verbessern ?
EDIT : DAMIT MEINTE ICH : DIE ITS GENERELL besser aufstellen, statt breitstrahlig einem Teil der Bevölkerung unnötige Booster aufzudrücken, nur weil Corona eine eventuelle generell scharf kalkulierte ITS Situation bloßlegt. (Mögliches Mit-Motto : Lieber weniger und müdere Ärzte, weil, ist Stellenmässig finanziell günstiger.)
Danke für die schnelle Antwort :
Das Gürteltier
Geändert von Gürteltier (14-11-2021 um 13:23 Uhr)
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