
Zitat von
Pansapiens
In Punkt 1 spricht er wieder wortreich von irgendwelchen anderen Übungen bzw. meint ich würde mich nur auf tote, starre Systeme beziehen => siehe Beitrag von carstenm.
:
Punkt 1
Ich spreche NICHT von irgendwelchen anderen Übungen , sondern von geschoben werden im Parallelstand. Bitte korrekt lesen und wieder geben.
Punkt 2
Sage ich , das du um zu vereinfachen ein Starres totes Modell benutzt und dieses Starre Modell willst du auf ein lebendiges System umschlagen , um die kompletten Abläufe darin zu beschreiben.
Das halte ich für ein Missverständnis deinerseits. Denn dieses Modell beschreibt nur einen Spezialfall ,der so gut wie nie an lebendigen System , KOMPLETT, auftritt.
Die Beschreibungen deines starren Modells , sind zwar im lebendigen System auch enthalten , aber nur temporär und lokal . Z.b. wenn ein Gelenk kurzzeitig verriegelt wird und schon ein Gelenk oder eine Bruchstelle dahinter funktioniert diese eindimensionale Beschreibung nicht mehr , da zb allein die Aufspaltung der Kräfte sowohl auf der Drückerseite (z.b. bei Spannungsverlust) als auch auf der Empfängerseite (z.b. durch Entkopplung) , nicht berücksichtigt werden.
Dein Modell kann Abläufe Innerhalb des lebendigen System kurzzeitig und lokal begrenzt beschreiben , aber nicht den gesamten , kompletten Ablauf . Dazu müsstest du die Parameter erweitern . Diese Erweiterung würde aber zwangsläufig zu einer Spannweite an Ergebnismöglichkeiten führen und damit weg von dem einen einzigen , gleichbleibenden Ergebnis.
Was im übrigen auch in meiner Antwort zum Rollbrettexperiment enthalten ist , wie dir ja aufgefallen ist.
Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
Deine Antwort auf Frage 1.) scheint mir zu sein "komplett nicht, aber teilweise"
(dass da kein klares Ja oder Nein steht, habe ich zu verantworten, da die Frage nicht geschlossen genug formuliert war)
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Der entscheidende Punkt ist aber immer noch folgender.
Du hattest kritisiert , daß bei der Parallelstandübung , wie sie beschrieben wurde , eine Verletzung der Impulserhaltung sahst !
Begründet hattest du es mit dem von dir angebrachten Starren Modell , da du ja meintest diese Vereinfachung würde genügen um klar aufzuzeigen das eine verletzung IN DER BESCHREIBUNG , der Übung vorliegt.
A) Da dieses Starre Modell mit toten Elementen , aber nicht den kompletten Ablauf in lebendigen miteinander kommunizierender Systemen beschreiben kann , ist es unfähig eine Aussage über eine Verletzung der Impulserhaltung (im kompletten Ablauf ) darin , auszusagen
B) Da es in lebendigen Systemen eine Vielzahl an mögliche Endergebnisse geben kann, ist sehr wohl möglich eine steigende Progression im Widerstehen von ankommenden Kräften zu erzeugen , ohne nach hinten umzukippen und ohne die Impulserhaltung zu verletzen
Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)