Das ist der Punkt, von dem ich meine "Unsportlichkeit" gibt es nicht - oder es ist einfach ein ungenauer Begriff. Das Problem erstmal: Man vergleicht sich mit anderen. Es gibt immer welche, die fitter, schneller, kräftiger usw. sind.
Das bedeutet aber nicht, dass man selbst "Unsportlich" ist. Es wird dann aber zum Problem - so meine These - wenn verglichen wird und zwar mit anderen die "besser" sind und dann auch bewertet sind.
Oder anders: Wenn man Sport macht in einer Art und Weise, die gesund und wohltuhend für den Körper ist, dann reicht das. Und wenn man dann noch einen Sport macht, der einem Spaß macht, dann ist das genau das, was das Ziel für jeden Menschen sein sollte (wobei man dann natürlich beachten muss, dass die Bedürfnisse unterschiedlich sind, was der Körper benötigt, je nachdem, was man für einen Beruf ausübt (z. B. Dachdecker vs. Programmierer)
Ich persönlich hadere mit dem Wort "Talent". Warum? Mein dreijähriger Sohn ist ein begeisteter Kletterer. Ich habe ihm für sein Kinderbett einen Himmel gebaut und er nutzt es als Klettergerüst. Hinzu kommt, dass er in einer Bewegungskita ist und wir als Eltern ihm auch immer Sport vorgemacht haben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er in der Grundschule auch sehr fit im Sport sein wird und ihm vieles Spaß macht, weil er Bewegung mag. Das wird dazu führen, dass er wahrscheinlich generell gute Sportnoten bekommt. Andere werden sagen: Er hat Talent. Dabei war es von Anfang an die Förderung von Bewegung.
Gerade im sportlichen Bereich finde ich "Talent" einen überflüssigen Begriff. Denn wie schon andere hier geschrieben haben: Was manche für Talent halten, ist vielleicht einfach Trainingsfleiss.






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