Das war nicht böse oder ernst gemeint von mir. Darum der fröhliche Smiley.
Die Kernspecht Universallösung ist Vorgehen mit Hand und Fuß bei "feindseligem" Überschreiten der Sicherheitsdistanz. Wobei nach Kernspechts damaliger Vorstellung der WT-Kämpfer das "feindselig" bei entsprechender Erfahrung spürt (erspürt).
Und dann kommen Bedingungen die gegeben sein müssen damit der WT-Kämpfer dann auch sein Ziel trifft.
Das ändert nichts daran, dass es schlecht unterrichtet wurde.
Ja. Streite ich auch nicht ab.
Es werden in den von dir aufgeführten Kapiteln viele Ausführungen gemacht und ergeben, wenn man alles zusammen berücksichtigt, eine in der Theorie funktionierende Vorgehensweise.
Aber wie ich eben schon schrieb: Das feindselige Überschreiten der Sicherheitsdistanz sollte gespürt werden. So schrieb Kernspecht es.
Wie hat man das damals in der Praxis unterrichtet? Das ist das fehlende "Wann" was, wenn ich mir die vielen enttäuschten Kommentare von Ehemaligen durchlese. oft dazu führte, dass der Angegriffene verloren hat.
Nein. Die Idee ist direkt zu treffen und den Kampf zu beenden. Ein Anfänger verfügt über keine Chi Sau Fähigkeiten.
Sein vorstoßen wurde behindert. Er/Sie steht am Gegner und nun? Wie setzt Er/Sie jetzt noch nicht vorhandene Chi Sau Reflexe ein?
Kernspecht ging dann einfach mal davon aus, dass sich viele Kämpfe gar nicht bis zum Einsatz von Chi Sau Reflexen entwickeln, weil sie schon vorher durch Universallösung + Kettenfauststöße + Verfolgungsschritte entschieden werden.
Da ist wieder das Problem in der Theorie: Anfänger wurden so unterrichtet!
Wenn der Weg zum Ziel frei ist. (Die Hand/der Arm frei ist.) Und nicht quasi aus der Distanz (bei überschreiten der Sicherheitsdistanz) angreifen und hoffen, dass da was frei ist. Der Angreifer sich also genau an die Bedingungen hält, die es mir ermöglichen mit Hand oder Fuß oder sogar mit Hand und Fuß zu treffen.
Nein. Siehe oben. a.Kernspecht geht nicht vom Chi Sau Einsatz aus und b.Anfänger können das noch gar nicht
Da gilt auch wieder: Anfänger können das nicht. Der Anfänger muss wieder raus.
Nein. Angriff durch Kettenfauststoß mit Verfolgungsschritten wurde auch später bei Einführung BlitzDefence beibehalten aber halt durch das BlitzDefence Programm aus juristischen Erwägungen ergänzt. Erst ab da ging es ein wenig auch um Eigensicherung, weil beim Angriff in der Blitze Distanz diese bereits kürzer ist.
Du meinst den Aufbau Form, Chi Sau, Lat Sau. (Dazu muss auch noch die Schlagkraft entwickelt werden etc..)
Wie viele Jahre soll jemand trainieren um Selbstverteidigungsfähig zu sein? Oder meinst du, dass Wing Tsun "theoretisch" einen höheren Nutzen haben kann als Kampfkunst-XY?
Das mit dem schmutzig und Kampfsport etc... verstehe ich jetzt gerade nicht.
Wenn ich "Freikampf" in der Wing Tsun Schule trainiere, wird es immer "Kampfsport" sein. Ansonsten fehlen nach jeder Stunde 50% der SchülerInnen, weil sie schwer verletzt oder tot sind.
Kernspecht schreibt zwar in "Vom Zweikampf" SNT, CK, Chi Sao, Lat Sao ist der kürzeste und schnellste Weg - aber das ist Quatsch. Hat er später selbst auch gemerkt, als er geschrieben hat: WingTsun ist nicht grundsätzlich gleichbedeutend mit Selbstverteidigung (Buch: Kampflogik3!)
Wie gerade geschrieben. Nicht einmal Kernspecht ist noch der Meinung das Wing Tsun synonym mit Selbstverteidigung ist.
Hat damals schon nicht gereicht und heute auch nicht.
Ich greife an; werde ich aufgehalten, suchen sich meine vorbereiteten Reflexe ihren Weg. (Kernspecht in Kampflogik3!)
Das funktioniert mit Wing Tsun Chi Sao nach wie vielen Jahrzehnten? Was passiert wenn sich meine Reflexe keinen Weg gesucht haben? Oder: Wie viel Schlagkraft kann der Verteidiger aus der quasi Klebedistanz erzeugen? Ne. Ich bleibe dabei. Ich fühle mich in der Kuscheldistanz nicht wohl.
Diese Frage in Bezug auf meine Anmerkung verstehe ich nicht. Wie meinst du das?
Liebe Grüße
Alexa






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