In der Auswertung haben sich v.a. Studenten und Jüngere gegen die WBZ ausgesprochen. Befragte mittleren Alters und Senioren waren zunächst eher dafür, haben aber durch die WBZ keine Verbesserung der Sicherheitslage festgestellt.
Generell sind Stadt und Bevölkerung mittlerweile für eine Abschaffung der WBZ.
Ein generelles Waffenverbot und die Einrichtung großangelegter WBZ bringt doch die Polizei an noch größere Belastungsgrenzen. Deswegen ist ja die Polizei auch gegen übergreifend Verbote, weil das niemand kontrollieren kann. Und meine Befürchtungen gehen eher weniger gegen einen Polizeistaat; wie Du Dich vielleicht erinnerst, habe ich das in den Corona Diskussionen immer von mir gewiesen. Paradoxerweise wurde in der Eisenbahnstraße in Leipzig während der Dauer der WBZ noch ein Polizeiposten geschlossen und ein neuer scheiterte an der passenden Immobilie. Das Vertrauen der Bevölkerung im Schnitt (in Leipzig) ist weiterhin hoch und man wünscht sich den Polizeiposten zurück. Aber halt nicht die Kontrollen, die aus Sicht der Meisten überhaupt nix bringen.Letztlich sind deine Befürchtungen ja wie du bestonts allgemeiner Art: überspitzt formuliert: Tendenz Polizeistaat, Autokratische Formen etc.,. Dieses gemalte Szenario kennt man ja schon lange, ich erwähnte das mit der Einführung der Kameras. Jetzt haben wir vielerorts Kameras, ich fühl mich trotzdem nicht als mich im Polizeistaaat befindend. Im Gegenteil seh ich eher dass der Staat und damit die Gesellschaft zunehmend wichtige Kontrolle VERLIERT und alle möglichen Gruppen munter-fröhlich aufmarschieren, sei es wie am Wochenende um einen alternativen, allerdings alles andere als demokraischen Staat zu etablieren oder um - widrrechtlich - auf ein Werksgelände zu gelangen,um was auch immer dann zu veranstalten (Was wirklich Gutes würde es wohl nicht gewesen sein). Das nur 2 Beispiele vom Wochenende, zig Beispiele wären anzuführen aus der Vergangenheit wo sich mindestens andeutet oder auch realisiert hat, dass die Organe, die für Sicherheit und Ordnung sollen sorgen, an ihre Grenzen kommen. In Frankerich konnte man schon sehen wie das dann aussieht, wenn sich die Überforderung dann konkretitsiert hat. Und in der Tat: dann wäre eine Messerverbotszone wohl keine sinnvolle Methode der Wahl.
Und Leute die aufmarschieren um ein Kalifat zu etablieren oder widerrechtlich auf ein Werksgelände gelangen wollen sind ja wohl etwas anderes, als der Normalbürger, der eben auch ein Taschenmesser hat. Oder marschieren etwa auch Normals bei solchen Demos mit und versuchen widerrechtlich auf Gelände zu gelangen, wohl eher nicht.
Und ich habe auch noch nicht gehört, dass jemand mit einem Leatherman abgestochen wurde oder das die bevorzugte Waffe der Täter wäre. Also sollte es auch weiterhin problemlos möglich sein, einen Leatherman mitführen zu dürfen.Ansonsten hab ich noch nicht gehört, wofür die meisten, die eine bestimmte Verbotszone eher ablehnen, denn dort ein Messer brauchen. Die tatsächliche n Einschränkungen des täglichen Lebens erscheinen mir marginal bis nicht gegeben. Auf mich trifft das jedenfalls zu und ich kenne auch keine Person in mienem Umfeld die das anders sieht niemand läuft da regelmäßig mit nem Messer rum. Ab und zu höchstens mit nem Leatherman und den würde die Person wohl problemlos zu Hasue lassen können,
Für mich persönlich wäre die Einschränkung in der Tat marginal und ich habe fast nie ein Messer dabei. Aber darum geht es wie gefühlt schon zum 100mal geschrieben eher weniger.






