
Zitat von
Katamaus
Also kann man damit nur sinnvoll beginnen, wenn man schon einen soliden Hintergrund als KK/KSler hat?
Was ist denn bspw. mit Kindern von TaiChi-Großmeistern, die mit 5 Jahren mit ihrem Training beginnen. Ich hätte gedacht, die lernen erstmal Struktur und die Anwendung kommt später? Oder Karatelehrer, die zunächst 10 Jahre lang eine Kata lernen mussten? Ist es da nicht umgekehrt? (Würfe z.B. werden hier nur selten gelehrt. Spitzen-Wettkämpfer trainieren die aber in aller Regel auch irgendwie irgendwo (meist im Judo) und können meist auch ganz ordentlich Fegen und Werfen. Genauso machen wir nicht in allen Stilen Bodenkampf. Im SV-Training kommen aber mindestens Get Up-Übungen hinzu. Usw. usw.)
Meine Meinung ist, erst kommt das Handwerk ,dann das Feintuning. Kata als formalen , äusseren Ablauf , selbst Wurftraining betrachte ich IN DEM Zusammenhang erstmal als Handwerk.
Ich vermute beim Kindertraining ist das nicht anders und ich bezweifle stark das die Kinder sofort in das differenziertere Bewegungs und Ansteuerungsverständnis inklusive der Jins usw gebracht werden . Sondern auch erstmal grundlegende Bewegungen nachahmen , Mehr Gymnastisch , sportlich , üben als kultivierend. ....ist aber nur meine Vermutung , aber was anderes würde mich wundern , schon entwicklungstechnisch betrachtet .
achso , wegen der frage sinnvoll beginnen.
Mit Sicht auf Anwendung hab ich meine Sichtweise erklärt.
Natürlich kann man es auch allein ohne vorherige KK/KS Kenntnisse üben , aber willst du es KK/KS technisch verwenden , macht es ohne diese handwerkliche Basis ,in dieser reihenfolge , FÜR MICH keinen Sinn
Geändert von Cam67 (21-06-2022 um 23:28 Uhr)
Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)