lassen wir ihn doch mal selbst zu wort ankommen: Rene, Cabales, Max Sarmiento, die ganzen leute aus stockton... und wie das so war.
er hat sehr klar, woher das stammt, was er macht und was er daran zu seinem eigenen ding gemacht (und dadurch natürlich abgeändert) hat. so läuft das halt. bei jedem von uns, der lange genug mit der sache zu tun hat.
macht er sehr sympathisch: "learning from others" ist der schlüssel. und was haben die "others" denn gemacht? FMA stile, die natürlich nicht "Latosa Escrima" waren. er spricht mit keinem wort von verspielter ineffektivität oder so bei seinen lehrern. in der praxis, in dem, was er auf basis an kampfrelevanten konzepten anwandte ging er "from sytem to system, without limitation". das ist FMA in reinform: use, what is usefull. und eben NICHT: DER stil ist es und die anderen nicht. ich bin jedenfalls froh nach dem zwar immer noch recht freien training im MA letztlich bei dem gelandet zu sein, in dem ich selbst bei prüfungen immer mein eigenes ding machen konnte. vorgegeben waren zb. ein-drei aktionen (die eingänge), danach war es völlig frei. ich konnte im prinzip sogar unterrichten, was ich wollte und da alles mögliche von fremdstilen einbauen, solange der bezug zum stil im prinzip da war und solange es sinnvoll und "passend" war. "learning from others"... und use, what is usefull, das ist für mich der kern der FMA (neben "learning with and through the use of tools/weapons") und das ist der grund, warum ich da immer geblieben bin
und am ende ist er traurig, dass sich das alles zu ändern scheint. nicht "früher gab es sowas wie meinen ansatz nicht". i(ch erinnere an die aussage, früher hätte er das angeblich mehr oder weniger alleine so gemacht), sondern heute ändert sich das ("they do PARTS of the filippino arts."). und dieses nur "parts" unterrichten ist m.e. eine folge der immer weiter gehenden aufsplitteerung in immer mehr "stile". das gehört alles zusammen. der stil xy mit dem man anfängt ist m.e. nur ein sprungbrett in den ganzen FMA pool, aus dem man sich sein eigenes, passendes, brauchbares ding fischen kann und sollte, statt sich stilistisch einengen zu lassen (solange man die grundprinzipien der FMA beachtet). mein "stil" ist mein persönlicher stil und der steht auf den schultern vieler lehrer mit unterschiedlichen eigenschaften.
wer FMA betreibt sollte m.e. vor allem eins sein: süchtig nach input und dem spielen damit, nicht,um ne möglichst große "techniksammlung" zu haben, sondern um von anderen ideen, interpretationen, vorgehensweisen zu lernen, wie man sein eigenes zeugs ständig weiter verbessern und "schärfen" kann. das meine ich mit stilvergleiche im sinne von besser/schlechter sind blödsinn.
die "kunst" in den FMA war seit jeher die kunst der adaption und übertragung. das macht den unterschied zu vielen andern KKs,





