Die Bruce Lee Foundation scheint in ihrem Arbeitspapier schon ein paar Kritikpunkte aufzugreifen, die Abstauber hier geäußert hat, ohne dass ich beurteilen kann, dass damit ganz gezielt die JKD Concepts-Linie gemeint war, denn die wird darin ja nicht erwähnt.
Falls ja - war das berechtigt? Gab es einen Dialog, Annäherung, Lösungsansätze?
Wenn sich die Jun Fan JKD-Stile der jeweiligen Bruce Lee-Schüler voneinander unterscheiden, muss das ja noch nichts Schlechtes sein, sondern ist einfach so aufgrund der Tatsache, dass nun mal jeder unterschiedlich lange von Bruce Lee gelernt hat, in verschiedenen Entwicklungsphasen mit dabei war, Menschen unterschiedliches Auffassungsvermögen, motorisches Lernpotential, etc. haben, Bruce Lee vielleicht auch verschiedenen Schülern noch mal etwas anderes gezeigt hat als ihren Kollegen, etc. Und dann wurde das von einzeln ausgewählten und vertrauenswürdigen Vertretern für Bruce Lees häufige Abwesenheit - genannt waren Taky Kimura, James Yimm Lee, Dan Inosanto - nach ihrem jeweiligen Wissensstand und Können stellvertretend unterrichtet.
UND dass Bruce Lee noch einmal ein Ausnahme-Performer seiner eigenen Methoden war, die in Gänze einfach nicht jeder seiner Schüler anwenden / umsetzen konnte, worauf Dan Inosanto und der Kampfsport-Champion Joe Lewis im oben verlinkten Interview hinweisen, und Dan Inosanto sich selbst da ganz offen und selbstreflektierend mit einbezieht. Mir sehr sympathisch.
Dann ist das in seiner ursprünglichen Version, IM ORIGINAL nicht komplett unterricht-, zumindest nicht vollständig praktisch umsetzbar, unabhängig davon, was Tommy C. kann??





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